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08.09.2005 – 17:36

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Texte und Änderungen von Montag, 12. September (Woche 37) bis Mittwoch, 26. Oktober 2005 (Woche 43)

    Baden-Baden (ots)

Montag, 12. September 2005 (Woche 37)/ 08.09.2005

    Geänderten Programmablauf beachten!


00.55    Wahl 05: Szene-Wechsel
            Jana Hensel trifft Christian Wulff
            Folge 1/5
            Erstsendung: 05.09.2005 Das Erste


01.10    (VPS 00.40)
            Brisant
            Boulevard Magazin

Für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz


01.40    (VPS 01.10)
            Leute night

Für das Saarland

1.40    Saartext

(bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

Dienstag, 13. September 2005 (Woche 37)/ 08.09.2005

    Geänderten Programmablauf beachten!


01.20    (VPS 01.19)
            Wahl 05: Szene-Wechsel
            Sandra Völker trifft Gregor Gysi
            Folge 2/5
            Erstsendung: 06.09.2005 Das Erste


01.35    (VPS 01.20)
            Brisant
            Boulevard Magazin

Für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz


02.05    (VPS 01.50)
            Leute night

Für das Saarland

02.05    Saartext

(bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

Mittwoch, 14. September 2005 (Woche 37)/ 08.09.2005

    Geänderten Programmablauf beachten!


01.00    (VPS 00.59)
            Wahl 05: Szene-Wechsel
            Die Firma trifft Wolfgang Gerhardt
            Folge 3/5
            Erstsendung: 07.09.2005 Das Erste


01.15    (VPS 01.00)
            Brisant
            Boulevard Magazin

Für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz


01.45    (VPS 01.30)
            Leute night

Für das Saarland

01.45    Saartext

(bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

Donnerstag, 15. September 2005 (Woche 37)/ 08.09.2005

    Geänderten Programmablauf beachten!


01.15    Wahl 05: Szene-Wechsel
            Norbert Bisky trifft Renate Künast
            Folge 4/5
            Erstsendung: 08.09.2005 Das Erste


01.30    Wahl 05: Szene-Wechsel
            Susanne Birkenstock trifft Otto Schily
            Folge 5/5
            Erstsendung: 09.09.2005 Das Erste

Für Baden-Württemberg


01.45    (VPS 01.14)
            Spitzenkandidaten im Endspurt (WH)
            Die Wahl bei uns
            Diskussion live aus dem Züblin-Bau in Stuttgart
            Erstsendung: 08.09.2005 Das Erste

Für Rheinland-Pfalz


01.45    (VPS 01.14)
            Spitzenkandidaten im Endspurt (WH)
            Streitgespräch mit Politikern aus Rheinland-Pfalz
            Moderation: Fritz Frey und Michael Garthe

Für das Saarland


01.45    (VPS 01.14)
            Wahl 05 - Endspurt im Saarland (WH)

(bis 3.00 - weiter wie mitgeteilt)

Freitag, 16. September 2005 (Woche 37)/ 08.09.2005

    Beitrag ist keine WH von Donnerstag!


12.00    Brisant
            Boulevard Magazin

Freitag, 23. September 2005 (Woche 38)/ 08.09.2005


20.15
            Fröhlicher Weinberg
            Moderation: Ulrike Neradt und Johann Lafer
            Musikalischer Stargast: Lena Valaitis

    Moderator, Bestsellerautor, Regisseur: Die vielfältigen Begabungen von Roger Willemsen werden überall gerühmt. Im "Fröhlichen Weinberg" stellt er sein neuestes Opus vor: "Ein Schuss, ein Schrei - das Meiste von Karl May". Sie lebt in Hollywood und ist befreundet mit Stars wie Leonardo diCaprio und Arnold Schwarzenegger: Die Journalistin Frances Schoenberger berichtet seit mehr als 30 Jahren über die Schönen und Reichen aus der Traumfabrik. Auch ein gekröntes Haupt ist zu Gast im "Fröhlichen Weinberg": Petra Zimmermann, die amtierende Deutsche Weinkönigin von der Mosel, erzählt von ihrem ereignisreichen Amtsjahr, das Anfang Oktober enden wird. Für die musikalische Unterhaltung in der Fernseh-Straußwirtschaft sorgen Lena Valaitis und das "Rennquintett". Die fünf Musiker mit ihren Blasinstrumenten machen Musik von Bach bis Blues, die so richtig Spaß macht.

Montag, 24. Oktober 2005 (Woche 43)/ 08.09.2005


22.30
            betrifft: Tanz mit dem Krebs
            Ein Film von Klaus Balzer

