SWR - Südwestrundfunk

SWR-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2005

    Baden-Baden (ots) - Baden-Baden. Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat sich in seiner Sitzung am Freitag, 30. Juni 2006, in Baden-Baden mit dem Jahresabschluss 2005 befasst und ihn einstimmig angenommen.  Für das Geschäftsjahr 2005 ergeben sich Aufwendungen von 1,035 Milliarden EUR und Erträge von 1,095 Milliarden EUR.  Der Überschuss im Ertrags- und Aufwandsplan beträgt 59,4 Millionen EUR.

    SWR-Intendant Peter Voß: "Diese Zahlen belegen sehr deutlich, daß wir unsere Hausaufgaben gemacht und die erste Bewährungsprobe in  der neuen Gebührenperiode mit Bravour bestanden haben. Sämtliche Einsparvorgaben haben wir nicht nur umgesetzt, sondern unser selbstgestecktes Ziel sogar weit übertroffen." Bereits im Vorfeld und nach der KEF-Empfehlung habe der SWR umfangreiche Sparmaßnahmen eingeleitet. Insgesamt betrug dieses erste Sparpaket rund 64 Millionen EUR. Nach der Entscheidung der Ministerpräsidenten, bzw. der Landesparlamente waren weitere Kürzungen und Einsparungen von rund 86 Millionen EUR bis 2008 erforderlich. Im Ergebnis setzt der SWR im neuen Gebührenzeitraum damit ein Sparpaket in Höhe von 150 Millionen EUR um.

    Verwaltungsdirektor Peter Boudgoust: "Trotz des massiven Sparkurses haben wir im vergangen Jahr im Fernsehen und im Radio deutliche Programmakzente gesetzt. Es hat sich gezeigt, dass wir nichts kaputtgespart haben." Boudgoust erläuterte, dass es gelungen sei,  die Personalaufwendungen für festangestellte Mitarbeiter um 3,2 Millionen EUR zu verringern. Diese Einsparungen seien vor allem dadurch erreicht worden, dass freigewordene Planstellen vorübergehend nicht besetzt wurden.

    Der Verwaltungsrat hatte den Jahresabschluss bereits am 23. Juni 2006 genehmigt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Lorenz Menz, bescheinigte dem SWR, dass sich der Sender zu Beginn der Gebührenperiode 2005 bis 2008 in guter Verfassung präsentiere. Menz: "Mit diesem Jahresabschluss verbessern sich die Voraussetzungen, dass der SWR das Eigenkapitalziel bis zum Ende der Gebührenperiode erreichen wird. Die Rahmenbedingungen werden allerdings weiterhin schwierig bleiben und deshalb wird der Spardruck nicht nachlassen. Es gibt also keinen Grund zur Entwarnung."

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