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Öffentliche Toiletten: Keimgefahr an Türklinken

    Hamburg (ots) - Türklinken auf öffentlichen Toiletten sollten möglichst nicht mit der Hand berührt werden. Da sich im Schnitt nur jede zweite Frau nach dem Toilettengang die Hände wäscht, sind die Klinken besonders stark mit Keimen und vor allem auch mit Durchfallerregern belastet, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Geht es nach dem WC beispielsweise gleich zum Fingerfood, wandern die Bakterien regelrecht von der Hand in den Mund.

    Ansonsten sind die WCs aber besser als ihr Ruf. "Es gibt nicht eine einzige Untersuchung, die belegt, dass öffentliche Toiletten irgendein Hygieneproblem darstellen", betont der Freiburger Umweltmediziner Professor Franz Daschner. Vor allem die gefürchtete Toilettenbrille erweise sich im Labortest als relativ harmlos. "Sie ist mit Bakterien meist weniger belastet als Küchenfußboden oder Kühlschrank", sagt der Mediziner.

    Grundsätzlich sollte man auf öffentlichen Toiletten so wenig anfassen wie möglich und Türen beispielsweise mit dem Ellenbogen oder einem Taschentuch öffnen. Nach dem sorgfältigen Händewaschen empfiehlt es sich, aus Hygienegründen keine Gemeinschaftshandtücher zu benutzen. Auf Desinfektionstücher sollte man nur im Ausnahmefall zurückgreifen, denn sonst drohen Haut-Allergien.

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