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Konsumlaune im Aufschwung
Was 2018 auf der Wunschliste der Deutschen steht

Bonn (ots) - Die Deutschen wollen nach wie vor kräftig sparen, wie die norisbank-Umfrage zum Jahresende 2017 ergeben hat. Demnach planen 52,6 Prozent in diesem Jahr noch mehr Geld zurückzulegen als im letzten Jahr. Im Rahmen der langfristigen Marktbeobachtung analysiert die norisbank in regelmäßigen, bevölkerungsrepräsentativen Umfragen aber nicht nur das Spar-, sondern auch das Konsumverhalten der deutschen Bankkunden. Das Ergebnis: Immerhin fast ein Viertel der Befragten (24,3 Prozent) plant in diesem Jahr eine größere Anschaffung.

2018 scheint die Konsumlaune der Deutschen nach zuletzt schwächeren Werten wieder einen leichten Aufwärtstrend zu verzeichnen. Denn nachdem noch im Jahr 2014 fast 26 Prozent bei der damaligen norisbank-Befragung zum Jahresende angaben, eine größere Anschaffung tätigen zu wollen, waren dies zwei Jahre später nur noch rund 21 Prozent. In der aktuellen Befragung gaben nun 24 Prozent der Befragten an, 2018 wieder mehr Geld in den Konsum stecken zu wollen.

Aber was steht auf der Wunschliste der Deutschen im Jahr 2018 und wie wollen sie ihre Pläne finanzieren? Anschaffungswunsch Nummer eins bei den Befragten, die eine größere Anschaffung in diesem Jahr planen, ist ein neues Auto oder Motorrad (53,8 Prozent). Auf Platz zwei der Wunschliste stehen elektronische Geräte wie zum Beispiel ein neuer Fernseher, PC, Tablet-PC, Laptop oder Smartphone (36,5 Prozent). Platz drei teilen sich die eigene Immobilie, also Eigentumswohnung oder Haus, und die größere Reise (jeweils 34,9 Prozent).

Ein auffälliger Trend ist das Thema Mobilität: 2014 gaben 48,5 Prozent der Befragten als Wunsch Nummer eins "Hausbau/Hauskauf/Wohnungskauf" an. Erst auf Platz zwei landete damals das Auto/Motorrad mit 43,1 Prozent, gefolgt von der Hauseinrichtung oder Renovierung mit 36,6 Prozent. Eine Reise beziehungsweise ein Urlaub standen mit lediglich 15,2 Prozent auf Platz vier. Neben der Mobilität im Alltag scheint also auch die Reisefreude der Deutschen zugenommen zu haben, denn für 2018 hat sich die Zahl derer, die eine Reise antreten wollen, verdoppelt.

Wünsche werden häufig auf Pump finanziert

Ein Kredit ist die Finanzierungsoption Nummer eins für die Befragten. 21,7 Prozent planen bereits, einen Kredit aufzunehmen, weitere 29,7 Prozent können es sich vorstellen. Fast ebenso Viele, nämlich 27,3 Prozent, gaben an, ausreichend Ersparnisse zu haben, um sich ihren Wunsch damit finanzieren zu können. 3,6 Prozent leihen sich das Geld lieber von Freunden oder Familie und 17,7 Prozent sind noch unschlüssig, wie sie sich ihren Wunsch überhaupt erfüllen können.

"Die Bedingungen, einen Kredit aufzunehmen, sind in der aktuellen Niedrigzinsphase besonders attraktiv", bestätigt Maik Wennrich, Leiter Produktmanagement der norisbank. "Und wenn bestehende Kredite zusammengefasst werden, können Kunden nicht nur die Übersicht verbessern und die Rückzahlung vereinfachen, sondern sehr oft sogar auch noch erheblich sparen. Bei größeren Anschaffungen kann es sich zudem anbieten, den Vertrag gemeinsam mit dem Ehe- oder Lebenspartner zu unterschreiben, denn auch dadurch sind günstigere Konditionen möglich. Verständlich, dass derzeit viele Konsumenten daher über einen Kreditabschluss nachdenken."

Männer sind dabei mit 56,8 Prozent deutlich offener für die Kreditfinanzierung als Frauen (46,0 Prozent). Die Befragten der Gruppe der 50 bis 59-Jährigen versuchen hingegen die Aufnahme eines Kredits durch die Nutzung von Ersparnissen (37,1 Prozent) zu vermeiden. Die 60- bis 69-Jährigen, die älteste Gruppe unter den Befragten, leihen sich im Vergleich zum Durchschnitt (3,6 Prozent) fast drei Mal so oft Geld von Freunden beziehungsweise Familie (9,7 Prozent).

Auch Personen mit abgeschlossenem (Fach-)Hochschulstudium sind häufiger bereit, einen Kredit in Anspruch zu nehmen als der Durchschnitt - 23,2 Prozent rechnen schon mit ihm für die Finanzierung einer größeren Anschaffung, 41,1 Prozent ziehen einen Kredit zumindest in Erwägung. Paare wollen eher einen Kredit aufzunehmen (23,1 Prozent) als Singles (16,0 Prozent). Und wenn sie die Kreditaufnahme nicht bereits planen, können sich unter ihnen fast ein Drittel (31,2 Prozent) zumindest vorstellen, Geld bei der Bank zu leihen. Bei Singles sind es 24,0 Prozent.

Regional existieren eindeutige Unterschiede: Im Osten Deutschlands gibt es eine höhere Bereitschaft ein Darlehen aufzunehmen - mit 65,4 Prozent sind dies 14 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt aller Deutschen und damit fast doppelt so viele wie beispielsweise Befragte im Norden (37,5 Prozent).

Was bei der Optimierung von Ratenkrediten zu beachten ist - 5 Tipps von Maik Wennrich: http://ots.de/d16vi

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.000 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. Die Online-Befragung wurde im Oktober 2017 durchgeführt.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de oder besuchen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/norisbank

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