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17.12.2004 – 15:31

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Montag, 3.01.05 (Woche 1) bis Mittwoch, 23.02.05 (Woche 8)

    Baden-Baden (ots)

Montag, 3. Januar 2005 (Woche 1)/17.12.2004

    Nachgelieferten Untertitel beachten!


21.45    Kaiser Wilhelms Wüstenkrieg
            Namibia 100 Jahre nach dem Herero-Aufstand
            Ein Film von Stefan Schaaf
            (Erstsendung: 7.07.2004)

Mittwoch, 19. Januar 2005 (Woche 3)/17.12.2004

    Geänderten Untertitel für BW beachten!


18.15    Koch-Kunst mit Vincent Klink
            Geräuchertes aus dem Schwarzwald

Mittwoch, 26. Januar 2005 (Woche 4)/17.12.2004

    Ergänzten Untertitel beachten!


21.45    Auslandsreporter
            Schmale Spur und krumme Schiene -
            Eine ganz und gar russische Eisenbahngeschichte
            Eine Reportage von Albrecht Reinhardt
            (Erstsendung: 12.08.2004 WDR)

Freitag, 28. Januar 2005 (Woche 4)/17.12.2004

    Geänderten Untertitel beachten!

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Unsichtbare Gefahren - Macht Strahlung krank?

Samstag, 29. Januar 2005 (Woche 5)/17.12.2004

    Geänderten Untertitel beachten!

    8.45 Nachtcafé (Wh von Fr) Gäste bei Wieland Backes Unsichtbare Gefahren - Macht Strahlung krank?

Mittwoch, 2. Februar 2005 (Woche 05)/17.12.2004


21.00
            Reisewege
            Die Lüneburger Heide
            Ein Film von Fritz Kremser

    Die Lüneburger Heide - eine leicht hügelige Landschaft, dünn besiedelt, bekannt für das lilafarbene Kraut, das im Herbst weithin sichtbar den Sandboden bedeckt. Inbegriff der Sehnsucht nach dem Unbeschädigten, wie es Dichter beschworen haben: Kein Klang der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit. Doch es ist keine Landschaft der rückwärts gewandten Idylle, sondern eine mit vielen Widersprüchen, mit einer jahrtausendealten Siedlungsgeschichte und einem der größten Truppenübungsplätze der Bundeswehr, ausgestattet mit modernster Technik, die auch das Bild der Gegend prägt. Da ist zunächst Lüneburg, eine lebendige, ganz gegenwärtige Stadt, die architektonisch Zeugnis gibt von ihrer Blütezeit als Hansestadt: Bürgerhäuser aus Gotik, Renaissance und Barock künden von dem einstigen Wohlstand. Die heimliche Hauptstadt der Region ist allerdings nicht Lüneburg, sondern Celle. Eine Stadt wie aus einem Handwerks-Musterbogen, der Beispiele aus dem 15.Jahrhundert bis zum Jugendstil des 20.Jahrhunderts vorstellt. Über das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Wienhausen, ein stattlicher Backsteinbau, führt der Weg nach Gifhorn und das Gifhorner Land.

Samstag, 5. Februar 2005 (Woche 6)/17.12.2004

    Genauen Untertitel beachten!


21.50    Schätze des Landes
            Sea Life Konstanz

Montag, 7. Februar 2005 (Woche 6)/17.12.2004

    Zusätzlichen Beitrag für BW beachten!

18.09    Wirtschaftsinformationen von der Stuttgarter Börse

(bis 18.12. - weiter wie mitgeteilt)

Dienstag, 8. Februar 2005 (Woche 06)/17.12.2004


23.00
            Menschen unter uns
            Das kann doch nicht Sünde sein!
            Wommy, ein Travestiekünstler
            Ein Film von Susanne Bausch

    "Das soll doch eine Frohe Botschaft sein! Da kann ich doch nicht so falsch liegen", meint Michael Panzer lächelnd. Gemeint ist seine Show, mit der er jeden Abend als Fräulein Wommy Wonder seine Zuschauer zum Lachen und zum Nachdenken bringt. Michael hat katholische Theologie und Germanistik studiert - und nebenbei als Fräulein Wommy Wonder Karriere gemacht. Er entschied sich für die Bühne und gegen das Klassenzimmer, eine Entscheidung auch für das Leben als "Wommy". Wenn er sich mit zweieinhalb Stunden Schminken auf seine Show vorbereitet, wechselt er mit jeder angeklebten Wimper mehr in die andere, die weibliche Figur. "Im Grunde findet da ein Leben auf der Bühne statt", sagt Wommy. Und tatsächlich fließt in die Aufführungen jede Menge Biografisches ein: Kindheit in Oberschwaben, strenge katholische Erziehung, Mitarbeit im elterlichen Bestattungsunternehmen. Was da witzig und komisch, auch mal satirisch überhöht präsentiert wird, hat durchaus reale Bezüge: Die Angst vor der ewigen Verdammnis steckte ihm als Kind tief in den Knochen; aufzufallen, etwas falsch zu machen, war das Schlimmste. Heute aber, in Maske und Kostüm, hat Michael Panzer alle Freiheiten der Welt. Wenn er, der große, eher schüchterne, brave und unauffällige Mann, sich jeden Abend in die frech-frivole und glitzernd-schrille Bühnenfigur Fräulein Wommy Wonder verwandelt, scheinen zwischen diesen beiden Figuren Welten zu liegen. Im Laufe des Films verschmelzen sie jedoch zu einer Einheit.

