Das könnte Sie auch interessieren:

Kraftvolle Kooperation: Fitness-Magazin SHAPE launcht "Sophia Thiel Magazin" / Ab 9. Januar 2019 im Handel

München (ots) - Sie war die erste Influencerin auf der Titelseite von SHAPE. Jetzt wachsen die starken Marken ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

20.01.2000 – 10:17

BUND

BUND: Jetzt Anti-Atomprotest stärken und persönlichen Atomausstieg vollziehen
Regierungs-Linie für Konsensgespräche zum Atomausstieg inakzeptabel

    Bonn (ots)

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft Bürgerinitiativen und Umweltverbände auf, nach dem gestrigen Atomkompromiss der Bundesregierung nicht in Resignation zu verfallen. Der Protest gegen die Risiken der Atomenergie müsse stattdessen weiter verstärkt werden. Der sich abzeichnende Konsens der Bundesregierung mit der Atomwirtschaft berücksichtige weder die Gefahren der Kernenergienutzung noch die ungelösten Atommüll-Entsorgungsfragen.          Renate Backhaus, atompolitische Sprecherin des BUND: "Laufzeiten von dreißig Jahren und mehr für die Atomkraftwerke sind vollkommen inakzeptabel. Sowohl die Atomindustrie als auch die Bundesregierung wissen, dass das für die unzähligen Bürgerinitiativen vor Ort nicht das letzte Wort sein kann. Der Anti-Atomprotest lässt sich mit einem solchen Deal zugunsten der Atomwirtschaft nicht eindämmen. Dieser Konsens wird dazu führen, dass sich der Dissens in der Atomfrage weiter vertieft."          Der BUND wird weiter für ein Ausstiegsgesetz eintreten, das diesen Namen verdient. Der Atomstrom oder die Brennelemente müssen stärker besteuert, die Rückstellungen der AKW-Betreiber in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden. Castortransporte müssen unterbleiben, solange nicht klar ist, in welches Endlager der hochradioaktive Atommüll am Ende kommen soll.          Bundeswirtschaftsminister Werner Müllers Aussage vom Dienstag, der Einstieg in ein nachhaltig klimaverträgliches Energiekonzept in Verbindung mit dem Kernenergieausstieg sei eine konkret, Schritt für Schritt realisierbare Aufgabe, müsse jetzt von den Bürgerinnen und Bürgern selbst umgesetzt werden.          Renate Backhaus: "Jeder kann seinen persönlichen Atomausstieg problemlos vollziehen: Mit einem Wechsel zu Anbietern von garantiert umweltfreundlichem Strom. Wer privat aus der Erzeugung von immer mehr Strahlenmüll aussteigen will, findet inzwischen eine Reihe von Ökostromanbietern, mit denen wir diesem Ziel Schritt für Schritt näherkommen - im Dissens mit der Atomindustrie."     

ots Originaltext: BUND
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Bei Rückfragen:

BUND-Atomexpertin Renate Backhaus, Tel. 04131-61662 bzw. Rüdiger
Rosenthal/BUND-Pressesprecher (mobil: 0171-8311051), Fon (0228)
40097-25/54, Fax: -49; eMail: presse@bund.net; Presse-Archiv im
Internet: www.bund.net/aktuell

Original-Content von: BUND, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von BUND
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung