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25.04.2007 – 11:16

SWR - Südwestrundfunk

Zustimmung und Kritik für "Islamisches Wort" im SWR Namen der beiden Autorinnen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben

Stuttgart (ots)

Das erste "Islamische Wort", das der
Südwestrundfunk (SWR) am vergangenen Freitag im Internet 
veröffentlichte, hat eine Fülle von Reaktionen ausgelöst. Neben 
kritischen Zuschriften erhielt der Sender viel Zustimmung, unter 
anderem von Muslimen, vor allem aber auch von Nicht-Muslimen. In den 
Zuschriften heißt es unter anderem: "Ich halte das für einen 
wichtigen Schritt für die Verständigung der Religionen", "Ich bin 
kein Muslim, aber eine solche Sendung war überfällig", "Vielen Dank 
für diese neue Art des Dialogs".
Die kritischen Stimmen werfen dem SWR unter anderem vor, er lasse im 
"Islamischen Wort" Muslime zu Wort kommen, während in islamisch 
geprägten Ländern Christen verfolgt würden.
SWR cont.ra-Chefin Dagmar Schmidt bestätigt das große Interesse am
"Islamischen Wort" auf den Internetseiten des Programms. "Unser neues
Angebot ist sehr gut angekommen, das 'Islamische Wort' wurde in den 
vergangenen Tagen mehr als 10.000 Mal angeklickt."
Autor des ersten "Islamischen Worts", das seit dem 20. April über 
die Internetseite des SWR-Wortprogramms cont.ra (www.swrcontra.de) zu
erreichen ist, ist der muslimische Publizist Aiman Mazyek, 
Generalsekretär des Zentralrats der Muslime. Er spricht über Gnade 
und Barmherzigkeit.
Das "Islamische Wort" wird zukünftig an jedem ersten Freitag des 
Monats veröffentlicht. Es ist als Audio-Datei anzuhören und kann als 
Manuskript sowie als Podcast heruntergeladen werden. Am 4. Mai wird 
der Islamwissenschaftler Bekir Alboga im zweiten "Islamischen Wort" 
über den Dialog zwischen den Menschen, Religionen und Kulturen reden.
Der SWR wird für das "Islamische Wort" ein vierköpfiges 
Autoren-Team bilden - neben Aiman Mazyek und Bekir Alboga werden 
derzeit noch zwei muslimische Frauen als Autorinnen gesucht. Laut 
Johannes Weiß, Leiter der SWR-Fachredaktion "Religion, Kirche und 
Gesellschaft", sind derzeit elf Kandidatinnen im Gespräch. Die 
Entscheidung, welche beiden muslimischen Autorinnen am "Islamischen 
Wort" beteiligt sein werden, falle in den nächsten Tagen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Valentin Nann, Telefon 
0711/929-1103.

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