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26.11.2004 – 14:26

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Sonntag, 28.11.04 (Woche 49 bis Mittwoch, 2.02.05 (Woche 5)

    Baden-Baden (ots)

Sonntag, 28. November 2004 (Woche 49)/26.11.2004


22.35
            Wortwechsel
            Walter Janson im Gespräch mit Prof. Dieter Stolte (ehem. ZDF-
Intendant)

    Er war jahrelang der "Erste im Zweiten", der wichtigste TV-Manager Deutschlands und ist "Stratege, Diplomat und Organisator in einer Person". Prof. Dieter Stolte hat in diesem Jahr seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert - als Ruheständler kann man ihn aber nicht bezeichnen. Der ehemalige ZDF-Intendant ist Herausgeber der "Welt" und der "Berliner Morgenpost" und hat pünktlich zu seinem runden Geburtstag seine Berufserfahrung in Buchform gegossen: "Wie das Fernsehen das Menschenbild verändert". Es ist ein beeindruckender Aufruf des studierten Philosophen an die Medienschaffenden geworden, zunächst an die Würde des Menschen und dann erst an die Quote zu denken. "Führen heißt vorangehen", hat Stolte einmal gesagt. Dieses Motto hat er während seiner gesamten Laufbahn befolgt und darin sieht der Fernseh-Profi die Aufgabe des Fernsehens. Es soll ein Integrationsmedium der Gesellschaft sein und bleiben und "durch Worte führen, nicht durch das Bild verführen". Walter Janson spricht mit Prof. Dieter Stolte über Fernsehen, Würde und Quoten.

Samstag, 4. Dezember 2004  (Woche 50)/26.11.2004


            Kabarett & Comedy
23.30
            Roglers rasendes Kabarett - Deutschland-Satire
            Mit Richard Rogler, Sissi Perlinger und Andreas Giebel

    Man hat die quirlige Entertainerin Sissi Perlinger, die in München und auch in Berlin zuhause ist, mal die "Grande Dame der Comedy- Szene" genannt. Diesen Ruf untermauert Sissi Perlinger einmal mehr mit ihrer aktuellen Produktion "Traumprogramm". In einer Mischung aus Slapstick, Sexappeal und "geträllertem Tabubruch" reist sie darin von der eigenen Geburt (1963) bis ins Jahr 2060. Das kaleidoskopartige Kunstwerk mit Witz, Geist und Phantasie ist ein "leichtfüßig daherkommender Spaziergang mit Tiefenwirkung", dem Zeitgeist und Alltag hart auf den Fersen. Pate dafür stand die Lebensgeschichte des 1 Meter 73 großen "glücklichen Single" (Selbsteinschätzung) .

    Andreas Giebel (geb. 1958 in München) spielt und erzählt in seinem neuen Programm " der Sonne entgegen" auf höchst unterhaltsame Weise seine Geschichten von Menschen mitten unter uns, von uns selbst und von sich und wie wir das erleben. Und von all den Missverständnissen und den falschen Erwartungshaltungen, auf denen das Kartenhaus unseres Lebens steht. Von skurrilen Figuren, die uns oft als seltsame Exoten erscheinen. Andreas Giebel ist seit 1980 auf den Kleinkunstbühnen unterwegs von Hamburg bis Wien. Er hat zahlreiche Preise gewonnen (u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis und - 1988 - den St. Ingberter Preis) und ist seit langem in fast allen TV-Kabarettsendungen präsent.

Montag, 13. Dezember 2004 (Woche 51)/26.11.2004

    Thema für BW+SR beachten!


9.30    Fliege
            Pflegeheime - Gute Geschäfte oder Nächstenliebe?
            (Erstsendung: 30.11.2004 Das Erste)

Montag, 13. Dezember 2004 (Woche 51)/26.11.2004

    Geänderten Programmverlauf für RP beachten!