    "Ich bin nicht glücklich, dass ich Krebs hatte, bei weitem nicht. Aber das was hinterher war, ist lebbarer, als das, was vor dem Krebs war." Ingeborg Zeißberger hatte Brustkrebs, ein Teil der Brust musste entfernt werden. Die heute 59-jährige Frau hat vor vier Jahren an einer so genannten "kreativen Therapie" teilgenommen. Sie hat mit Ton plastiziert, mit geschlossenen Augen. Dadurch wurde sie, wie sie sagt, innerlich sehend und konnte ihr Leben ändern, von Grund auf. Heute ist sie so glücklich wie nie zuvor. Jaqueline Breithaupt hat Hautkrebs. Sie tanzt. Sie tanzt gegen den Krebs an, sie tanzt, um sich Mut zu machen. Gemeinsam mit sieben anderen Frauen nimmt sie an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg an einer Tanztherapie teil. Diese Therapie ist Teil der Rehabilitation nach der chemotherapeutischen und der Strahlenbehandlung, die sie gerade hinter sich hat. Beim Tanzen kommen ihr schöne Bilder in den Kopf, sagt sie. Aber erst langsam entdeckt sie mehr von dem, was sich in ihrem Inneren abspielt. Wut, Trauer, Sehnsucht nach einem anderem Leben. Den Weg dahin kennt sie nicht. Noch nicht. Das Tanzen soll ihr helfen, den Weg zu finden. Auch Gisela Großklaus tanzt. Nicht in einer Klinik wie Jaqueline Breithaupt, sondern in einer ambulanten Tanzgruppe, die von der Hamburger Krebsgesellschaft angeboten wird. Frau Großklaus wurde vor zwei Jahren die Gebärmutter entfernt, seitdem lebt sie in der ständigen Furcht, die Krankheit könne wiederkehren. Deshalb tanzt sie, sie tanzt gegen die Angst an. Gemeinsam mit sechs weiteren Frauen, die zum Teil sterbenskrank sind.

    In dem Film "Tanz mit dem Krebs" begleitet "betrifft"-Autor und Regisseur Klaus Balzer die drei Frauen durch ihre Therapie. In ungewöhnlich schonungsloser Offenheit reden sie über ihre Krankheit, über Ängste, über Gefühle, die sie bisher nicht wagten auszusprechen. Das zwingt den Autor in eine Rolle, die allmählich über den Interviewer, den stillen Beobachter hinausgeht. Wie ist sein Verhältnis zu unheilbaren Krankheiten, wie stellt er sich seinem Unbehagen, seinen Ängsten. Tanzen heilt den Krebs nicht. Zumindest gibt es darüber keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse. "Das ist auch nicht unser Ziel", sagt die Tanztherapeutin Elana Mannheim. "Wenn die Frauen durch unsere kreativen Therapien wieder Boden unter den Füßen bekommen und einen Weg erkennen, wie sie mit der Krankheit umgehen, ist schon viel gewonnen." Dies ist ein zum Teil äußerst schmerzhafter Prozess, der das Gefühlsleben der Frauen auf den Kopf stellt. Alles, was vor der Krankheit war, stimmt nicht mehr - das sagen die meisten von den Krebspatienten, mit denen Balzer gesprochen hat. Und bis Neues gefunden wird, vergehen oft Jahre, Jahre voll innerer Zweifel und Suche nach dem richtigen Weg. Am Anfang dachte Jaqueline Breithaupt noch, die Tanztherapie sei ganz nett, ohne tiefe Gedanken. "Aber jetzt merke ich eine Steigerung, Intensivierung, die Therapie wird bedeutungsvoller. Es gibt in mir wahrscheinlich noch sehr viel zu entdecken und zu machen. Darauf freue ich mich sehr, das hilft." Ohne Scheu in die Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Sehnsüchten zu gehen, das zeigen die Frauen. Davon kann man lernen, auch wenn man keinen Krebs hat. Der Film "Tanz mit dem Krebs" macht Mut, kranken und gesunden Menschen.

Mittwoch, 26. 10. 2005 (Woche 43)/ 08.09.2005

    Nachgelieferten Untertitel beachten!


21.45    Auslandsreporter
            Mittendrin und ganz am Rand - Moslems in Großbritannien
            Ein Film von Ashwin Raman

    Die einen sind integriert. In manchen Ländern Europas sind sie eine politische Kraft. Die anderen wollen sich nicht integrieren, sie lehnen alles ab, was mit westlichem Lebensstil zu tun hat. Aber auch sie leben in Europa. Zum Beispiel in Großbritannien. Dort leben Hunderttausende von Einwanderern aus den ehemaligen britischen Kolonien: Inder, Bangladeschi, Pakistani, Afghanen. Ganze Stadtviertel sind rein muslimisch. Der 11. September 2001, die Vorkommnisse in Afghanistan und der Irak- Krieg haben sie zunächst einander näher gebracht. Jetzt aber brechen sie auseinander. Die große Mehrheit akzeptiert westliche Lebensumstände, will sich integrieren, will innerhalb Großbritanniens friedlich Geld verdienen und Familien großziehen. Und sie wollen politisch gehört werden. Denn Moslem-Sein bedeutet auch in Großbritannien oft, in die Ecke von Al Kaida gesteckt zu werden. Die Islamisten gibt es natürlich dort auch: Manche sehen die Insel als gute Basis für islamistische Gewalttäter, als Basis für Al- Kaida-Schläfer. "Auslandsreporter" hat beide Seiten besucht. Ashwin Raman, der Autor der Sendung, ist gebürtiger Inder und lebt in Deutschland. Er spricht die Sprachen der Einwanderer, Urdu, Hindu und Pashtu. Durch seine Hautfarbe gewinnt er leicht Zugang zu ihnen.

SWR-Pressestelle

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz, Tel.: 07221 / 929 - 2785.

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