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27.02.2020 – 11:23

BUND

++ Raus aus der Kohle, Herr Altmaier - Keine Kohle für Kraftwerksbetreiber ++

BUND-Kommentar vom 27. Februar 2020

Raus aus der Kohle, Herr Altmaier – Keine Kohle für Kraftwerksbetreiber

Anlässlich des heutigen Steinkohlegipfels mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin erklärt OlafBandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Keine Kohle mehr ins Netz und keine Kohle für die Entschädigung von Betreibern dreckiger Kraftwerke. Fossile Energieträger dürfen nicht länger das Netz verstopfen. Selbst marktwirtschaftlich machen erneuerbare Energien ihnen den Platz im System streitig. Ebenso wenig nachvollziehbar ist, dass den Betreibern von Kohlekraftwerken auch noch Steuergelder als Kompensation für angebliche Laufzeit-Verkürzungen hinterhergeworfen werden. Und völlig verfehlt ist, dass mit Datteln 4 noch ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz gehen soll.

Stattdessen muss sich die Bundesregierung endlich zu einem ambitionierten Klimaschutz bekennen. Denn aktuell reißt sie mit ihrer Kohlepolitik alle europäischen und globalen Emissionsminderungsziele – und die eigenen. Deutschland muss schnellstmöglich, sozialverträglich aus der Kohleverstromung aussteigen, spätestens bis 2030. Der Ausstieg muss mit einem ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien einhergehen. Das zeigt auch eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des BUND. Kohle ist ein wirtschaftliches Fossil und muss abgeschrieben werden. Die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien.“

Hintergrund:

Die vom BUND beauftrage DIW-Studie „Klimaschutz statt Kohleschmutz: Woran es beim Kohleausstieg hakt und was zu tun ist“ finden Sie unter: www.bund.net/kohleausstieg-studie

BUND-Online-Aktion „Raus aus der Steinzeit – Nein zu Datteln 4!“: www.datteln-4-stoppen.de

Kommentar „Kohle-Gesetz: Herber Rückschlag im Kampf gegen Klimawandel“:

www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/kommentar-kohle-gesetz-herber-rueckschlag-im-kampf-gegen-klimawandel/

Kontakt: Juliane Dickel, Leitung Atom- und Energiepolitik, BUND-Expertin für Energiepolitik, Tel.: 030-27586-562, juliane.dickel@bund.net

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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