SWR - Südwestrundfunk

Südwestfernsehen: Programmhinweise von 10.02.06 (Woche 06) bis 21.03.06 (Woche 12)

    Baden-Baden (ots) - Freitag, 10. Februar 2006 (Woche 06)/08.02.2006

    00.15
            Nachtkultur
            Die Kultur-Illustrierte

    Moderation: Markus Brock

    unter anderem mit folgenden Themen: Greta Garbo privat - Einblicke in das Leben eines Stars Tod auf Abruf - der Roman "Schlemm" von Nicola Bardola Hommage für einen großen Musiker - Wolfgang Dauner Die Queen of Punk - die Modewelt der Vivienne Westwood

    Dienstag, 21. Februar 2006 (Woche 08)/08.02.2006

    Geänderte Sendezeit beachten, Beiträge ab 00.45 h beginnen 30 Minuten später!

    20.15    Mumbach, Mumbach, täterä
            Sitzung der Mombacher Bohnebeitel
            Aufzeichnung vom 18.02.06

    00.45    (VPS 00.15)
            Brisant Classix
            Boulevard Magazin

    Für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

    1.15    (VPS 00.45)
            Leute night

    Für das Saarland

    1.15    Saartext

    (bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

    Freitag, 17. März 2006 (Woche 11)/08.02.2006

    Geändertes Programm beachten!

    23.35    (VPS 23.34)
            Nachtkultur
            Die Kultur-Illustrierte

    00.05    (VPS 23.35)
            Literatur im Foyer extra
            anlässlich der Leipziger Buchmesse
            mit Thea Dorn
            Gast u.a. Feridun Zaimoglu

    01.20    (VPS 00.05)
            JAZZ MASTERS
            Folge 3/10

    04.20    (VPS 03.50)
            Kulinarische Toscana (WH)
            Rund um Lucca
            Erstsendung: 10.02.2000 Das Erste

    (bis 4.30 - weiter wie mitgeteilt)

    Dienstag, 21. März 2006 (Woche 12)/08.02.2006

    22.03
            Fahr mal hin
            Auf den Spuren der fränkischen Hohenzollern.
            Ein Streifzug durch das markgräfliche Ansbach

    Hohenzollern - diesen Namen verbinden die meisten Menschen mit dem prächtigen Schlossbau in Sigmaringen oder mit den preußischen Königen. Doch bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts teilte sich das süddeutsche Geschlecht in eine schwäbische  und eine fränkische Linie. Letztere wählte das bezaubernde Ansbach an der Rezat zu ihrer Residenzstadt.

    Die hohenzollernschen Markgrafen hinterließen viele beeindruckende architektonische Spuren in ihrer Heimat. Besonders der absolutistische Fürst Carl Wilhelm Friedrich prägte das Gesicht Ansbachs ganz entscheidend: Zusammen mit seinem Hofbaudirektor Leopoldo Retty ließ er die mittelalterliche Innenstadt barock umgestalten. So entstand der besonders reizvolle Kontrast zwischen barocken Fassaden und spätmittelalterlichen Innenhöfen, der für Ansbach so charakteristisch ist.  Die markgräfliche Residenz mit ihren 27 Prunkräumen im Stile des "fränkischen Rokoko" zeugt noch heute von der glanzvollen Vergangenheit der Stadt. Unter Carl Wilhelm Friedrich, ob seines impulsiven Lebenswandels später auch "der Wilde Markgraf" genannt, herrschte im gesamten Fürstentum Ansbach eine regelrechte Bauwut: Allein 56 Kirchen ließ er während seiner Regierungszeit errichten, alle im strengen, kühlen "Markgrafenstil". Von Ansbach aus lassen sich wunderbar Tagesausflüge zu einigen historischen Stätten unternehmen, die von der Familiengeschichte der fränkischen Hohenzollern erzählen. Zum Beispiel Unterschwaningen:  Die Dreifaltigkeitskirche gilt als der Höhepunkt des barocken evangelischen Kirchenbaus im Fürstentum Brandenburg-Ansbach.

    In Unterschwaningen, fernab der Ansbacher Residenz, wohnte aber auch mehr als vierzig Jahre lang Carl Wilhelm Friedrichs unglücklich verheiratete Gattin Friederike Luise. In der alten Schlossanlage ist heute das Rathaus untergebracht. Der Fürst selbst frönte derweil auf seinem Landsitz in Triesdorf der Beizjagd mit Falken, für die allein 10 Prozent  des Staatshaushaltes draufgingen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Triesdorf Sitz einer landwirtschaftlichen Schule, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann.

    Doch Ansbach war nicht nur 500 Jahre lang Sitz der Hohenzollern, sondern auch Schauplatz eines Mordes, der 1833 ganz Europa erschüttern sollte: Hier lebte und starb einer der wohl rätselhaftesten Bürger Deutschlands, Kaspar Hauser. Das Markgrafen Museum erzählt seine Geschichte.

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