Mittwoch, 9. Februar 2005 (Woche 6)/17.12.2004

    Untertitel beachten!


21.00    Reisewege
            Die Via de la Plata - Die Römerstraße nach Salamanca
            Ein Film von Barbara Dickenberger
            Folge 1/2

    In Las Medulas, einer bizarren, zerklüfteten Landschaft in Spaniens Nordwesten, lagen einst riesige römische Goldminen. Das Gold und andere Erze transportierten die Römer auf einer großen Strasse nach Süden, auf der Via de la Plata. Via de la Plata, das heißt zu deutsch "Silberstraße". Doch der spanische Name leitete sich wohl später vom arabischen "Bal'latta" ab, der Bezeichnung für gepflasterte öffentliche Straße. Trotzdem - Erze und Edelmetalle säumen den Reiseweg über die Römerstraße. In Nord-Süd-Richtung fährt man durch die kastilische Hochebene über die Orte Astorga, Benavente und Zamora nach Salamanca. Auf dem Weg findet man römische Goldstücke und keltische Silberschätze, eiserne Türbeschläge, bronzene Kunstwerke und filigranen Goldschmuck. Man kreuzt napoleonische Heerstraßen, den Rio Duero und den Jakobsweg, macht Rast in alten Abteien, Künstlerateliers und der berühmten Kathedrale von Salamanca.

Mittwoch, 9. Februar 2005 (Woche 6)/17.12.2004

    Nachgelieferten Untertitel beachten!


21.45    Auslandsreporter
            Abschied von Dschingis Khan - Die Mongolei im Umbruch
            Ein film von Matthias Mersch

Mittwoch, 16. Februar 2005 (Woche 7)/17.12.2004

    Korrigierte Schreibweise des Autors beachten!


21.00    Reisewege
            Die Via de la Plata - Straße der Kulturen
            Ein Film von Andreas Bechthold
            Folge 2/2

    Spanien ist ein von Deutschen viel bereistes Land, in dem es aber immer noch überraschend viel zu entdecken gibt. Die Via de la Plata, eigentlich die Nationalstraße 630, führt von der nördlichen, atlantischen zur südlichen Mittelmeerküste und durchquert einige der schönsten Landschaften und Städte der iberischen Halbinsel. Sie geht, obwohl ihr Name wahrscheinlich arabischen Ursprungs ist, auf die Zeit des römischen Reichs zurück. Der zweite Teil der Via, von Cáceres bis Sevilla, ist besonders interessant, weil er Stätten alter Kulturen streift, die das Entstehen des modernen Spanien bestimmt haben. Cáceres zum Beispiel war im 13. Jahrhundert Schauplatz der "Reconquista", also der Vertreibung der Mauren durch ein christliches Königreich. In Mérida kann kaum ein Fundament ausgehoben werden, ohne dass man auf Spuren der keltischen, der römischen oder der maurischen Zeit stößt.

    In Sevilla schließlich vermischen sich die verschiedenen Einflüsse von arabischer, jüdischer und christlicher Musik zum Flamenco, der als Ausdruck der "Seele Spaniens" gilt. Bevor sie nach Andalusien kommt, durchquert die "Via de la Plata" das karge Hochland der Extremadura, das einstige Armenhaus Spaniens, heute die Heimat von selbstbewussten, wenn auch in Abgeschiedenheit lebenden Einwohnern. Der Film endet mit dem Besuch einer Prozession im Triana, einem der traditionsreichsten Viertel Sevillas, während der Semana Santa, der Karwoche. Der spektakuläre, mehrstündige nächtliche Umzug, in dem sich Leid und Freude in tiefer Religiosität begegnen, ist nicht nur für die Einwohner des Viertels Höhepunkt des Jahres.

Mittwoch, 23. Februar 2005 (Woche 8)/17.12.2004

    Korrigierte Schreibweise des Autors beachten!


21.45    Auslandsreporter
            Zug in die Zukunft - Angolas Weg in den Frieden
            Ein Film von Stefan Schaaf

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