9.00    (VPS 8.59)
            nano
            Die Welt von morgen


9.30    (VPS 9.00)
            Rheinland-Pfalz extra
            Landtag live
            Haushaltsdebatte

(bis 16.00 - weiter wie mitgeteilt)

Mittwoch, 15. Dezember 2004 (Woche 51)/26.11.2004


21.45
            Auslandsreporter
            Der Todeszug von Mexiko
            Ein Film von Stefan Rocker

    Jeden Tag beginnen Tausende junger Menschen eine Reise, die sie aus ihrer Heimat in Zentralamerika durch Mexiko führt. Das Ziel : die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Migranten gehen illegal über die mexikanische Grenze und springen dort auf einen Güterzug auf, "Todeszug" genannt. Als blinde Passagiere versuchen sie dann in den Norden zu kommen. Die mexikanische Armee und die Einwanderungspolizei jagen sie. Wenn eine Kontrolle kommt, springen sie in voller Fahrt aus dem Zug. Wenn das gut geht, verstecken sie sich im Gebüsch - und warten auf den nächsten Zug um auf diesen aufzuspringen. Das wird sich nun fast jeden Tag wiederholen, auf der langen Reise Richtung USA.

    Wenn sie es je bis zur Grenze zwischen der USA und Mexiko schaffen, müssen sie sich dort in die Hände von Schlepperbanden begeben oder auf eigene Faust den Weg durch den Grenzfluß Río Bravo und über die Wüste wagen. Doch kein noch so großes Risiko bringt sie davon ab, ihr Glück zu versuchen. ARD - Korrespondent Stefan Rocker und sein Team begleiteten eine Gruppe Illegaler auf ihren gefährlichen Weg durch Mexiko in das vermeintliche Paradies USA.

Samstag, 18. Dezember 2004  (Woche 52)/26.11.2004


            Kabarett & Comedy
23.30
            Roglers rasendes Kabarett - Deutschland-Satire
            Mit Richard Rogler, Hagen Rether und Heinrich Pachl

    Seit Ende letzten Jahres wird Hagen Rether mit Kabarettpreisen überhäuft. Dabei ist der Essener schon seit einigen Jahren - wenn auch eher sporadisch - auf den Kleinkunstbühnen zu sehen und "will dem Volk nicht auf's Maul schauen, sondern mehr hauen". "Liebe" heißt sein Programm voll ätzender Wortkaskaden, die er virtuos mit anspielungsreichem Jazz untermalt. So geißelt er lustvoll die Verlogenheit von Politik und Vergnügungsindustrie, bietet ab und zu einen Kalauer oder zieht Pop-Ikonen wie Mensch Herbert durch den Kakao. Und manch eine Jury sah damit sogar schon eine neue Kunst kreiert, voller Überraschungen in Form und Inhalt, lakonisch und zynisch, klug und hintersinnig - und dabei so elegant, wie es Hagen Rethers Äußeres verspricht.

Der vielfach ausgezeichnete Kölner Kabarettist Heinrich Pachl (geb. 1943) - früher einmal im Duo "Der wahre Anton" Partner des neuen "Gesellschaftsabend"-Gastgebers Richard Rogler,  u.a. auch erklärtes künstlerisches Vorbild für Matthias Beltz, schildert in seinem neuen Kabarett-Solo "Abseitsfalle" die aberwitzige Suche nach unserem Geld. An allen Ecken und Enden fehlt es, aber es ist nicht verschwunden. Es ist da. Aber wo? Beiseite geschafft. Unterschlagen. Gewaschen. Es lungert in Schwarzgeldkoffern, Off-Shore Banken und Ehrenworten. Die Welt steht Kopf und sie hat noch dazu die Unverschämtheit, sich Wirklichkeit zu nennen!An den Hebeln des Handelns Heuchler und Hochstapler."Ein geistfunkelnder Meister der Assoziation, ein hinreißender Geschichtenerzähler lässt seine Tretminen um Lug und Betrug, um verlorene Utopien und Visionen, um verhökerte Moral lässig explodieren. Frischzellenkur mit der Rasierklinge. Satire als "Hygiene". (AZ München)

