SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 31.03.06 (Woche 13) bis Freitag, 28.04.06 (Woche 17)

    Baden-Baden (ots) - Freitag, 31. März 2006 (Woche 13)/29.03.2006

    22.03
            Nachtcafé
            Gäste bei Wieland Backes
            Die Kunst des Neubeginns

    Als Lachszüchter in den Weiten Kanadas leben, mit einer neuen Liebe nochmals ganz von vorn beginnen oder schlicht den Sprung vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit wagen: Wer träumte nicht schon einmal davon, das alte, angestaubte Leben hinter sich zu lassen, einen Neubeginn zu wagen? Doch vom Traum bis zu dessen Verwirklichung ist es ein weiter Weg, gepflastert mit vielen Stolpersteinen: Ein neuer Job, eine neue Liebe bedeuten nicht zwangsläufig, sich damit auch aus alten Verhaltensmustern zu lösen. Und der Preis, den wir dafür bezahlen, ist oft schlecht kalkuliert - böse Überraschungen inbegriffen. Gibt es Regeln, die wir beachten müssen, wenn wir uns "neu erfinden" wollen? Gelingt ein Neustart auch im fortgeschrittenen Alter und nur risikobereiten Menschen?

    Die Gäste:

    Zwar regiert Günther Oettinger das "Ländle" schon seit dem Rücktritt seines Vorgängers, doch erst jetzt hat der "Teufelskerl" es schwarz auf weiß: die Baden-Württemberger wollen den 52-Jährigen als Ministerpräsidenten. Der klare Wahlerfolg seiner Partei ist die beste Voraussetzung für einen schwungvollen Neubeginn!

    Karin Tietze-Ludwig musste einen schwierigen Neubeginn schaffen. 1998 ließ die bekannteste Glücksfee Deutschlands die Lottokugeln hinter sich, um mehr Zeit mit ihrem Mann verbringen zu können. Aber dieser erkrankte schwer und starb bald darauf. Verwitwet und ohne Ablenkung durch Arbeit fiel die Moderatorin in ein Loch, kapselte sich ab. Erst heute kann die 65-Jährige sagen: "Ich musste mein Leben neu in die Hand nehmen - langsam hab' ich es im Griff."

    Bianca Scholz' Leben änderte sich vor zehn Jahren schlagartig: Zwei Jugendliche stachen sie brutal nieder und verletzten sie lebensgefährlich. Die junge Psychologin überlebte - vom Hals abwärts gelähmt. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Auch wenn die 39-Jährige sagt, sie habe sich als Person nicht wirklich verändert, ist eines klar: "Ich lebe ein komplett neues Leben, von der totalen Selbstständigkeit in die absolute Abhängigkeit."

    Die Soziologin und Biografieforscherin Prof. Dr. Annelie Keil vergleicht die Menschen mit Überraschungseiern: Man weiß zwar nie, was drin ist, aber alle haben das Potential für große und kleine Neustarts im Leben. Doch der 66-Jährigen ist klar, radikale Neubeginne sind nie einfach. Viele schaffen eine Veränderung erst durch eine handfeste Krise, denn: "Das Leben schubst dich ständig, aber die meisten Leute sagen aus Bequemlichkeit: Ich lass das nicht zu."

    Sylvia Merkle begann ein neues Leben, und zwar aus freien Stücken. Sie entschied sich gegen ihren vermeintlichen Traumjob als Juniormanagerin bei L'Oreal, kündigte ins Blaue hinein. Kurz darauf ging sie als Praktikantin nach Sri Lanka. Heute leitet sie zehn Hilfsprojekte und koordiniert zahlreiche Kinderpatenschaften. Der Schritt in die Entwicklungshilfe war eine Entscheidung von innen heraus. "Dieses Materielle hat mich genervt. Ich wollte etwas Sinnvolles tun."

    Wolfgang Bald hilft auch - und zwar Urlaubern. Gemeinsam mit seiner Frau verließ er vor zehn Jahren das Frankenland, um Touristen am südwestlichsten Zipfel Portugals "die letzte Bratwurst vor Amerika" zu servieren. Der 51-Jährige ehemalige Computerfachmann tauschte Büromief gegen frische Atlantikluft, lebt in einem alten Bauernhaus in Meeresnähe und bereut den Neubeginn nicht: "Wir sind nicht ausgestiegen, sondern eingestiegen in ein interessanteres Leben."

    An der Bar:

    Mit Gesa Heiten kann man auf Visionssuche gehen. Das Konzept: Eintauchen, Loslassen und natürlich Finden - vorzugsweise Kraft und Ideen für einen Neubeginn. Und das funktioniert am besten im Wald, völlig alleine und ohne Essen. Denn nur so kommen einem die wahren Visionen, was das zukünftige Leben angeht .

