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Wohin treibt der schwarze Kontinent? SWR2 Themenabend Afrika am Beispiel Kongo am 4. August ab 20 Uhr

    Baden-Baden (ots) - "Eine riesige logistische Herausforderung, um nicht zu sagen ein Alptraum" nannte UN-Generalsekretär Kofi Annan noch vor wenigen Wochen den bevorstehenden Wahlgang im Kongo. Mehr als 25 Millionen Kongolesen hatten erstmals seit 40 Jahren  die Möglichkeit, in freien Wahlen über ihren künftigen Präsidenten zu entscheiden. Zur Überraschung vieler Beobachter verlief die Stimmabgabe weitestgehend friedlich. Allerdings wird das offizielle Wahlergebnis erst in etwa drei Wochen erwartet - und wie sich die Wahlverlierer dann verhalten werden ist nicht vorhersehbar. Am Freitag, 4. August, setzt sich SWR2 in einem Themenabend drei Stunden lang intensiv mit den Wahlen im Kongo und der Situation auf dem afrikanischen Kontinent auseinander.

    20.00 - 21.00 Uhr: "Afrika und die Demokratie" Der SWR2 Themenabend Afrika beginnt mit aktuellen Berichten aus dem Land, das als Schlüsselland für die Stabilisierung des afrikanischen Kontinents gilt. Gesprächspartner im Studio ist der ARD-Afrikaexperte Ralph Sina, der aus Nairobi für die ARD als Korrespondent berichtet hat. Hintergrundinformationen zu den Wahlen im Kongo liefert die SWR-Journalistin Susanne Babila, die das Land im Juli einen Monat lang bereist und darüber ein SWR2-Internettagebuch geführt hat (vgl. SWR2 Pressemeldung vom 30.6.2006).

    21.00 - 22.00 Uhr: "Faszination Afrika" Nachrichten des Friedensradios "Radio Okapi", das seit vier Jahren im Kongo für einen unabhängigen Journalismus kämpft, leiten die zweite Stunde des SWR2 Themenabends ein. Die Beiträge dieser Stunde zeigen, dass Afrika wesentlich mehr zu bieten hat als die hinlänglich bekannten "K"s: Kriege, Katastrophen und Krankheiten. Auf einer akustischen Reise vom Kap bis Kairo werden Geschichten erzählt vom Tazara-Express, quirligen Märkten, ekstatischen Kirchengemeinden, grandiosen Landschaften.

    22.00 - 23.00 Uhr: "Der Geist Afrikas" Die dritte Stunde des SWR2 Themenabends Afrika gilt den Ahnen, der Religion und der Familie. Deutlich wird dabei wie sehr Religion und Familie den Menschen Halt geben, so dass sie ein Schicksal mit Hunger, Krieg, Flucht, Vertreibung und Krankheiten eher ertragen können.

    Weitere Informationen und Weblog der Kongoreise von Susanne Babila: www.SWR2.de/afrika

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