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23.03.2020 – 12:51

BUND

++ Green Deal für Deutschland: Konjunkturhilfen müssen in eine zukunftsfähige Wirtschaft investiert werden ++

BUND-Kommentar vom 23. März 2020

Green Deal für Deutschland: Konjunkturhilfen müssen in eine zukunftsfähige Wirtschaft investiert werden

Anlässlich der für heute geplanten Entscheidungen des Bundeskabinetts zum Nachtragshaushalt und zu einem Wirtschaftsstabilisierunsfonds erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Mit den Milliardenhilfen für die Wirtschaft werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Wir brauchen jetzt ein weitsichtiges Konjunkturprogramm, das akutes Krisenmanagement mit Investitionen in die sozial-ökologische Transformation unserer Wirtschaft verbindet. Wir brauchen einen Green Deal für Deutschland, der Menschen sozial absichert, in der Krise neue Arbeitsplätze schafft und den Weg in eine klimafreundliche Zukunft mit starken regionalen Kreisläufen weist. Wir müssen die Fehler früherer Krisen vermeiden. Alle Gelder, insbesondere die Gelder an große Unternehmen, müssen darauf geprüft werden, ob sie neben ihrer kurzfristigen Wirkung auch langfristigen gesellschaftlichen Nachhaltigkeitszielen wie Klima- und Artenschutz dienen.“

Kontakt: Lia Polotzek, BUND-Expertin für Wirtschaft und Finanzen, Tel.: +49-175-5729961, lia.polotzek@bund.net

Hinweis: Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus ergreift auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) alle notwenigen Vorsichtsmaßnahmen. So arbeiten die Mitarbeiter*innen verstärkt im Home-Office und nutzen Telefonkonferenzen und digitale Medien für die Kommunikation. Wir alle tragen Verantwortung im Kampf gegen eine weitere Verbreitung der Krankheit. Gesamtgesellschaftliches Handeln ist das Gebot der Stunde. Von diesem Bewusstsein lassen wir uns stets auch bei unserem Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz leiten. Trotz Corona-Krise ist es daher wichtig, dieses Engagement unter Berücksichtigung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen fortzusetzen. Auch die Klimakrise und das Artensterben sind weltweite Krisen, die nicht aus dem Blick geraten dürfen. Umwelt- und Naturschutz betreffen uns alle unmittelbar.

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vermehrt mobil.

Sigrid Wolff: 0162 96 11 946

Daniel Jahn: 0170 160 66 58

Judith Freund: 0176 476 841 64

Heye Jensen: 01590 633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin