Ziviler Friedensdienst

10 Jahre Ziviler Friedensdienst - 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft - 10 Jahre nachhaltige, zivile Konfliktbearbeitung

Berlin (ots) - "Armut verursacht Kriege und Konflikte. Kriege und Konflikte verschärfen die Armut. Staatszerfall, Klimawandel, anhaltendes Bevölkerungswachstum und die Rohstoff- und Finanzkrise lassen den Teufelskreislauf von Armut und Konflikten, gerade in den ärmsten Ländern dieser Welt, nicht abreißen", sagte Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul anlässlich des 10. Jubiläums des Zivilen Friedensdienstes. "Die meisten Konflikte lassen sich mit militärischen Mitteln nicht lösen. Es braucht deshalb Instrumente wie den Zivilen Friedensdienst, der uns ermöglicht, mit nicht-militärischen Mitteln verfeindeten Gruppen Wege aus der Gewalt aufzuzeigen. Wir haben ein einzigartiges, innovatives Instrument geschaffen, das einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der vielen sicherheits- und friedenspolitischen Herausforderungen in den Entwicklungsländern leistet. ZFD-Fachkräfte und ihre lokalen Partner leisten dabei häufig schwierigste Pionierarbeit. In dem sie für Dialog anstatt Konfrontation werben, bieten sie Alternativen zur Gewaltspirale."

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert seit 10 Jahren den Zivilen Friedensdienst mit zur Zeit 30 Mio EUR im Jahr. Seit 1999 konnten insgesamt 514 ZFD-Fachkräfte in 50 konfliktbetroffene Länder entsendet werden. Im Jahr 2010 werden erstmals über 200 Fachkräfte gleichzeitig in über 40 Ländern der einen Welt daran arbeiten, Brücken zwischen Konfliktparteien zu bauen und sie dabei unterstützen, Gewalt bereits vor Ausbruch vorzubeugen bzw. durch Versöhnungsmaßnahmen dazu beitragen, nicht in sie zurück zu verfallen.

"Seit nun zehn Jahren begleiten und beraten Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes in vielen Ländern Menschen und leisten wirkungsvolle Beiträge, um Konfliktstrukturen nachhaltig zu verändern", unterstreicht Carsten Montag, Sprecher des Konsortiums ZFD. "Die Rückmeldungen der Partner und Akteure in den Konfliktländern bestätigen uns: Unser Einsatz für den Frieden lohnt sich und uns wurde zu Recht nach der ersten Gründungszeit ein politischer Gestaltungserfolg bescheinigt."

Maßnahmen des Zivilen Friedensdienst werden von insgesamt sieben zivilgesellschaftlichen oder kirchlichen Trägerorganisationen und dem staatlichen Deutschen Entwicklungsdienst umgesetzt. Die Vielfalt der Trägerorganisationen ist eine ausgewiesene Stärke des ZFD, denn die Träger verfügen über jeweils eigene Zugänge zu verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in den Partnerländern. Sie widmen sich unterschiedlichen Aufgaben und bringen vielfältige Erfahrungen in die Arbeit ein.

Nähere Informationen unter: www.ziviler-friedensdienst.org

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