SWR - Südwestrundfunk

Spätnachrichten im SÜDWEST Fernsehen beginnen künftig um 21.45 Uhr / Mit Vorverlegung soll Informationsprofil geschärft werden

Baden-Baden (ots) - Baden-Baden. Schon um 21.45 Uhr informiert das SÜDWEST Fernsehen seine Zuschauer vom 1. Januar 2006 an abends regelmäßig über das Neueste im Land, in Deutschland und der Welt. Werktags werden die Nachrichten nicht mehr wie bisher um 22.15 Uhr gesendet, sondern bereits eine halbe Stunde früher. Die Vorverlegung der „Tagesthemen“ im Ersten auf 22.15 Uhr macht die neue Plazierung der „Aktuell“- Sendungen notwendig. SWR-Intendant Peter Voß begründete diese Entscheidung bei der Sitzung des Rundfunkrates am Freitag, 30. September 2005 in Baden-Baden. Voß: „Information gehört zu unseren Kernaufgaben. Ein Verdrängen der Nachrichten nach hinten, an den Rand des Programms, kommt deshalb nicht in Frage. Durch diese Entscheidung rücken wir die Information in die Mitte des Hauptabendprogramms. Unsere Zuschauer können sich somit früher über aktuelle Nachrichten aus Deutschland und aus aller Welt sowie über Hintergründe zum Tagesgeschehen aus Baden-Württemberg und Rheinland- Pfalz informieren.“

SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen sagte, daß „Baden-Württemberg aktuell“ und „Rheinland-Pfalz aktuell“ mit der neuen Sendezeit um 21.45 Uhr künftig ein noch größeres Zuschauerpotential erreichten. „Bereits jetzt nimmt das SÜDWEST Fernsehen mit Struktur und Menge seines Nachrichtenangebots einen Spitzenplatz unter den Dritten Programmen ein. Mit der Vorverlegung der Nachrichten auf einen prominenteren Platz wird unser Informationsprofil weiter geschärft“, betonte Nellessen.

Mit der Entscheidung für 21.45 Uhr ziehen sich die Nachrichten künftig auch am Abend als klar erkennbare Leiste durch die gesamte Woche. Für die Zuschauer wird es daher noch leichter, sich die Sendezeit zu merken – an sieben Tagen der Woche einheitlich um 21.45 Uhr. Das bedeutet zugleich eine klarere Strukturierung des Hauptabendprogramms.

Die Attraktivität des SÜDWEST Fernsehens soll auch durch eine Optimierung des Programmumfelds der Nachrichten weiter ausgebaut werden. Am Dienstag sorgt ein zusätzlicher fiktionaler Platz um 20.15 Uhr im „Tatort“ regelmäßig für ein Wiedersehen mit Lena Odenthal, Bienzle und Klara Blum. Das Informationsprofil am Donnerstag wird mit der „Ländersache“ und dem „Infomarkt“ um 21 Uhr (bisher dienstags) noch deutlicher herausgestellt. „Sag die Wahrheit“ sorgt künftig am Mittwoch nach den Nachrichten für einen guten Einstieg in die zweite Hälfte des Abends.

Rundfunkrat begrüßt ARD-Maßnahmen gegen Schleichwerbung

Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner Sitzung in Baden-Baden die harten Maßnahmen der ARD zur Verhinderung von Schleichwerbung begrüßt. Der Vorsitzende des Rundfunkrates Hans Lambert betonte, daß SWR-Intendant Peter Voß, SWR-Justitiar Herman Eicher als Vorsitzender der Clearingstelle sowie Verwaltungsdirektor Peter Boudgoust entscheidend daran mitgewirkt haben, daß der Schleichwerbeskandal zügig behandelt und geklärt wurde. Lambert: „Eine Wiederholung dieser oder ähnlicher Fälle kann heute mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“ Lambert unterstrich, daß insgesamt die Position der ARD-Gremien gestärkt werden müsse. Zusammen mit den anderen ARD-Gremienvorsitzenden strebe er eine intensivere Beratung zwischen Intendanten und Gremienvorsitzenden an. SWR-Intendant Voß zeigte sich für diese Überlegungen offen, solange die Handlungsfähigkeit der ARD dadurch nicht in Gefahr gerate.

Technikdirektor Bertram Bittel für zweite Amtszeit berufen

SWR-Intendant Peter Voß hat den bisherigen Direktor Technik und Produktion, Bertram Bittel, für eine zweite Amtszeit berufen. Der Rundfunkrat stimmte der Entscheidung des Intendanten einstimmig zu. Bittel hat diese Position seit Januar 2001 inne. Zuvor hatte er während der Fusion von SDR und SWF die bimediale Hauptabteilung Technik und Produktion in Baden-Baden geleitet. Bittel vertritt den SWR in der Produktions- und Technik Konferenz der ARD und ZDF, sowie in mehreren Arbeitsgruppen. SWR-Intendant Voß betonte, daß Bittel wesentliche Innovationen vorangetrieben und den SWR zu einem der modernsten Sender in Deutschland und Europa gemacht habe.

Der stellvertretende Vorsitzende des Rundfunkrates, Herbert Moser, schied mit der Sitzung in Baden-Baden aus dem Rundfunkrat aus. Über die Nachfolge Mosers, der dem Gremium 17 Jahre lang angehörte, entscheidet der Landtag von Baden-Württemberg voraussichtlich im Oktober 2005. Als neue Mitglieder begrüßt wurden am 30. September Monsignore Bernhard Appel, Geschäftsführer des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg, und die Vorsitzende des Landeselternbeirates Baden-Württemberg Christiane Staab.

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