Das könnte Sie auch interessieren:

Die Liebe siegt: Klaas Heufer-Umlauf gewinnt am Samstagabend, "DIE BESTE SHOW DER WELT" gewinnt Zuschauer

Unterföhring (ots) - Die Liebe macht Klaas Heufer-Umlauf zum neuen Show-Master! Mit seiner neuartig ...

"Berlin direkt" im ZDF erstmals mit Shakuntala Banerjee

Mainz (ots) - In den vergangenen vier Jahren war sie als Korrespondentin im ZDF-Europa-Studio in Brüssel ...

Discovery startet neue Marke in Deutschland: HOME & GARDEN TV, ab 06. Juni 2019 im Free-TV und auf digitalen Verbreitungswegen

München (ots) - - HOME & GARDEN TV ist die erste Adresse im TV für alle Themen rund um Häuser, ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von SWR - Südwestrundfunk

19.05.2006 – 19:20

SWR - Südwestrundfunk

Achtung: Ergänzung/Korrektur "Blauer Panther" für vier SWR-Produktionen Bayerischer Fernsehpreis geht an "Tigerenten-Club" und "Jenseits von Samarkand" sowie an Heike Makatsch und Matthias Brandt

    Baden-Baden (ots)

München / Baden-Baden. Bei der Verleihung der Bayerischen Fernsehpreise sind am Freitag, 19. Mai 2006, im Prinzregententheater in München zwei Produktionen des Südwestrundfunks (SWR) mit dem "Blauen Panther" ausgezeichnet worden. Außerdem wurden Heike Makatsch ("Margarethe Steiff") und Matthias Brand ("In Sachen Kaminski") für ihre schauspielerische Leistung in SWR-Produktionen geehrt.

    Die freie Journalistin und Filmautorin Lisa Eder sowie Co-Autor und Produzent Thomas Wartmann erhalten den Bayerischen Fernsehpreis für Buch und Regie der Dokumentation "Jenseits von Samarkand - eine usbekische Liebesgeschichte" aus der SWR-Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer". Die Auszeichnung ist mit 12.000 Euro dotiert. Stellvertretend für die redaktionelle Gesamtleistung wird Joachim Lang, Redaktionsleiter des "Tigerenten-Clubs", für seine herausragenden Leistungen mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 8.000 Euro. SWR-Intendant Peter Voß: "Mit dem 'Tigerenten-Club' und mit der Sendereihe 'Länder-Menschen-Abenteuer' beweist der SWR jede Woche, daß er seinen Programmauftrag in vorbildlicher Weise erfüllt. Das heißt: junge und ältere Zuschauer gut zu informieren, zu bilden und spannend zu unterhalten. Der 'Tigerenten Club' gibt jungen Zuschauern Orientierung, er macht sie nicht zu passiven Fernsehkonsumenten, sondern fordert Kinder zum Denken und Handeln auf. Das vielseitige Programmangebot fördert das Demokratieverständnis, den Sinn für Toleranz und Fairness, Umweltbewußtsein und die Sensibilität für das Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen."

    Fernsehdirektor Bernhard Nellessen ergänzt: "Der 'Tigerenten Club' nimmt Kinder ernst und lässt ihre Beteiligung zu. Aktionen wie 'Wissen macht Spaß' und die aktuelle Jahresaktion 'Tigerenten für Afrika' binden Kinder aktiv ein und fordern Eigeninitiative. So geht der Preis nicht nur an die Macher, sondern auch an die jungen Zuschauer, die den 'Tigerenten Club' mit Leben füllen." In ihrer Begründung betont die Jury, dass der "Tigerenten Club" mehr sei als nur "ein lustig buntes Kinderprogramm". In der Begründung heißt es weiter: "In der wöchentlichen Sendung, moderiert von Pamela Großer und Malte Arkona, werden durch die Elemente Quiz, Spiel, Reportage, Musik und Interviews die Neugier und Aufgeschlossenheit von Kindern für vielfältige Inhalte geweckt, indem sie auf unterschiedlichste Weise mit Themen aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik in Berührung kommen." Der "Tigerenten-Club" zählt auch im zehnten Jahr seines Bestehens zu den beliebtesten und bekanntesten Kindersendungen im deutschen Fernsehen. Der "Tigerenten Club" ist eine Koproduktion des SWR mit HR, MDR, NDR und RBB für Das Erste und den KI.KA. Er ist samstags und sonntags um 9.03 Uhr im Ersten und am Samstag um 15 Uhr im Ki.Ka zu sehen.