Montag, 27. Dezember 2004 (Woche 53)/26.11.2004


16.45
            Mit Johann Lafer um die Welt
            Hongkong

    Es muss nicht immer gebratener Reis mit Hühnchen sein. Denn Reis essen die Chinesen nur, um satt zu werden. Wie lecker die chinesische Küche sein kann, hat Fernsehkoch Johann Lafer für seine Zuschauer getestet. Für diese ist ihm kein Weg zu weit. Die Suche nach leckeren asiatischen Gerichten hat ihn jetzt bis nach Hongkong geführt.

    Angeblich essen Chinesen alles, was vier Beine hat und kein Stuhl ist, und alles, was fliegen kann und kein Flugzeug ist. Ob dieses Vorurteil stimmt, wollte Fernsehkoch Nummer 1, Johann Lafer, genau wissen: Deshalb schaute er seinen chinesischen Kollegen in den Wok. Und da gibt es nicht nur Ausgefallenes, sondern vor allem Gesundes.

    Beim Zubereiten des berühmten "Beggers Chicken", zu deutsch "Huhn des Bettlers", oder bei Dim Sum - so genannte Häppchen, die das Herz berühren - ging Johann Lafer seinen Kollegen hilfreich zur Hand.

    Aber nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten haben es dem Fernsehkoch angetan, auch viele chinesische Traditionen wie beispielsweise Tai Chi am Morgen oder zur Mittagszeit im "taoistischen Tempel gute Geister beschwören", faszinierten den Sternekoch. Außerdem zeigt Johann Lafer, dass Hongkong mehr zu bieten hat, als Wolkenkratzer und Neonlicht - bei seinem Ausflug in die New Territories oder beim Erkunden einer einsamen Insel.

Donnerstag, 30. Dezember 2004 (Woche 53)/26.11.2004

    Geänderten Beitrag für RP beachten!


18.15    (VPS 18.14)
            Menschen des Jahres
            Rheinland-Pfälzer im Rückblick 2004
            (Erstsendung: 23.12.2004)

Donnerstag, 30. Dezember 2004 (Woche 53)/26.11.2004

    Geänderte Beiträge beachten!

5.00    Rat & Tat Gesundheit (Wh von Mi)


5.30    (VPS 5.29)
            Die Reportage
            Stollen für Nippon
            Von der Eifel in die weite Welt
            Eine Reportage von Bernd Schmitt
            (Erstsendung: 9.12.2004)

Montag, 10. Januar 2005 (Woche 2)/26.11.2004

    Geänderten Beitrag beachten!


22.30    (VPS 22.28)
            betrifft: Alt werden auf La Palma
            Ein Film von Wolfgang Jung
            (Erstsendung: 21.06.2004)

Donnerstag, 13. Januar 2005 (Woche 02)/26.11.2004


10.15
            Unter dem Geisterhimmel Alaskas
            Ein Film von Thomas Berbner

    Wenn das Nordlicht am Himmel über Alaska leuchtet, glauben die Einheimischen die Geister ihrer Toten an einem guten und sicheren Ort: denn die Geister, so der Volksglaube, leuchten vor Begeisterung, weil sie die höchsten Stufen des Himmels erklommen haben. Thomas Berbner und sein Team aus dem ARD-Studio Washington haben Alaska im Winter bereist. Unter den grün und violett schimmernden Himmeln der Aurora Borelis haben sie Menschen getroffen, die mit wissenschaftlicher Neugier an das Naturphänomen herangehen. Eine Forschungsstation in Amerikas hohem Norden erkundet, welche Folgen das Nordlicht für Mensch und Technik hat. Eine neue Wissenschaftsdisziplin in den Kinderschuhen erkundet das "Space Weather", das Wetter aus dem Weltall. Sie waren Gast im ersten Eishotel Nordamerikas, auf dem Pelzmarkt von Anchorage und besuchten in Iditarod das berühmte und größte Hundeschlittenrennen der Welt. Fünfzehn Jahre nach dem katastrophalen Tankerunglück der Exxon-Valdez scheint die Schönheit der Natur im Prinz-William-Sund endlich wieder aufzuleben.

