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FOCUS startet am 23. Oktober Ärzte-Liste 2000
Mehr als 1200 empfohlene Ärzte
Erstmals auch Spezialgebiete von Fachärzten genannt

    München (ots) - Arzt verzweifelt gesucht: Immer mehr Menschen
wünschen sich detaillierte Infos über ihren Arzt. Laut einer
repräsentativen Umfrage des Nachrichtenmagazins FOCUS vom Oktober
2000 möchten 77,2 Prozent aller potenziellen Patienten mehr über die
Qualität ihres Arztes wissen, 67,1 Prozent wünschen sich mehr
Übersicht und Transparenz in der Medizin. 40,2 Prozent hatten schon
einmal Schwierigkeiten, einen ausgewiesenen Experten zu finden.
    
    Jetzt veröffentlicht FOCUS eine neue Ärzte-Liste: Vom 23. Oktober
an liefert das Nachrichtenmagazin zehn Wochen lang detaillierte
Informationen zu mehr als 1200 empfohlenen Ärzten aus 69
medizinischen Fachgebieten im ganzen Bundesgebiet. Eine wesentliche
Neuerung der Serie: Die von FOCUS in einer aufwändigen Studie
recherchierten Mediziner nennen Untersuchungs- und
Behandlungsverfahren, auf die sie sich persönlich spezialisiert
haben. So erfahren Leser nicht nur, wer in ihrer Nähe z. B. als
renommierter Bauchchirurg gilt, sondern auch, ob er häufig Darmkrebs
operiert oder ein Experte für Mageneingriffe ist. Im ersten Teil der
Ärzteliste finden sie, welcher Herzspezialist beispielsweise
minimal-invasive Bypass-Operationen zu seinem Behandlungsspektrum
zählt.
    
    Die neuen Ärztelisten basieren auf der bislang umfangreichsten
FOCUS-Untersuchung: 2000 Chefärzte und leitende Oberärzte empfahlen
schriftlich  Klinikärzte und Fachabteilungen. 538 Klinikchefs
bewerteten in ausführlichen Interviews die ärztliche und
wissenschaftliche Kompetenz ihrer Fachkollegen. 15 000
niedergelassene Fachärzte beurteilten die Qualität von Klinikärzten,
-abteilungen sowie spezialisierten Kollegen. 850 Patienten-Verbände
gaben zu Protokoll, welche Experten sie ihren Mitgliedern selbst
empfehlen. Zusammen mit dem Kölner Universitätsinstitut für
Gesundheitsökonomie entwickelte FOCUS das Kriterium
"Qualitätsmanagement". Es bemisst das Bestreben einer Abteilung, die
medizinische Qualität ständig zu verbessern. In einer
Literatur-Recherche wertete das FOCUS-Team aus, wie viele
wissenschaftliche Artikel die Ärzte in den vergangenen zehn Jahren
veröffentlichten.
    
    Wie wichtig die FOCUS-Ärzte-Serien von 1993 und 1997 für die
Transparenz in der Medizin sind, stellt der Bundesgerichtshof klar.
Er bestätigte am 4.Oktober 1999 in seinem Urteil gegen die Bayerische
Landesärztekammer,  "dass es ersichtlich das wesentliche Ziel der
vorliegenden Ärzte-Liste ist, ratsuchende Patienten zu informieren".
Schließlich bestehe ein sachlich begründetes Bedürfnis der
Allgemeinheit, argumentiert der BHG, über spezialisierte, besonders
qualifizierte Fachärzte unter namentlicher Nennung informiert zu
werden.
    
    
ots Originaltext: Focus
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