    Freitag, 31. März 2006 (Woche 13)/29.03.2006

    23.35
            Nachtkultur
            Die Kultur-Illustrierte
            Moderation: Markus Brock

    unter anderem mit folgenden Themen:

    - Ein Benefizkonzert auf Reisen - Bundespräsident Horst Köhler im Festspielhaus Baden-Baden - Eine Frau mit vielen Gesichtern - Isabelle Huppert vor der Kamera - Die Muskelkraft eines Baritons - Thomas Hampson beim "Heidelberger Frühling" - Die Kreativität des hohen Nordens - Zeitgenössische Schwedische Kunst

    Weitere Informationen im Internet: http://www.swr.de/nachtkultur

    Samstag, 1. April 2006 (Woche 14)/29.03.2006

    22.25    Frank Elstner: Menschen der Woche

    Die Gäste:

    Lys Assia 50 Jahre Grand Prix: Am 20. Mai ist in Athen der Eurovision Song Contest. Lys Assia hat den ersten Grand Prix 1956 in Lugano gewonnen, mit dem auf Französisch gesungenen Titel "Refrain". Sie war ein gefeierter Star der 50er- und 60er-Jahre. Mit dem Schlager: "Oh mein Papa" wurde sie weltberühmt. Gerade kommt sie von einer Tournee zurück. Ihre aktuelle CD heißt "Lady in Blue".

    Sophie von Kessel Am Mittwoch, den 5. April, wird Sophie von Kessel um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen sein. In dem TV-Drama "Ein langer Abschied" spielt sie die Mutter der Leukämie-kranken Ellen. Der 37-jährigen Schauspielerin ist es gelungen am Theater und im Fernsehen erfolgreich zu arbeiten. Den Neid vieler Frauen zog sich Sophie von Kessel ganz sicher durch ihre Rolle an der Seite von Weltstar Alain Delon zu. Die Tochter eines deutschen Diplomaten wurde 1968 in Mexico City geboren. Den Weg in die Schauspielerei bereitete ihr das Studium am Max-Reinhard-Seminar in Wien.

    Johannes Groschupf Am 31. März 1994 stürzte der Reisejournalist in der algerischen Sahara mit einem Hubschrauber ab und wachte Tage später in einer süddeutschen Unfallklinik auf: Die Haut war zu 80 Prozent verbrannt, die Ärzte sagten: So was überlebt man normalerweise nicht. Er hat es überlebt.

    Peter Seewald Am 2. April jährt sich der Todestag von Papst Johannes Paul II. - Er war der Papst zwischen zwei Jahrhunderten. Benedikt XVI. ist der erste Papst des 21. Jahrhunderts. Viele Menschen versuchen zu ergründen, wer Papst Benedikt XVI., wirklich ist. Peter Seewald kennt den heutigen Papst seit 1992. Gemeinsam mit Kardinal Ratzinger hat Peter Seewald die Bücher "Salz der Erde" und "Gott und die Welt" herausgegeben. In seinem neuen Buch "Benedikt XVI. Ein Porträt aus der Nähe" schildert Seewald nun erstmals diese intensiven Begegnungen mit dem Papst aus Deutschland.

    Stephan Grünewald Der Psychologe Stephan Grünewald und sein Team haben in den letzten Jahren mit über 20.000 Menschen aus Deutschland tiefenpsychologische Gespräche geführt, sie zu ihren Wünschen, Hoffnungen und Ängsten befragt. Aus diesen Interviews zieht der Diplom-Psychologe eine erschütternde Erkenntnis: In unserem Land ist die Mehrheit der Bevölkerung zutiefst unzufrieden. Aber nicht ökonomische Gründe stehen im Vordergrund, sondern das Gefühl der Orientierungslosigkeit, des mangelnden Lebenssinns und der ständigen Überforderung.

    Dienstag, 25. April 2006 (Woche 17)/29.03.2006

    Geänderten Programmverlauf beachten!

    23.05    (VPS 23.03)
            SÜDWEST EXTRA
            Terror gegen Christen
            Gesprächsleitung: Andreas Malessa

    23.50    (VPS 23.35)
            Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
            An Elbe und Rhein

    00.20    (VPS 00.05)
            In der Hitze der Nacht
            Herz aus Gold

    1.05    (VPS 00.50)
            Brisant

    1.35    (VPS 1.20)
            BW+RP: Leute night
            SR: Saartext

    (bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

    Freitag, 28. April 2006 (Woche 17)/29.03.2006

    20.15
            Fröhlicher Alltag
            Konz

    Die beliebte Fernsehsendung Fröhlicher Alltag ist am Donnerstag, dem 20. April zu Gast in Konz an der Mosel. In der Saar-Mosel-Halle treten die Sieger des Deutschen Schlagerpreises 2001 "Die Paldauer", der Sieger des Grand Prix der Volksmusik 2003 Marc Pircher, Uta Bresan, Bettina & Patricia, die Geschwister Popp und die Amigos auf. Für Lokalkolorit sorgen die Wengert Stompers, der Musikverein Concordia Konz und die Treverer Barden. Der Fröhliche Alltag gehört seit 1993 zu den "Klassikern" der Fernsehunterhaltung im SÜDWEST Fernsehen. Regelmäßig versammeln sich bundesweit rund eine Million Zuschauer vor den Fernsehgeräten. Vor allem begeistert das Publikum die Mischung aus Musik und unterhaltsam aufgearbeiteter Information aus der jeweiligen Region. Und da dürfen in Konz die Themen Wein, Kunst und das Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof natürlich nicht fehlen. So werden Bürgermeister Winfried Manz, Museumsleiter Ulrich Haas und Petra Zimmermann, die Deutsche Weinkönigin 2004/2005, in der Sendung vorbeischauen.

SWR-Pressestelle

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