Donnerstag, 13. Januar 2005 (Woche 02)/26.11.2004


21.00
            Julia - eine ungewöhnliche Frau
            Ein neues Amt
            Fernsehserie Deutschland/Österreich 2002

    Dr. Julia Laubach, gerade zur Bürgermeisterin von Retz gewählt, nimmt die neue Herausforderung mit großer Freude an. Allerdings stellt sie bald fest, dass ihr Vorgänger ein gewaltiges Chaos hinterlassen hat, was zur Folge hat, dass sie oft bis spät in die Nacht arbeiten muss. Ihrem Mann Arthur ist dieser Dauerzustand bald ein Dorn im Auge. Als er erfährt, dass in Retz ein Landesgericht eingerichtet werden soll, zögert er nicht, den früheren Bürgermeister und neuen Landeshauptmann Reidinger unter vier Augen darum zu bitten, Julia dem Justizminister als Gerichtsvorsteherin vorzuschlagen. Reidinger, der selbst großes Interesse daran hat, Julia aus der Politik hinauszumanövrieren, kommt diese Idee sehr entgegen. Heinz Strubreiter, Leiter der Retzer Gendarmerie, wird eines Tages von einer Schreckensnachricht ereilt: Sein Sohn Manfred, der nach dem Abitur auf USA-Reise ging, wurde in einen Autounfall verwickelt und hat möglicherweise eine Gehirnblutung erlitten. Das Krankenhaus verlangt vor der Behandlung eine Hinterlegung von 150.000 Dollar. Doch der ohnehin hoch verschuldete Strubreiter bekommt bei der Bank keinen Kredit mehr und wendet sich verzweifelt an Julia, die nicht lange zögert: Sie übergibt das Bürgermeisteramt an Strubreiter, der mit dem höheren Gehalt wieder kreditwürdig wird. Nach Strubreiters Wahl stellt sich heraus, dass sich dessen Sohn glücklicherweise nur eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Julia steht jedoch zu ihrem Wort und verzichtet auf den Posten, zumal sie inzwischen das Angebot bekommen hat, künftig das Retzer Landesgericht zu leiten.In der Familie Laubach sorgt indessen nicht nur der bevorstehende Umzug zurück nach Retz für Aufregungen. Denn Julia ist mittlerweile Arthurs Interventionen auf die Schliche gekommen.

Samstag, 15. Januar 2005 (Woche 03)/26.11.2004

    Geänderten Beitrag beachten!


14.20    (VPS 14.19)
            betrifft: Alt werden auf La Palma (Wh von Mo)
            Ein Film von Wolfgang Jung
            (Erstsendung: 21.06.2004)

Samstag, 15. Januar 2005 (Woche 03)/26.11.2004


20.15
            Wintermärchen - Tiefschneespaß und Hüttenzauber
            Moderation: Markus Brock

    Jahr für Jahr zieht die frostige, weiße Jahreszeit Millionen Menschen weltweit in ihren Bann und hat für jeden was zu bieten: die Erlebniswelt Winter mit ihren faszinierenden Facetten. Mondäne Skiorte wie St. Moritz oder Aspen locken die Schönen und Reichen, während Wintercamping für Familien immer attraktiver wird. Ferien im Schnee, das heißt Spaß an schönsten Tiefschneehängen, Erholung in erschlossener oder auch unberührter Winternatur. Ob in den Skischaukeln der Skigebiete oder in der bezaubernd einsamen Landschaft Lapplands, der Winter zeigt sich in beeindruckenden Bildern.

