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23.11.2004 – 16:38

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 3.12.04 (Woche 49) bis Mittwoch, 19.01.04 (Woche 3)

    Baden-Baden    Baden-Baden (ots)

Freitag, 3. Dezember 2004 (Woche 49)/23.11.2004


00.00
            Literatur im Foyer
            mit Thea Dorn
            Gäste: Thomas Brussig, Marko Martin, Juli Zeh, Adrienne
Lochte

    Thea Dorn moderiert die Sendung "Literatur im Foyer" aus dem Theater Rampe Stuttgart. In zwei Gesprächsrunden, getrennt durch die filmische Präsentation der SWR-Bestenliste, diskutiert sie mit Schriftstellern über deren Bücher und über ein Thema, das die Bücher verbindet:

    1.Gesprächsrunde: BRDDR - Wendejahre. Mit Marko Martin: "Sommer 1990" und Thomas Brussig "Wie es leuchtet". Im kurzen Sommer 1990 ist die DDR nicht mehr DDR und noch nicht die Bundesrepublik. Marko Martins persönliches Tagebuch ist ein Zeugnis aus der Zeit des Übergangs, ein kurzes Jahr der Anarchie. Thomas Brussig schildert in seinem Roman eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit: Sommer 1989 bis Sommer 1990 - von der ersten Flüchtlingswelle nach Budapest bis zur Fußballweltmeisterschaft.

    2.Gesprächsrunde: Schuld und Sühne. Mit Adrienne Lochte: "Sie werden dich nicht finden" und Juli Zeh "Spieltrieb". Im Oktober 2002 wird der elfjährige Bankierssohn Jakob von Metzler entführt und ermordet - ein Verbrechen, das die Menschen aufwühlt. Adrienne Lochte berichtete damals als Polizeireporterin der FAZ über den Fall Metzler. Jetzt hat sie neu recherchiert und Beweggründe und Umstände der Tat nochmals hinterfragt. In Juli Zehs Roman "Spieltrieb" wird ein Gymnasiallehrer Ziel einer ausgeklügelten Erpressung: Die Geschichte zweier Schüler, Ada und Alev, handelt von der Bereitschaft, alle Grenzen der Moral zu überschreiten, die zwanghaft wird und in einer Gewaltorgie endet.

Freitag, 17. Dezember 2004 (Woche 51)/23.11.2004


00.00
            Literatur im Foyer
            mit Thea Dorn
            Gäste: Katja Kullmann, Bas Kast, Roger Willemsen, Barbara
Klemm

    Thea Dorn moderiert die Sendung "Literatur im Foyer" aus dem Theater Rampe Stuttgart. In zwei Gesprächsrunden, getrennt durch die filmische Präsentation der SWR-Bestenliste, diskutiert sie mit Schriftstellern über deren Bücher und über ein Thema, das die Bücher verbindet:

    1. Gesprächsrunde: Menschenbilder. Mit Roger Willemsen: "Gute Tage" und Barbara Klemm: "Künstlerporträts". Sie ist eine der bekanntesten Fotografinnen Deutschlands, er ein großer Menschenversteher als es einen Johannes B. Kerner noch gar nicht gab. Sie fotografiert reportagenhaft dicht und nah, selbst in den stilisiertesten Künstlerporträts. Er erzählt von Promigesprächen zwischen unvorhergesehenen Sternstunden, Situationskomik und nüchternem Scheitern. Beide interessieren sich für Menschen, beide schaffen Charakterstudien, mit den Mitteln der Kamera, mit den Mitteln der Literatur.

    2. Gesprächsrunde: Die Liebe - Mysterium und Logik. Katja Kullmann: "Fortschreitende Herzschmerzen bei milden 18 Grad" und Bas Kast: "Die Liebe und Wie sich Leidenschaft erklärt". Katja Kullmann debütiert mit Ihrer Erzählung über eine junge Frau, die ein ganz anderes Leben will. Simone versucht ihren Lebenstraum in der Großstadt zu verwirklichen. Sie arbeitet in einem Schönheitssalon und wird von einem Kunden umgarnt: Das Drama des Alltags nimmt seinen Lauf. Warum verlieben wir uns? Was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Bas Kast ist Wissenschaftsjournalist beim Tagesspiegel in Berlin. Er fügt das Wissen über die Liebe zu einem Gesamtbild zusammen: So, dass es jeder versteht und jeder die Erkenntnisse daraus für das eigenen Liebesleben nutzen kann.

Mittwoch, 12. Januar 2005 (Woche 02)/23.11.2004


21.45
            Auslandsreporter
            750 Jahre Königsberg - Das heutige Kaliningrad sucht seine
Zukunft
            Ein Film von Christoph-Michael Adam

    "Wir schrieen wie die Wölfe, aber es war zu spät". Unter Tränen schildert Elvira Syroka in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, wie sie 1947 mit rund 200 anderen Deutschen, die meisten Kinder, den letzten Abtransport aus der Ruinenstadt verpasste und zurückbleiben musste. "Wolfskinder" werden sie deshalb noch heute genannt, erzählt sie SWR-Auslandsreporter Christoph-Michael Adam, der eine der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen für seine Reportage suchte und schließlich fand. Vorsichtig und behutsam beginnen viele russische Bewohner von Kaliningrad eine Suche nach den Wurzeln und der Geschichte ihrer Stadt, die früher einmal Königsberg hieß und in der in diesem Jahr ein kompliziertes Doppel-Jubiläum gefeiert wird: 750 Jahre Königsberg und gleichzeitig 60 Jahre Kaliningrad. Denn seit 60 Jahren ist die ehemalige preußische Hauptstadt russisch. Kaum ein deutsches Bauwerk im Zentrum überstand die Bombardements und Artillerieangriffe des Krieges und die anschließende systematische Zerstörung der Stadt. Königsberg wurde dem Erdboden gleichgemacht. Heute wird immer offener darüber diskutiert, ob es falsch war, alles "Deutsche" auszulöschen.

