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30.10.2019 – 17:26

BUND

++ BUND: Politik muss beim Insektenschutz endlich handeln ++

BUND-Kommentar vom 30. Oktober 2019

SPERRFRIST: Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19 Uhr

BUND: Politik muss beim Insektenschutz endlich handeln

Zu einer neuen wissenschaftlichen Studie zum Insektensterben erklärt Silvia Bender, Abteilungsleiterin Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

"Die Studie der Technischen Universität München belegt erneut, wie dramatisch das Insektensterben ist. Innerhalb von nur zehn Jahren ging die Insektenvielfalt in den drei untersuchten Regionen um ein Drittel zurück. Doch während immer mehr Belege für das Verschwinden der Insekten auf den Tisch kommen, reagiert die Politik nur zögerlich.

Das kürzlich von der Bundesregierung vorgelegte Aktionsprogramm reicht nicht aus, um eine Trendumkehr beim Insektenschutz einzuleiten und die weitere Ausrottung zu verhindern. Das gesamte Programm ist bei der Ausgestaltung der Maßnahmen, der Zielsetzung und Zeitvorgaben zu unkonkret. Wie der Insektenschutz finanziert werden soll, bleibt offen. Denn klar ist nicht erst seit den Bauernprotesten der vergangenen Wochen: Das können Bäuerinnen und Bauern nicht ohne Beratung und finanzielle Unterstützung alleine stemmen. Darum fordert der BUND, die Milliarden Euro Fördermittel der EU-Agrarpolitik an die Bauernhöfe zu geben, die mehr für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz des Klimas tun sowie ihre Tiere artgerecht halten."

Kontakt: Katrin Wenz, BUND-Agrarexpertin, Tel.: 030-27586-549, E-Mail: katrin.wenz@bund.net

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin