SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Samstag, 8.10.05 (Woche 41) bis Dienstag, 8.11.05 (Woche 45)

    Baden-Baden (ots) - Samstag, 8. Oktober 2005 (Woche 41)/6.10.2005

    Geänderte Gästeliste beachten!


22.20    Frank Elstner:
            Menschen der Woche

    Die Gäste:

    Erwin Teufel Am 17. Oktober beginnt der ehemalige Ministerpräsident von Baden- Württemberg seine zweite Karriere. Der 66-Jährige nimmt das Studium der Philosophie an der Münchner Jesuiten-Hochschule auf. Auch ohne Abitur darf Erwin Teufel seinen Wissensdurst stillen und sich einen lang gehegten Traum erfüllen.Im April 2005 trat er als dienstältester Ministerpräsident eines Bundeslandes nach 14 Jahren Amtszeit zurück.

    Hein Simons (Heintje) Heintje, geboren 1955 im holländischen Heerlen als Hendrik Simons, war ein Kinderstar. Mit Liedern wie "Ich bau dir ein Schloss", "Eine kleine Abschiedsträne", "Heidschi Bumbeitschi", aber vor allem mit "Mama" (1967) sang er sich in die Herzen so vieler, dass er rund 13 Millionen Schallplatten verkaufte. In dem Titellied seiner neuen CD "Ich sag danke" blickt Heintje Simons auf seine bisherige, überaus erfolgreiche Karriere zurück. "Ich sage danke für alles, für Glück und Applaus, für die Grüße, die Briefe, manchen Blumenstrauß", heißt es in dem Lied. In diesem Jahr feiert er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Heute lebt er sehr idyllisch in Belgien, nur unweit der deutschen und der holländischen Grenze in einem Dreiländereck. Er besitzt einen großen Reiterhof mit zwei kleinen Wäldern und einem Bach, in dem Forellen schwimmen. Heintje Simons ist mit einer Deutschen verheiratet und hat drei Kinder.

    Georg Preuße (/Mary) In extravaganten Kostümkreationen, mit Glitter und Glamour beladen und auf zwölf Zentimeter hohen Absätzen eroberte Georg Preuße jahrelang mit Reiner Kohler als "Mary & Gordy" die Herzen des Publikums und startete nach der Trennung eine fulminante Solokarriere. Am 1. Oktober erschien die Autobiografie "Mary - mein Leben in ihrem Schatten" (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin). Zitat aus dem Vorwort: "Dies ist ein Buch über Frau Mary und Herrn Preuße. Sehen Sie selbst, ob Sie auch Herrn Preuße zuhören wollen."

    Prof. Voß Der SWR-Intendant sprach sich Ende September für den Verbleib des Fußballs im frei empfangbaren Fernsehen aus. "Wer die Bundesliga ins teure Bezahlfernsehen verbannt, schadet den Fußballfreunden, den Vereinen und darüber hinaus einer Gesellschaft, die identitätsstiftende Gemeinschaftserlebnisse braucht", so der Sender- Chef. Neben diesem medienpolitischen Reizthema wird sich Prof. Voß mit Herrn Elstner auch über etwas sehr Erfreuliches unterhalten. Gemeinsam blicken die beiden auf 200 Sendungen "Menschen der Woche" zurück.

    Petra Hohn und Dr. Joachim Jungmann Durch Selbstmord sterben jährlich etwa 300 Kinder und Jugendliche. Das Thema wurde diese Woche wieder aktuell durch den Tod von Bernhard Bogner, dem Sohn von Willy Bogner. Er hat Selbstmord begannen. nur eine Woche, nachdem ein Mitschüler sich selbst angezündet hat und später an die Brandverletzungen gestorben ist. Petra Hohns Sohn starb 1998 durch Suizid. Seit 1999 ist sie Mitglied im Bundesverband "Verwaiste Eltern" und seit 2003 Trauerbegleiterin. Warum begehen Kinder und Jugendliche Selbstmord? Geht dem Suizid immer eine Depression voraus? Dr. Joachim Jungmann hat am vergangenen Wochenende ein Kinder- und jugendpsychiatrisches Symposium zum Thema "Depression und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter" veranstaltet. Der Leiter der Klink für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum am Weissenhof ist zudem Mitglied des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland.

Sonntag, 9. Oktober 2005 (Woche 41)/6.10.2005


23.05
            RP: Wortwechsel
            Walter Janson im Gespräch mit Konrad Rufus Müller
            (Fotograf)

    Wer in Deutschland einfach nur Müller heißt, hat es schwer, sich einen Namen zu machen. Konrad Rufus Müller hat es geschafft. Er hat die Mächtigsten der Republik fotografiert. Mit seiner Kamera hat er die Gesichter der sieben deutschen Nachkriegskanzler erforscht. Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder - alle haben Müller die Tür geöffnet und sich ihm gestellt. Der "Kanzlerkandidat", wie er von vielen genannt wird, hat dabei nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Brandt sei auf eine verblüffende Weise frei von Eitelkeit gewesen, ganz im Gegensatz zu Helmut Kohl. Zum verschlossenen Schmidt habe er gar keinen Zugang gefunden, über Adenauer wiederum sagt er: "Auch aus der Sicht von heute ist Konrad Andenauer konkurrenzlos." Leider Gottes habe es sich bei diesen Machtmenschen immer nur um Männer gehandelt. Vielleicht hat Konrad Rufus Müller jetzt aber bald die Chance eine Frau zu portraitieren. Walter Janson spricht mit Konrad Rufus Müller über Macht, Machtnähe und Eitelkeit.