    Die Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer" ist eine der ältesten und erfolgreichsten Dokumentationsreihen im deutschen Fernsehen. Der SWR zeigt die Reihe seit 30 Jahren in seinem Dritten Fernsehprogramm. SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen: "Länder-Menschen-Abenteuer' steht als weithin bekannte Marke für die Entdeckung fremder Länder und Kulturen. Die Auszeichnung belohnt die Anstrengungen der Redaktion, ein bewährtes Fernsehformat mit kreativer Erzählweise, originellen filmischen Ideen und professioneller Aufnahmetechnik konsequent weiterzuentwickeln." In ihrem Film "Jenseits von Samarkand" erzählen Lisa Eder und Thomas Wartmann die Geschichte der 17-jährigen Zümbüla und ihres Vaters Kodir. Die Familie lebt in der Bergregion Boysun in Usbekistan, einem der ältesten Kulturräume der Menschheit. Zümbüla begleitet ihren Vater, einen gläubigen Moslem, auf einer Pilgerreise in die Wüstenstadt Samarkand. Sie ist das jüngste von sieben Kindern und soll bald nach der Reise verheiratet werden. Zümbüla hat aber ihre eigenen Vorstellungen und schwärmt für einen Reiter. In der Jury-Begründung heißt es: "Diese gelungene Dokumentation ist gut recherchiert, hat eine überzeugende Dramaturgie  und besticht durch herausragende Bildgestaltung." "Jenseits von Samarkand" ist eine Koproduktion der Firma Filmquadrat und des SWR in Zusammenarbeit mit ARTE. Die Redaktion im SWR hatte Ulrike Becker. Die Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer" läuft im SÜDWEST Fernsehen immer sonntags um 17.15 Uhr.

    In der Kategorie Fernsehfilme und Mehrteiler gingen beide Darstellerpreise an die Hauptdarsteller zweier Fernsehfilme des Südwestrundfunks. SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen: "Das ist ein Riesenerfolg für den Südwestrundfunk und seine Fernsehfilmredaktion. Mit Heike Makatsch und Matthias Brandt sind die Hauptdarsteller aus zwei SWR-Produktionen als beste Filmschauspieler ausgezeichnet worden. Das belegt abermals, dass der SWR eine erste Adresse für Premium-Programme im fiktionalen Bereich des Fernsehens ist." Heike Makatsch erhielt den bayerischen Fernsehpreis als beste Filmschauspielerin für ihre Darstellung der Margarethe Steiff in dem gleichnamigen Fernsehfilm. Die Lebendigkeit und Wahrhaftigkeit, mit der Heike Makatsch den Zuschauern die schwäbische Gründerfigur Steiff nahebrachte, überzeugte die Jury, ihr für diese neue Facette in ihrer schauspielerischen Karriere einen blauen Panther zuzuerkennen. Die mitreißende Gründerbiographie "Margarethe Steiff" inszenierte Xaver Schwarzenberger nach einem Drehbuch von Thomas Beck und Susanne Eifler für SWR, ORF, BR und ARTE, realisiert von Film-Line Productions. Produzenten waren Arno Ortmair und Dieter Pochlatko, die Redaktion im federführenden SWR lag bei Michael Schmidl. Matthias Brandt wurde für die gelungene Gratwanderung zwischen Hoffnung und Verzweiflung, mit der er den Vater Martin Kaminski in der SWR-Eigenproduktion "In Sachen Kaminski" spielte, als bester Filmschauspieler. Die Jury würdigte seine Darstellung in dem bewegenden Drama um Elternliebe, Behördenwillkür und Beharren auf Gerechtigkeit, die anrührte ohne in Sentimentalität oder Klischee abzurutschen. "In Sachen Kaminski", inszeniert von Stephan Wagner nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt, ist eine Koproduktion von SWR und ARTE in Zusammenarbeit mit der Maran Film und erzählt von dem Kampf eines benachteiligten Elternpaares um die Recht, ihr Kind selbst erziehen zu dürfen. Die Redaktion im SWR lag bei Brigitte Dithard. "SWR-Redakteure hatten immer schon ein gutes Händchen bei der Besetzung von Filmrollen", sagte Intendant Peter Voß zu diesem Doppelerfolg. "Heike Makatsch in 'Margarete Steiff'  und Mathias Brandt in 'In Sachen Kaminiski' waren die beste Wahl. Beides sind Ausnahmeschauspieler, denen ich zu ihrer herausragenden Leistung nur gratulieren kann. Was mich besonders freut: Beide Filme waren sehr anspruchsvoll und fanden doch ein großes Publikum. Unser Mut wurde belohnt."

SWR-Pressestelle

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz, Tel.: 07221 / 929 - 2785.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von SWR - Südwestrundfunk
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung