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17.08.2018 – 13:21

Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V.

Chemische Industrie in Baden-Württemberg: Responsible Care-Preis verliehen

Chemische Industrie in Baden-Württemberg: Responsible Care-Preis verliehen
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Der Responsible Care-Preis der chemischen Industrie Baden-Württemberg wurde in diesem Jahr an die CHT Germany GmbH und die Roche Diagnostics GmbH verliehen. Die beiden Unternehmen zeichneten sich durch herausragende Leistungen zum Thema Nachhaltigkeit aus.

Heute wurde in Baden-Baden durch den Verband der Chemischen Industrie die diesjährige Auszeichnung mit dem Responsible Care Preis vorgenommen. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, zeichnete die CHT Germany GmbH in Tübingen und die Roche Diagnostics GmbH in Mannheim aus.

Mehr zu den Projekten und zu Responsible Care finden Sie in der nachfolgenden Medieninformation. Fotos der Auszeichnung stehen zur freien redaktionellen Verwendung zum Download bereit:

https://www.chemie.com/nc/presse/presse-artikel/article/responsible-care-preis-an-cht-germany-und-roche-diagnostics-verliehen-herausragende-leistungen-fuer.html

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Andreas C. A. Fehler

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Information für die Medien

Chemische Industrie in Baden-Württemberg: Responsible Care-Preis verliehen

CHT Germany und Roche Diagnostics: Herausragende Leistungen für Nachhaltigkeit / Unbedenkliche Rohstoffe und mehr Sicherheit

Baden-Baden, 17. August 2018. Gleich zwei Landessieger wurden am Freitag mit dem Responsible Care Award 2018 des Verbandes der Chemischen Industrie in Baden-Württemberg (VCI) ausgezeichnet. Die CHT Germany GmbH, Tübingen, hatte konsequent und nachhaltig kritische Rohstoffe in der gesamten Unternehmensgruppe reduziert. Bei Roche Diagnostics in Mannheim konnte ein mitarbeiternahes Gesundheitsförderungsprojekt konkret die Unfallzahlen weiter reduzieren. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des VCI, sagte zur Auszeichnung: "Die Unternehmen haben in besonderer Weise zum diesjährigen Ziel des Wettbewerbs, die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, beigetragen. Sie zeigen beispielhaft, dass für unsere Branche Nachhaltigkeit eine unverzichtbare Säule des Handelns ist."

Am baden-württembergischen Responsible Care-Wettbewerb konnten sich die 310 Mitgliedsunternehmen des VCI im Land beteiligen. Die Jury bestand aus dem Wissenschaftsjournalisten und TV-Moderator Ingolf Baur, dem Ministerialdirigenten Martin Eggstein, Abteilungsleiter im Umweltministerium Baden-Württemberg, und Jürgen Lochner, Vorstandsmitglied des VCI Baden-Württemberg.

Der VCI hat 2018 mit dem Responsible Care-Award besonderes Augenmerk auf die die offiziell Sustainable Development Goals (SDGs) benannten UN-Ziele gelegt. Sie dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene. Die Ziele traten am 16. Januar 2016 in Kraft. Sie gelten für alle UN-Mitgliedstaaten und laufen bis 2030. Die deutsche Bundesregierung hat die 17 SDGs in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie 2016 aufgegriffen.

Was ist Responsible Care?

Die Initiative Responsible Care steht für die ständige Verbesserung von Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit in den Unternehmen der chemischen Industrie - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Responsible Care bietet Management-Werkzeuge, Good-Practice-Beispiele, Informationen und Empfehlungen zu Themen wie Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Transportsicherheit. Auch den Dialog zu diesen Themen umfasst die Initiative. Responsible Care ist fester Bestandteil von "Chemie hoch 3" (http://www.chemiehoch3.de).

Die ausgezeichneten Projekte im Detail:

CHT-Germany: Reduktion des Einsatzes kritischer Rohstoffe in der Unternehmensgruppe

Das Traditionsunternehmen CHT handelt und wirtschaftet bereits seit langem nachhaltig. Als eines der Pilotunternehmen der Initiative "Chemie hoch 3" beschäftigen sich Führung und Mitarbeiter intensiv mit den drei Dimensionen - seit 2015 speziell mit dem Thema "kritische Rohstoffe". Dabei wurden bereits 1.900 Rohstoffe bewertet. 20 Prozent davon wurden als kritisch eingestuft, 8 Prozent bereits ersetzt. Zudem hat CHT zehn kritische Rohstoffe definiert, die bis 2020 ersetzt oder deutlich reduziert werden sollen. Dafür hat CHT neue Anwendungen geschaffen, Forschung und Entwicklung für umwelt- und gesundheitsverträgliche Rohstoffe in die Wege geleitet und seine Kunden mit den neuen Stoffen versorgt.

Die CHT-Gruppe ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe für Spezialchemikalien als Funktionsgeber, Hilfsmittel und Additive für industrielle Prozesse. Insgesamt arbeiten dort ca. 2.200 Menschen.

Roche Diagnostics: Gesundheit und Sicherheit - aktiv und mitarbeiternah

Bei Roche Diagnostics in Mannheim wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz umgesetzt. Dabei stand neben Bewegung, Ernährung und Stressabbau die Sicherheit im Mittelpunkt. Mitarbeiter wurden mit Aktionen wie dem "Gesundheitsblitzlicht" dafür sensibilisiert. Spielerisch vermittelten Mitarbeiter sich gegenseitig im Sicherheitsparcours wichtiges Wissen. Zahlreiche Mitarbeiter nahmen aktiv und engagiert die Angebote wahr. Bei der Überprüfung zeigten sich konkrete Erfolge: Die Kommunikation in den Teams verbesserte sich und die Unfallzahlen sanken messbar.

Roche Diagnostics ist ein Pharma- und Diagnostica-Unternehmen. Am Standort Mannheim sind ca. 8.200 Mitarbeitende beschäftigt.

Zu den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg

Unter dem Dach der Chemie-Verbände Baden-Württemberg arbeiten mehrere Verbände mit Sitz in Baden-Baden zusammen. Es handelt sich dabei um

- den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie 
  Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)  
- den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V., 
  Landesverband Baden-Württemberg (VCI).   

Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:

- den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen 
  Industrie e.V. (BPI), und  
- die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und 
  Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).   

In diesen Verbänden sind derzeit insgesamt 457 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2017 ca. 38,5 Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (36 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (9 Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.

Andreas C. A. Fehler
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