SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Samstag, 10.12.05 (Woche 50) bis Freitag, 17.02.05 (Woche 7)

    Baden-Baden (ots) - Samstag, 10. Dezember 2005 (Woche 50)/8.12.2005

    22.20    Frank Elstner: Menschen der Woche

    Die Gäste:

    Jeanette Sie ist Deutschlands Pop-Prinzessin. Nach einer einjährigen kreativen Schaffenspause steht die 24-Jährige wieder im Rampenlicht. Vor kurzem erschien ihre aktuelle Single "Bad Girls Club", mit der sie an die Erfolge ihres letzten Albums und die Tournee mit über 150.000 Zuschauern anknüpfen möchte. Auch privat fand die Berlinerin ihr großes Glück. Seit Anfang des Jahres ist sie mit ihrem Gitarristen liiert. Jeanette nutzt ihre Popularität für ein Straßenkinderprojekt in Peru. Ende 2004 sammelte sie im Armenviertel von Lima ihre ganz persönlichen Eindrücke.

    Prof. Hademar Bankhofer Der charmante und immer bestens gelaunte Österreicher ist der Gesundheitsexperte schlechthin. Millionen Menschen haben seine Ratgeber gelesen. Millionen Menschen sehen regelmäßig seine Sendungen im Fernsehen. Aber das, was er in seinen Sendungen und Büchern vermittelt galt für ihn selbst nicht immer. Früher lebte er auf der Überholspur, nahm keine Rücksicht auf sich und seinen Körper. Heute aber lebt er das, was er in seinen Büchern und Sendungen propagiert. In seinem Buch "Winter-Wellness" verrät er Tipps und Tricks, wie man gut und vor allem gesund über die Weihnachtsfeiertage kommt.

    Dr. Jürgen Todenhöfer Der stellvertretende Vorstandschef der Burda-Gruppe war fast 20 Jahre Experte für Entwicklungs- und Rüstungskontrollpolitik der CDU. Der entschiedene Irak-Kriegsgegner beschreibt in seinen Büchern die Schicksale von afghanischen, irakischen aber auch amerikanischen Kindern, die mit Leib und Leben für einen Krieg bezahlen, den sie in keiner Weise verantwortet haben. Sein jüngstes Buch, "Andy und Marwa" hat nun eine Vorsetzung gefunden - nicht in Buchform, sondern im Leben.

    Dr. Michael Müller-Karpe Im Geiseldrama um die deutsche Archäologin Susanne Osthoff gibt es weiterhin kein Anzeichnen für ein Lösung. Das Motiv der Tat bleibt bislang ebenfalls im Dunkeln. Wer steckt dahinter? Gotteskrieger oder Kriminelle? Der Mainzer Archäologe Dr. Michael Müller-Karpe will nicht ausschließen , dass die Entführung von Susanne Osthoff in einem Zusammenhang mit dem Diebstahl von Kulturgütern steht - denn die Deutsche hat sich energisch gegen die Plünderungen von historischen Stätten eingesetzt.

    Heinrich Haasis Der Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg wird am 1. Mai der Nachfolger von Dr. Dietrich H. Hoppenstedt als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin, der größten Finanzgruppe der Welt. Der Baden-Württemberger war bereits seit Oktober 1999 erster Vizepräsident. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes wählte Haasis am 1. Dezember einstimmig in geheimer Wahl.

    Montag, 12. Dezember 2005 (Woche 50)/8.12.2005

    Geänderten Beitrag für RP beachten!

    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 1/20

    Montag, 19. Dezember 2005 (Woche 51)/8.12.2005

    Geänderten Beitrag für RP beachten!

    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 2/20

    Montag, 16. Januar 2006 (Woche 3)/8.12.2005

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    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 3/20

    Freitag, 20. Januar 2006 (Woche 03)/8.12.2005

    22.00
            Nachtcafé
            Gäste bei Wieland Backes
            Volksdroge Alkohol

    Das Glas Wein zum guten Essen, der Prosecco zum gelungenen Vertragsabschluss, der Schnaps auf der Skihütte - wer will, findet täglich viele Gründe, Alkohol zu trinken. Wer sich dem geselligen Glas verweigert, gilt oft als Spaßbremse. Der Schritt vom fröhlichen Bier zur heimlichen Sucht ist nur ein kleiner: Rund zehn Millionen Deutsche trinken zu häufig und zu viel Alkohol, rund drei Millionen haben bereits nachhaltige gesundheitliche Schäden durch Alkoholmissbrauch und rund  vier Millionen trinken täglich am Arbeitsplatz. 15-Jährige treffen sich zum Kampftrinken, Hausfrauen verstecken den Schnaps in der Kaffeekanne, ganze Familien werden in die Co-Abhängigkeit gezogen, wenn der Vater säuft. Während Raucher sich inzwischen verschämt in der Ecke verkriechen, gilt es als Kavaliersdelikt mal einen über den Durst zu trinken oder sich bei der Betriebsfeier nicht mehr im Griff zu haben. Wie gefährlich ist die Volksdroge Alkohol? Sind wir zu tolerant  gegenüber Trinkern? Müssen wir stärker gegen Alkoholmissbrauch vorgehen? Oder ist ein Glas am Tag gut für die Gesundheit?

