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03.04.2020 – 08:06

BUND

++ Von Wildkatzen lernen: Naturerlebnisse für zuhause ++

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BUND-Ökotipp vom 3. April 2020

Von Wildkatzen lernen: Naturerlebnisse für zuhause

Berlin. Wussten Sie, dass es in Deutschland echte Wildkatzen gibt? Keine verwilderten Hauskatzen, sondern die Europäische Wildkatze, eine echte Ureinwohnerin Deutschlands und Europas. Doch in der Natur lassen sich die scheuen Wildkatzen nur schwer beobachten. Jenny Therese Kupfer arbeitet für das „Rettungsnetz Wildkatze“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und weiß, wie Kinder die Wildkatze in die eigene Wohnung holen können.

„Unsere Wildkatzen-Masken lassen sich leicht selbst basteln und ausmalen. Kinder können dann wie eine Wildkatze durch das Kinderzimmer schleichen und ganz nebenbei Unterschiede zwischen der eigenen Hauskatze und ihren wilden Verwandten herausfinden“, erklärt Kupfer. Wenn Kinder und Jugendliche in diesen Wochen nicht raus können, hilft der BUND, ein bisschen Natur und Wildnis ins Kinderzimmer zu holen.

Der Umweltverband hat dazu die umfangreiche und kostenlose Bildungsmappe „Bildung für die Katz“ mit Spannendem und Informativem rund um Wildkatze, Wälder und Artenvielfalt im Angebot. Sie ist für unterschiedliche Altersstufen geeignet, vom Kindergarten bis zum Abitur, und legt einen Fokus auf spielerisches und forschendes Lernen. Kupfer: „Jüngere und ältere Kinder sowie Jugendliche können beispielsweise mit dem Wildkatzenquiz lernen, in welchen Regionen Deutschlands sich die Wildkatze wohl fühlt oder auf welche Nahrung sie angewiesen ist.“ Der BUND möchte mit diesem Angebot Kindern und Jugendlichen einen Einblick in das Leben der Europäischen Wildkatze ermöglichen.

Jenny Therese Kupfer: „Die Europäische Wildkatze ist eine echte Ureinwohnerin Deutschlands und Europas. Schon lange bevor die Römer die ersten Hauskatzen mit über die Alpen brachten, streifte sie hier durch die Wälder. Sie lebt versteckt und zurückgezogen am liebsten in naturnahen Laubmischwäldern. Äußerlich sieht die Wildkatze den grau-braun-getigerten Hauskatzen zwar zum Verwechseln ähnlich, doch ist sie ein echtes Wildtier und nicht zähmbar.“ Ursprünglich in ganz Deutschland heimisch, leben heute etwa 6.000 bis 8.000 Tiere bei uns, überwiegend in Mittel- und Süddeutschland.

Hintergrund:

Wildkatzen sind auf weite, naturnahe Wälder angewiesen und verlassen ihre schützende Deckung nur ungern. Deshalb knüpft der BUND mittlerweile in elf Bundesländern an einem Rettungsnetz für die Wildkatze. Das Ziel: Die Europäische Wildkatze soll sich neue Lebensräume erobern und sich wieder ausbreiten können. www.bund.net/wildkatze

Weitere Informationen:

Das Bildungsangebot „Bildung für die Katz“ kostenlos herunterladen:

www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildkatze/umweltbildung/bildungsmappe

Auf Seite 51 findet sich eine Kopiervorlage für eine Wildkatzenmaske, die sich leicht vervielfältigen und ausmalen lässt.

Weitere Bildungsangebote finden Sie hier: www.bund.net/wildkatzenbildung

Veröffentlichungshinweise:

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Mitgesendete Fotos dürfen im Zusammenhang mit diesem Ökotipp unter Berücksichtigung der Quellenangabe genutzt werden.

Weitere Fotos zum Rettungsnetz Wildkatze: www.bund.net/wildkatzenfotos

Ein Archiv der bisher erschienenen Tipps finden Sie unter:

www.bund.net/bund-tipps/oekotipps

BUNDtipp abonnieren oder abbestellen:

www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/abo

Pressekontakt: Jenny Therese Kupfer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit „Rettungsnetz Wildkatze“, E-Mail: Jenny.Kupfer@bund.net

BUND-Pressestelle: Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil.

Sigrid Wolff: 0162-96 11 946

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hinweis: Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus ergreift auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. So arbeiten die Mitarbeiter*innen verstärkt im Home-Office und nutzen Telefonkonferenzen und digitale Medien für die Kommunikation. Wir alle tragen Verantwortung im Kampf gegen eine weitere Verbreitung des Virus. Gesamtgesellschaftliches Handeln ist das Gebot der Stunde. Von diesem Bewusstsein lassen wir uns stets auch bei unserem Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz leiten. Trotz Corona-Krise ist es daher wichtig, dieses Engagement unter Berücksichtigung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen fortzusetzen. Auch die Klimakrise und das Artensterben sind weltweite Krisen, die nicht aus dem Blick geraten dürfen. Umwelt- und Naturschutz betreffen uns alle unmittelbar.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin