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Ostthüringer Zeitung: Sylvia Clemens kommentiert: Rente mit 63/Gelassen statt aufgeregt

Gera (ots) - Stillschweigen ist angesagt bis übermorgen. Dann tagt die Arbeitsgruppe Flexi-Rente und frühestens dann will sich die Bundesarbeitsministerin in die aktuelle Diskussion rund um die Rente mit 63 einmischen. Bereits gestern äußerten Wirtschaft und Opposition erneut ihr Missfallen an dem Vorhaben, fürchten um weitere Engpässe bei Fachkräften, weil Arbeitnehmer zeitiger aus dem Berufsleben ausscheiden. Doch auch wenn Unternehmerkreisen und SPD-ferne Politiker zähneknirschend reagieren - so ist doch klar, dass die Anzahl der Jahrgänge, denen die Möglichkeit einer abschlagsfreien Rente mit 63 offen steht, eng umrissen ist. Trotz eines wohl regen Interesses bei den Beschäftigten an einem vorzeitigen Renteneintritt. Denn auch die Rente mit 63 folgt einer Stufenleiter und bereits die Jahrgänge ab 1964 müssen dann trotz 45 Beitragsjahren schon 65 Jahre alt sein, um eher in Rente gehen zu können, als offiziell veranschlagt. Mehr als 12.000 Anträge auf Rente mit 63 sind mittlerweile gestellt worden - angesichts einer Schätzung der Regierung, nach der bereits in diesem Jahr schon 200.000 Menschen von der früheren abschlagsfreien Rente profitieren könnten, eine kleine Zahl. Somit sollte Gelassenheit dominieren statt Aufregung.

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