    Tiefverschneite Landschaften sind Sportarena und Abenteuerspielplatz zugleich, bieten klassische und ganz neue Arten des Sports: Skifahren, Snowboarden, Eisangeln, Skijöring, Wintersegeln, Eisklettern, Skisafaries oder Heliskiing. Aber auch ausgesprochene Sportmuffel erliegen dem Flair des Winters. Doch worin liegt der Reiz? Warum zieht es seit Ende des 19. Jahrhunderts so viele Menschen zur Erholung in die eisige Kälte? Ist es die Mischung der unvergleichlich weiten Panoramen über den Wolken, der glasklaren Luft, der flirrenden Kälte, des schneidenden Frosts? Und dazu die wohlige Entspannung in einer Alpentherme?

    Nicht zu vergessen die heimelige, fast altmodische Atmosphäre beim Hüttenzauber: In der urigen Romantik verschneiter Almhütten wird traditionelle Volksmusik live geboten und kulinarische Klassiker wie Jagatee, Topfenstrudl oder Brettljausen gehören unbedingt dazu. Den berühmten "Einkehrschwung" beherrschen Sportler wie Naturfreaks. "Après Ski" gehört zum anständigen Winterspektakel unbedingt dazu.

    Wenn sich die Menschen beim Hüttenhopping in den gemütlichen Wirtsstuben am Rande der Pisten und in den Dörfern treffen, kommt man sich näher. "Über 1000 Meter duzt man sich" lautet ein ungeschriebenes Gesetz. An der Eisbar auf der Sonnenterasse bei wärmendem Glühwein und stärkenden "Kasnocken" singt selbst der korrekteste Preuße nach ein paar Lumumbas den Alpenjodler zur Quetschkommode mit. Fröhliche Hüttenromatik in alpinem Ambiente ist für Leib und Seele hochgradig ansteckend.

    Der Winter ist heutzutage eine Erlebniswelt. Markus Brock versucht, das Phänomen Wintervergnügen mit seinen Gästen zu ergründen. Dazu gibt es Tipps für den nächsten Winterurlaub und Après-Spaß pur: urige Stimmung, zünftige Musik und die besten Wintergetränke.

Donnerstag, 20. Januar 2005 (Woche 03)/26.11.2004


10.15
            Winter im hohen Norden
            Ein Film von Tilmann Bünz

    Der Winter im Norden ist lang, dunkel und drückt aufs Gemüt. Sagen die einen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn der Winter im hohen Norden hat auch seine eigene Schönheit. Er bringt keinen grauen Matsch, sondern klare Luft und klirrende Kälte. Die Tiere halten Winterschlaf, die Menschen stellen Lichter ins Fenster und verbringen die Abende am Kamin - wenn es sie nicht rauszieht zu kleinen Abenteuern in Eis und Schnee: mit Schlittenhunden, Snowscootern oder auf Skiern. Korrespondent Tilman Bünz und sein Team sind vom nördlichsten Studio der ARD in Stockholm in die Kälte aufgebrochen. Im Schärengarten von Stockholm trafen sie Jan Kännebäck, den einzigen Briefträger, der bei seiner Kundschaft nicht klingeln muss. Wenn die Ostsee zufriert, kündigt er sich durch das laute Gebrumm des Luftkissenbootes an. Die Jäger und Fischer im äußersten Nordwesten Grönlands dagegen legen von November bis Februar eine Zwangspause ein. Nur die mutigsten Inuit wagen sich dann noch aufs Eis. Denn in diesen drei Monaten ist es in Qaanaaq komplett dunkel. Ein mühsames Leben in der Eiswüste - wer dort Wasser trinken will, muss erst einmal einen Eisblock spalten und auftauen, Wäschewaschen ist eine mühsame Prozedur. Die Menschen im Norden haben sich in ihrem eisigen Winter eingerichtet. Wenn die Tage zu kurz sind, muss man eben nachhelfen - mit Lichttherapie und Stirnlampe. So joggen sie durch die Dunkelheit, quer durch die Wälder. Nordische Jogger mit Lampe an der Mütze, den Lichtstrahl auf den Pfad gerichtet. Nur eine Angst tragen sie im Herzen: Dass ihnen plötzlich ein Elch begegnet.