    Bei den Jubiläumsfeiern soll erstmals auch das herausgestellt werden, was noch an das ehemals deutsche Königsberg erinnert - und nicht nur Kant und Agnes Miegel, der Dom und die Börse. Die Angst vor einer "Re-Germanisierung" der Stadt aber erzeugt auch Widerspruch und Widerstand. Welche der beiden Seiten sich durchsetzen wird, werden erst die Besucher beurteilen können, die in der Stadt am Pregel in großer Zahl erwartet werden. "Auslandsreporter" berichtet über die Stimmung in der Stadt und die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeiern. Immer wieder stößt das Team des SÜDWEST Fernsehens dabei auf "deutsche" Erinnerungen oder auf Deutsche, die in Kaliningrad helfen wollen. Denn das ehemalige Königsberg und seine Umgebung ist heute eine verarmte Region, die auch auf Hilfe aus dem Westen angewiesen ist.

Freitag, 14. Januar 2005 (Woche 02)/23.11.2004


22.00
            Nachtcafé
            Gäste bei Wieland Backes
            Wo die Liebe hinfällt

    "Gleich und gleich gesellt sich gern", weiß der Volksmund und hat eine klare Vorstellung davon, wie das ideale Paar auszusehen hat. Umso größer die Überraschung bei der Umwelt, und oft genug auch bei den Betroffenen selbst, wenn sich die Verliebten als gänzlich gegensätzlich, sich ihre Geschichte also als völlig unwahrscheinlich erweist. Die Wissenschaft ist dem Phänomen der Liebe eifrig auf den Fersen. Doch immer, wenn sie glaubt, dem Rätsel ein Stück näher gerückt zu sein, verblüffen wieder Fälle, in denen zusammenwächst, was scheinbar nicht zusammen gehört. Da ziehen sich Gegensätze "auf Teufel komm raus" an, aus langjährigen Gegnern werden Liebende. Alter, Herkunft, Religion und Kultur werden vor der Größe des Gefühls nebensächlich. Böse Zungen behaupten aber auch: Wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr. Und tatsächlich: So mancher Traumpartner entpuppt sich als Betrüger, so manche große Liebe als nicht alltagstauglich. Vor den Trümmern der Beziehung erkennt man, dass man einen Riesenfehler gemacht hat, und die Unkenrufer Recht behalten haben. Wo fällt sie hin, die Liebe? Macht sie blind? Oder sieht man nur mit dem Herzen gut? Wie viel seiner Identität kann man für den anderen aufgeben, ohne sich selbst untreu zu werden? Und wovon hängt das Gelingen einer Beziehung am Ende ab?

Sonntag, 16. Januar 2005  (Woche 3)/23.11.2004


19.15
            Die Fallers - eine Schwarzwaldfamilie
            Sophie
            Regie: Jochen Nitsch

    Heinz erklärt Johanna, dass er überhaupt keine Ahnung hatte, dass eine von Mechthilds Töchtern auch seine Tochter ist. Schließlich hat Mechthild ihm gegenüber auch nie eine Andeutung gemacht. Er ist so aufgewühlt, dass er nicht einmal in die Säge zum Arbeiten fahren kann. Er geht wieder in sein Zimmer und denkt nach. Franz weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Seit Wochen möchte er sich mit Heinz und Hermann treffen. Allerdings hatte Hermann bislang immer fadenscheinige Gründe vorgeschoben, nicht zu kommen. So war Franz überzeugt, Hermann würde nichts an einem Treffen der Brüder liegen. Doch nun ruft Hermann im Forellenhof an und macht es ganz dringend. Schon am selben Abend soll Franz auf den Fallerhof kommen, mehr sagt Hermann nicht.

    Hermann ermahnt Toni erneut, nichts davon verlauten zu lassen, dass Heinz vielleicht der Vater von Sophie ist. Sollte irgend jemand etwas davon wissen, kann er es ja wohl nur von Toni haben - die Familie hält schließlich dicht. Toni verspricht, seinen Mund auch weiter zu halten. Doch am Abend erzählt Zimmermann im Löwen allen vom unehelichen Kind von Heinz.

Dienstag, 18. Januar 2005 (Woche 3)/23.11.2004

    Geänderten Beitrag für RP beachten!


18.15    Service: Natur
            Moderation: Claudia Ludwig

Mittwoch, 19. Januar 2005 (Woche 3)/23.11.2004

    Geänderten Beitrag für RP beachten!


11.00    Service: Natur (Wh von Di)
            Moderation: Claudia Ludwig

ots-Originaltext: SWR - Südwestrundfunk

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