    Montag, 23. Januar 2006 (Woche 4)/8.12.2005

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    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 4/20

    Montag, 30. Januar 2006 (Woche 5)/8.12.2005

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    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 5/20

    Montag, 6. Februar 2006 (Woche 6)/8.12.2005

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            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 6/20

    Sonntag, 12. Februar 2006 (Woche 7)/8.12.2005

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    16.00    Eisenbahn-Romantik
            Dampf und Gewitterwolken am Eisenbahnhimmel
            Folge 589

    Montag, 13. Februar 2006 (Woche 7)/8.12.2005

    Geänderten Beitrag für RP beachten!

    18.15    (VPS 18.14)
            2006 Wir sind dabei
            Das WM-Magazin
            Folge 7/20

    Mittwoch, 15. Februar 2006 (Woche 7)/8.12.2005

    Nachgeliefertes Thema beachten!

    22.30    Auslandsreporter
            Das Schwarzwalddorf in den Tropen
            Die Colonia Tovar in Venezuela
            Ein Film von Götz Goebel

    Wie eine Fata Morgana taucht mitten in der venezuelanischen Küstenkordillere, nur 60 Kilometer von Caracas entfernt, plötzlich ein Schwarzwalddorf auf. Mit Fachwerkhäusern wie in Sasbachwalden, mit dem Gasthaus Rebstock und dem Hotel Silva Negra, dem Café Muhstall. Es gibt "Schlachtplatte deutsch", Bier aus der ältesten Brauerei in Venezuela, Schwarzbrot, Heidelbeeren, Tiroler Hüte, Kuckucksuhren - alles was man sich unter "deutsch" so vorstellt. 1842 waren 358 Badener vom Kaiserstuhl, vornehmlich aus Endingen, Wyhl und Oberbergen, hierher ausgewandert. Den heiligen Martin aus der Endinger Martinskirche nahmen sie mit. Ein südamerikanischer Großgrundbesitzer hatte sie ins Land geholt, damit sie die Landwirtschaft entwickelten. Bis 1964 war das Dorf, das sich "Colonia Tovar" nennt, weitgehend von der Außenwelt abgeschieden. Dadurch konnten sich die alemannische Kultur und der Kaiserstühler Dialekt über 100 Jahre lang unverändert halten. Ein Dorado für Ethnologen. Nach dem Bau einer Straße nach Caracas wurde die Colonia Tovar zu einem beliebten Touristenzentrum, in das an den Wochenenden die Massen aus der Hauptstadt einfallen. 2.000 Einwohner hat die Colonia heute. Sie haben das höchste Prokopfeinkommen im Lande. Die meisten Bewohner pflegen immer noch ihre deutsche Kultur. Der Bürgermeister ist Vorsitzender der Narrenzunft. Seit etwa 30 Jahren gibt es enge Beziehungen zur alten Heimat am Kaiserstuhl. Über 30 junge Leute aus Tovar haben ein Praktikum oder eine Lehre am Kaiserstuhl gemacht. Es gibt einen Freundeskreis Tovar am Kaiserstuhl und Helmut Eitenbenz aus Endingen betreibt in seinem Kaiserstuhlstädtchen ein Honorarkonsulat. Am 18. Januar 2006 fliegt der Honorarkonsul mit vier weiteren Kaiserstühlern in die Kolonie. Er wird u. a. ein Kinderheim einweihen und die alten Kaiserstühler Familien besuchen, die heute noch das Leben im Ort prägen.

    Freitag, 17. Februar 2006 (Woche 07)/8.12.2005

    00.00
            Literatur im Foyer
            Richtige Gedichte
            Robert Gernhardt präsentiert sein Lebenswerk
            Moderation: Martin Lüdke

    Paulus schrieb an die Apatschen: Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen. Paulus schrieb an die Komantschen: Erst kommt die Taufe, dann das Plantschen. Paulus schrieb den Irokesen: Euch schreibt ich nix, lernt erst mal lesen. Robert Gernhardt, der Häuptling der Neuen Frankfurter Schule, stellt in "Literatur im Foyer" seine Gedichte aus fünfzig Jahren vor. Geschulte Leser werden sie so deuten, dass manchem Zuschauer Hören und Sehen vergeht.

SWR-Pressestelle

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ursula Foelsch, Tel.: 07221 / 929 - 2285.

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