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RTL/n-tv-Trendbarometer - Forsa Aktuell
Der Weinstein-Skandal lässt die meisten Deutschen kalt - Was die Bundesbürger von Putzfrauen halten - Wo Weihnachten schon kommen kann

Köln (ots) - Der Sex-Skandal und die Deutschen

Die Enthüllungen über den Hollywood-Magnaten Harvey Weinstein haben weltweit für Aufregung gesorgt: Filmstars wie Kevin Spacey oder Dustin Hoffman wurden sexueller Übergriffe beschuldigt, der britische Verteidigungsminister Michael Fallon musste zurücktreten, weil er 2002 einer Journalistin bei einem Dinner mehrfach ans Knie gefasst haben soll. Immer mehr Frauen, darunter viele Prominente, berichten, sie seien Opfer geworden. forsa hat im Auftrag der Mediengruppe RTL nachgefragt, wie die Deutschen auf die Sexismus-Debatte reagieren. Haben sie selbst ihr Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht verändert? Ja, sagen 2 Prozent der Befragten - bei den Allermeisten (95 Prozent) ist das jedoch nicht der Fall. Allerdings zeigt die Befragung auch, dass einige Männer unter dem Eindruck des Skandals vorsichtiger geworden sind: 13 Prozent von ihnen erklärten den Befragern, sie seien "etwas vorsichtiger" geworden, wenn sie Frauen "Komplimente" machen wollten.

Deutsche putzen lieber selbst

Wie halten es die Deutschen eigentlich mit den Putzfrauen? Pünktlich zum Weltputzfrauentag hat forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL nachgefragt. Die Ergebnisse: 10 Prozent der Bundesbürger lassen ihre Wohnungen von Putzhilfen sauber halten - 89 Prozent putzen selbst. 36 Prozent der Befragten erklären, sie würden gern eine Putzfrau engagieren, "wenn Geld keine Rolle spielen würde". Eine große Mehrheit (64 Prozent) allerdings hat den Befragern deutlich gemacht, dass sie bewusst keine fremden Reinigungskräfte in die eigene Wohnung lässt - "ich putze lieber selbst". Was sollen die Putzfrauen verdienen? Nur 9 Prozent der Befragten halten einen Stundenlohn unter 10 Euro für angemessen - die meisten sind großzügiger: 38 Prozent halten 10 bis 12 Euro für richtig, 25 Prozent 12 bis 15 Euro, 20 Prozent gönnen den Putzfrauen sogar 15 Euro und mehr. Wer ist eigentlich besser bei der Hausarbeit - Männer oder Frauen? 4 Prozent antworten: Die Männer sind besser, 48 Prozent sprechen den Frauen eine größere Begabung zu - und 47 Prozent sagen, es gebe keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der Weltputzfrauentag, 2004 von der Krimiautorin Gesine Schulz erfunden, wird jedes Jahr am 8. November begangen und soll dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und das Ansehen der Putzfrauen zu verbessern.

Kauflust vor Weihnachten

Alle Jahre wieder stresst der Weihnachtseinkauf - aber nicht jeden: Knapp zwei Monate vorm Fest haben 3 Prozent der Bundesbürger nach eigenen Angaben schon sämtliche Weihnachtsgeschenke beisammen. 4 Prozent haben der aktuellen forsa-Umfrage zufolge bereits einen Großteil ihrer Präsente besorgt - für 70 Prozent allerdings ist Weihnachten noch ganz weit weg: Sie haben noch gar kein Geschenk gekauft. Und wo kaufen die Bundesbürger ihre Geschenke? "Alles im Internet" sagt nur eine Minderheit: 4 Prozent. Ein Viertel (25 Prozent) wollen "einen Großteil" im Internet erstehen, 32 Prozent hingegen "nur wenige" - und 38 Prozent wollen sich überhaupt nicht im Internet in weihnachtliche Kauf-Stimmung versetzen lassen. Das "Fest der Liebe" ist den Deutschen übrigens teuer: 51 Prozent wollen in diesem Jahr über 200 Euro in Weihnachtsgeschenke investieren, 14 Prozent sogar über 500 Euro. 6 Prozent der Befragten - mehrheitlich die ganz Jungen - wollen weniger als 50 Euro ausgeben, 22 Prozent planen 100 bis 200 Euro fürs Weihnachts-Shopping ein.

Ein Smiley gefällig? Nein danke!

Viele Deutsche, vor allem Jüngere, schreiben zwar gern auf Facebook, Twitter, Snapchat und in anderen sozialen Netzwerken - auf positive Rückmeldungen wie "Likes" oder "Smileys" können sie aber gern verzichten. Insgesamt verbreiten sich 25 Prozent der Bundesbürger in den sozialen Netzwerken. Besonders hoch ist der Anteil der Netzwerk-Texter bei den 14- bis 29-Jährigen (50 Prozent), besonders niedrig bei den über 60-Jährigen (8 Prozent). Drei Viertel der Befragten in einer aktuellen forsa-Erhebung (76 Prozent) beteuern, positive Reaktionen auf ihre Texte seien ihnen nicht wichtig.

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung. Die Daten wurden vom 1. bis 3. November 2017 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: je nach Umfragethema zwischen 500 und 1001 Befragte (Weihnachten). Statistische Fehlertoleranz entsprechend +/- 4 bzw. +/- 3 Prozentpunkte. Ansprechpartner bei RTL: Matthias Bolhöfer, Telefon: 0221 - 45674227 Ansprechpartner bei n-tv: Alessia Maier, Telefon 0221 - 45674103 Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 030 -62882442

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