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25.06.2020 – 16:44

BUND

++ Lieferkettengesetz: Umwelt muss mit ins Gesetz ++

BUND-Kommentar vom 25. Juni 2020

Lieferkettengesetz: Umwelt muss mit ins Gesetz

Angesichts der Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz, auf die sich Bundesarbeitsminister Heil und Bundesentwicklungsminister Müller laut „Handelsblatt“ geeinigt haben, erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Freiwillig nehmen nur wenige deutsche Konzerne ihre umweltbezogenen und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in globalen Lieferketten wahr. Deshalb muss endlich ein Lieferkettengesetz her. Wir begrüßen die Initiative von Entwicklungsminister Müller und Arbeitsminister Heil. Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Altmaier fordern wir dazu auf, das Gesetzesvorhaben zu unterstützen. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig resiliente und nachhaltige globale Lieferketten sind.

Deutsche Konzerne müssen in ihren Lieferketten anerkannte Standards im Umweltbereich einhalten – auch unabhängig von den Auswirkungen auf die Menschenrechte. Ein Lieferkettengesetz muss beides enthalten: Umwelt- und Menschenrechte. Weder darf für die Profite deutscher Konzerne weiter die Luft verschmutzt oder das Trinkwasser in Argentinien vergiftet noch dürfen Wälder in Brasilien illegal gerodet werden.“

Kontakt: Lia Polotzek, BUND-Expertin für Wirtschafts- und Handelspolitik, Mobil: 0175-5729961, E-Mail: Lia.Polotzek@bund.net

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

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Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin