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17.10.2018 – 13:27

BUND

Neue Studie zeigt, dass Kohlekraftwerke zu viel Stickoxide ausstoßen. BUND und Klima-Allianz fordern: Betreiber sollen nachrüsten oder Kraftwerke abschalten

Berlin (ots)

In einer neuen Studie haben die Klima-Allianz Deutschland und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchen lassen, wie viel Stickoxide (NOx) die größeren deutschen Kohlekraftwerke ausstoßen und wie der Ausstoß des giftigen Gases gesenkt werden könnte. Das Ergebnis der Studie des Beratungsinstituts Ökopol: 73 Prozent der Braunkohlekraftwerke, darunter Blöcke von Neurath und Niederaußem am Tagebau Hambach, schaffen nicht einmal das Mindestniveau der neuen EU-Standards. Würden die Blöcke mit einem Katalysator ausgestattet, könnten ihre Stickoxid-Emissionen um mehr als die Hälfte oder 55.700 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Die Studie zeigt, dass die ältesten Kraftwerksblöcke auch die dreckigsten und gesundheitsschädlichsten sind. Für die Klima-Allianz Deutschland und den BUND folgt daraus, dass diese Blöcke im Zuge eines Kohleausstiegs als erstes vom Netz gehen sollten.

"Jeder PKW muss die Stickoxide in seinen Abgasen mindern. Für Braunkohle-Kraftwerke gilt dies bislang nicht. Die deutsche Energiewirtschaft hat seit zwanzig Jahren nichts getan, um ihren Stickoxidausstoß zu mindern. Braunkohlekraftwerke verursachen zwei Drittel des Gesamtausstoßes an Stickoxiden der Kohlewirtschaft. Die Kraftwerksbetreiber versuchen nun, eine ambitionierte Umsetzung der neuen EU-Schadstoffgrenzen zu verhindern. Wenn die Bundesregierung dem nachgibt, schadet sie der Umwelt und setzt die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel. Kohlekraftwerke müssen entweder strenge Schadstoffgrenzen einhalten oder abgeschaltet werden", erklärt Fabian Hübner, Kohle-Experte der Klima-Allianz Deutschland.

Die Ergebnisse der Studie dürften auch die Mitglieder der Kohlekommission interessieren. "Die En