Donnerstag, 20. Oktober 2005 (Woche 42)/6.10.2005

    Geänderten Titel für RP beachten!


20.15    "Ländersache - Streit"
            Politik in Rheinland-Pfalz

Donnerstag, 20. Oktober 2005 (Woche 42)/6.10.2005

    Geänderten Titel für RP beachten!


1.45    "Ländersache - Streit" (Wh)
            Politik in Rheinland-Pfalz

Donnerstag, 27. Oktober 2005 (Woche 43)/6.10.2005

    Geänderten Titel für RP beachten!


20.15    "Ländersache extra"
            Rheinland-Pfalz auf Rädern -
            Straßengeschichten und Straßen mit Geschichten
            Ein Film von Leo Colic
            (Erstsendung: 24.03.2005)

Donnerstag, 27. Oktober 2005 (Woche 43)/6.10.2005

    Geänderten Titel für RP beachten!


00.45    "Ländersache extra" (Wh)
            Rheinland-Pfalz auf Rädern -
            Straßengeschichten und Straßen mit Geschichten
            Ein Film von Leo Colic
            (Erstsendung: 24.03.2005)

Samstag, 5. November 2005 (Woche 45)/6.10.2005

    Geänderten Beitrag beachten!


20.15    (VPS 20.14)
            SamstagAbend mit Robert Atzorn
            Moderation: Markus Brock

Dienstag, 8. November 2005 (Woche 45)/6.10.2005


22.30
            Schlaglicht
            Ernst August lässt bieten - Auktion im Königshaus
            Eine Reportage von Jean Boué
            Erstsendung in Das Erste: 30.10.2005

    Es ist eine der spektakulärsten Auktionen des Jahres: Vom 5. bis 15. Oktober versteigert Sotheby's auf der ehrwürdigen Marienburg bei Hannover rund 20.000 Einzelstücke des Fürstenhauses Hannover. Gemälde, Porzellan, Silber, Glas und Möbel, aber auch Ritterrüstungen und Tischservietten aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stehen zum Verkauf. Dazu gehören auch Stücke aus dem persönlichen Besitz der Kurfürsten von Hannover, der Könige von England und der Herzöge von Cumberland.

    Für die ARD begleitete der Hamburger Filmautor Jean Boué exklusiv die Macher der Auktion und den Weg einzelner Versteigerungsstücke. Er ist der einzige, der hinter die Kulissen dieses Versteigerungsspektakels blicken durfte und die aufwändigen Vorbereitungen zu der Auktion mit der Kamera einfangen konnte. Auch Prominente wie Gloria von Thurn und Taxis konnte er bei ihren ansonsten streng abgeschirmten Streifzügen durch die angebotenen Kunst- und Gebrauchsgegenstände begleiten. Einige Kilometer werden Besucher und potentielle Kunden laufen müssen, wenn sie in mehr als 130 Räumen die Einzelstücke zu Gesicht bekommen wollen. Was sie sehen, ist das Vermächtnis und die Last einer langen Familiengeschichte: Gemälde, Rüstungen, Porzellan, Tafelsilber und Nippes; außerdem Pferdedecken, Backformen und Nachttöpfe. Organisiert wird dies alles von dem Kunstberater Dr. Christoph Graf Douglas und dem deutschen Sotheby's Chef Dr. Philip Herzog von Württemberg. Der Erlös geht an die Stiftung zur Erhaltung der familiären Kulturgüter. Boués Film zeigt eindrucksvoll die aufwändige Vorarbeit zu der Auktion über ein halbes Jahr hinweg: Tausende von Kunstobjekten mussten in nur sechs Monaten von Hannover nach Amsterdam gebracht und für die Auktion vorbereitet werden. Sie wurden sortiert, bewertet und fotografiert. Expertisen und ein Versteigerungskatalog waren anzufertigen - in mühsamer Detailarbeit und unter Zeitdruck. Zudem musste ein Sicherheitskonzept für millionenschwere Kunst- und Kulturgüter erstellt und verwirklicht werden. Für Kunstkenner ist es die Auktion des Jahrzehnts, für einige Sammler die Chance ihres Lebens. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Und auch für 50 Euro gibt es bereits etwas: ein Set höfischer Bierflaschen. Nicht nur internationale Händler und Sammler, sondern auch Menschen der Region sind gespannt. Das ARD-Team traf auch die Mitglieder des "Welfenbundes", eine Vereinigung königstreuer Sammler, die sich vorgenommen hat, auch etwas aus diesem Schatz zu erstehen.

SWR-Pressestelle

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ursula Foelsch, Tel.: 07221 / 929 - 2285.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: