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15.05.2020 – 15:15

BUND

++ Browserspiel "Daddeln gegen Datteln 4": Mit dem BUND spielerisch gegen Steinkohle protestieren ++

BUND-Ökotipp vom 15. Mai 2020

Browserspiel „Daddeln gegen Datteln 4“: Mit dem BUND spielerisch gegen Steinkohle protestieren

Berlin. Es ist paradox: Während die Zeichen in Deutschland insgesamt endlich auf Kohleausstieg stehen, soll noch in diesem Jahr das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb gehen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert schon seit Jahren die gesundheitliche und klima- und umweltpolitische Absurdität dieses Unterfangens. Seit einigen Tagen können alle Klimaschützerinnen und Klimaschützer den Protest gegen das Kraftwerk auch spielerisch austragen, und zwar im kostenlosen BUND-Browserspiel „Daddeln gegen Datteln 4.“

„Mit unserem Spiel möchten wir darauf hinweisen, wie fatal eine Inbetriebnahme eines neuen Kraftwerkes für unsere Umwelt und das Klima wäre“, erklärt Claudia Klein-Hitpaß, die beim BUND zur Kampagne „Datteln 4 stoppen!“ arbeitet und die Entwicklung des Browserspiels begleitet hat. Ziel des Spiels ist es, Kohlelieferungen an das virtuelle Kraftwerk zu verhindern. Die Lieferungen, die in kleinen Waggons ins Kraftwerk gelangen, kommen dabei immer schneller. „Das kleine BUND-Figürchen hat es wie die Aktivistinnen und Aktivisten im echten Leben nicht einfach, die Kohlelieferungen zu stoppen. Doch jeder gestoppte Kohlewaggon ist ein Gewinn für unser Klima“, so Klein-Hitpaß.

Juliane Dickel, Leiterin Atom- und Energiepolitik beim BUND, erläutert weiter: „Den eh schon viel zu späten Kohleausstieg mit der Eröffnung eines dreckigen Steinkohlekraftwerks zu beginnen, grenzt an Realsatire. Mit unserem Spiel geht der Protest auch in der aktuellen Situation digital weiter.“ Das Steinkohlekraftwerk wird von Betreiber Uniper irreführenderweise als „sauber“ verkauft, doch jedes zusätzliche Gramm CO2 schadet unserer Umwelt und heizt unser Klima weiter auf. „Datteln 4 ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Es darf nicht wie geplant im Sommer dieses Jahres ans Netz gehen, denn die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien“, sagt Dickel.

Nach jeder Runde kann das Spiel mit Freundinnen und Freunden geteilt werden, am besten mit der eigenen Höchstpunktzahl. Wie viele Lieferungen können Sie stoppen?

Weitere Informationen:

Das BUND-Browserspiel „Daddeln gegen Datteln 4“ können Sie am Smartphone, Tablet und am Computer unter www.bund.net/daddeln kostenlos spielen.

Veröffentlichungshinweise:

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben.

Ein Archiv der bisher erschienenen Tipps steht im Internet unter:

www.bund.net/bund-tipps/oekotipps/

BUNDtipp abonnieren oder abbestellen:

www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/abo/

Pressekontakt: Juliane Dickel, Leitung Atom- und Energiepolitik, BUND-Expertin für Energiepolitik, Mobil: 0176-31267936, E-Mail: juliane.dickel@bund.net

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil:

Sigrid Wolff: 0162-96 11 946

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hinweis: Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus ergreift auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. So arbeiten die Mitarbeiter*innen verstärkt im Home-Office und nutzen Telefonkonferenzen und digitale Medien für die Kommunikation. Wir alle tragen Verantwortung im Kampf gegen eine weitere Verbreitung des Virus. Gesamtgesellschaftliches Handeln ist das Gebot der Stunde. Von diesem Bewusstsein lassen wir uns stets auch bei unserem Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz leiten. Trotz Corona-Krise ist es daher wichtig, dieses Engagement unter Berücksichtigung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen fortzusetzen. Auch die Klimakrise und das Artensterben sind weltweite Krisen, die nicht aus dem Blick geraten dürfen. Umwelt- und Naturschutz betreffen uns alle unmittelbar.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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