Donnerstag, 27. Januar 2005 (Woche 04)/26.11.2004


10.15
            Der Andenblick ins Universum
            Eine Entdeckungsreise auf der Hochebene von Bolivien und
Chile
            Erstsendung in Phoenix: 08.08.2004

    Die Sonne brennt. Es weht ein eisiger Wind. Wir befinden uns auf über 4000 Metern Höhe in den Anden Boliviens. Der Blick geht über den "Salar de Uyuni", den größten Salzsee der Welt. "Salzpalast" heißt das Hotel. Betten, Stühle, Schränke - alles aus Salz. Einwohner erzählen Legenden von der Entstehung des Planeten Erde, zeigen dem Kamerateam Koralleninseln mitten im Hochgebirge, Brutstätten der Flamingos, Riesenkakteen. Sprudelnde Geysire stoßen ihren heißen Wasserdampf in die Atmosphäre. Wir überqueren den Andenpass nach Chile und erreichen eine Oase in der Atacama-Wüste. Ihre Bewohner berichten uns von den magischen Kräften der Vulkanberge. Wir steigen hoch und stemmen uns gegen die Sturmböen am Kraterrand des noch aktiven Vulkans Lascar. Bizarre Felsformationen und Sanddünen im Tal des Mondes.Wie an keinem anderen Ort der Welt sind die Nächte klar und staubfrei. Der siebte Himmel für Esoteriker und Ufologen. Mit riesigen Teleskopen blicken Sternenforscher der Europäischen Südsternwarte vom Cerro Paranal an das Ende des Alls. Astronomen in der Bergwüste. Korrespondent Klaus Weidmann aus dem ARD-Studio Buenos Aires reist über die Hochebene der Anden an den Ursprung des Universums.

Mittwoch, 2. Februar 2005 (Woche 05)/26.11.2004


22.30
            Polizeiruf 110
            Die falsche Sonja
            Deutscher Kriminalfilm von 1997
            Erstsendung in Das Erste: 13.07.1997

    Der Restaurator Jens Dallmann wird Zeuge eines Tankstellenüberfalls, bei dem ein maskierter Motorradfahrer zwei Menschen erschießt. Als der Täter flieht und die Maske abgenommen hat, kann Jens ihm kurz ins Gesicht schauen, das jedoch vom Motorradhelm zum großen Teil verdeckt wird. Seine Auskünfte können der Polizei aber nicht weiterhelfen. Die Kommissare Schmücke und Schneider ermitteln in diesem Fall, kommen aber nur schwer voran, da es keinen richtigen Anhaltspunkt gibt. Jens Dallmann beschäftigen aber ganz andere Probleme. Er hat soeben die Kopie eines Gemäldes für den Bauherren Schlüter beendet. Nun kommen ihm Zweifel, ob er die Kopie wirklich verkaufen soll. Er vermutet, dass Schlüter damit einen Betrug plant und will sie deshalb vernichten und die Anzahl zurückgeben. Darüber zerstreitet er sich mit seiner Freundin Kathrin, die mit dem Geld das Café eines Freundes kaufen wollte. Kurze Zeit später wird Dallmann tot im Hof seines Hauses nach einem Fenstersprung aufgefunden. War es ein Unfall oder Mord? Nur langsam ergibt sich für die beiden Kommissare eine klares Bild von den Umständen, die zum Tod von Jens Dallmann führten. Immer wieder rückt die Familie des Bauunternehmers Schlüter ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

ots-Originaltext: SWR - Südwestrundfunk

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