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22.11.2004 – 16:21

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 26.11.04 (Woche 48) bis Samstag, 15.01.04 (Woche 3)

    Baden-Baden    Baden-Baden (ots)

Freitag, 26. November 2004 (Woche 48)/22.11.2004


22.00
            Nachtcafé
            Gäste bei Wieland Backes
            Sündenpfuhl Schule

    Dreizehnjährige, die sich in der großen Pause einen Joint drehen, Elfjährige, die sich mit ihren Klassenkameraden betrinken bis zum Umfallen, blutige Schlägereien auf dem Schulweg und tätliche Angriffe auf Lehrer - an deutschen Schulen mittlerweile Alltag. "Koma-Saufen" am Wochenende gilt als cool und nimmt erschreckend zu. Unkonzentriert und mit Kopfschmerzen kurieren immer mehr Schüler am Montag in der Schule ihren Kater aus, unfähig, dem Unterricht zu folgen. Auch Gewalt und Erpressung sind in den Schulen an der Tagesordnung. Berufsschulklassen foltern mitten in Deutschland monatelang einen Mitschüler, ohne dass die Lehrer einschreiten. Viele Schüler betreten das Schulhaus vollgepumpt mit Medikamenten gegen die Schulangst. Auch die Lehrer sind mit der Situation überfordert. Viele trauen sich aus Angst vor ihren rüpelhaften Schülern kaum noch in den Unterricht. Immer mehr verabschieden sich mit "Burnout-Syndrom" in den vorzeitigen Ruhestand. Zurück bleiben ratlose Eltern - und Kinder, die in unseren Schulen auf die schiefe Bahn kommen. Was läuft falsch in unserem Schulsystem? Können wir unsere Kinder noch guten Gewissens in den Unterricht schicken? Sind Internate oder Privatschulen ein Ausweg? Wie werden unsere Schulen wieder sicher?

    Die Gäste:

    Die Schauspielerin Bettina Kupfer muss sich um das Wohl ihrer Kinder wenig Sorgen machen: Seit Jahren besuchen Tochter und Sohn eine teure Privatschule in Hamburg, die für ihr aufwändiges, aber auch strenges Unterrichtskonzept bekannt ist. Für die Finanzierung der elitären Ausbildung nimmt die gebürtige Schwäbin deshalb auch mal Filmrollen in Kauf, die sie sonst ablehnen würde. Eine gute Schulausbildung ist für sie aber nicht nur eine Frage des Geldbeutels: "Unsere Kinder brauchen pädagogische Vorbilder, und die zu finden, ist schon großes Glück - egal ob an privaten oder staatlichen Schulen."

    Mariethres Kaleß war so ein Vorbild. Für ihre Schüler brachte die Realschullehrerin vollen Einsatz: Sie suchte Kontakt zu gewalttätigen Vätern, holte absturzgefährdete Schüler aus dem Drogenmilieu, kümmerte sich nebenher um überforderte Kollegen. Ihre eigenen Bedürfnisse blieben auf der Strecke. Nicht einmal der Verdacht auf einen Darmtumor ließ sie inne halten. Erst als Panikattacken, Schlafstörungen und Depressionen dazu kamen, suchte sie ärztlichen Rat. Die Diagnose: Burnout. Für Mariethres Kaleß ein Schock: "Eigentlich wollte ich nur ein paar Tage Auszeit nehmen, dann hieß es plötzlich: Frühpensionierung!"

    Karla Werkentin wundert sich manchmal, dass sie noch keinen Burnout hatte. Sie ist Direktorin einer Brennpunktschule in Berlin und hat Schüler, die überall durch den Rost gefallen sind: Oft kleinkriminelle Jugendliche aus kaputten Familien, deren Zukunftschancen gegen Null tendieren. Doch gerade deshalb setzt sie sich unermüdlich für sie ein, zieht ein Projekt nach dem anderen an Land. Unter anderem tanzten ihre Schüler in dem Kinoerfolg "Rhythm is it" mit. In Werkentins Augen ein Glücksfall: "Sie haben etwas geschafft, was ihnen keiner zugetraut hätte. Dadurch kriegen sie endlich das Selbstvertrauen, das ihnen sonst keiner gibt."

    David Schnee ist überzeugt, dass ihn praxisorientiertere Unterrichtsprojekte à la Werkentin vom Kiffen abgehalten hätten: Als 14-Jähriger begann er wie viele seiner Mitschüler mit dem Haschischrauchen, und bald vernebelten Alkohol und Drogen seinen Schulalltag dermaßen, dass er die elfte Klasse wiederholen musste und schließlich abbrach, weil er "keinen Bock mehr" hatte. Heute ist der mittlerweile 20-Jährige mit Erfolg ans Gymnasium zurückgekehrt und wundert sich im Rückblick über die Ignoranz der Pädagogen: "Die haben doch weggeschaut, weil sie ihre Ruhe haben wollten."

    Dr. Bernhard Bueb, Schulleiter der renommierten Privatschule Schloss Salem, zog aus den jahrelangen Partyexzessen an seiner Kaderschmiede harte Konsequenzen: Die Schüler müssen sich regelmäßig Drogen- und Alkoholtests unterziehen. Daneben stehen zur "Stärkung des Gemeinschaftsgefühls" frühmorgendliche Joggingläufe, gemeinsame Mittagessen und soziale Dienste auf dem Programm. Bueb schwört auf die Ganztagesbetreuung: "Ein Lehrer, der vormittags vielleicht erlebt, wie ein Kind im Unterricht versagt, sollte nachmittags aber auch an dessen Erfolgen zum Beispiel beim Malen oder Fußball teilhaben."

    Ein Ansatz, den Professor Klaus Hurrelmann sofort unterschreiben würde. Der Sozialwissenschaftler forscht seit Jahrzehnten im Schulbereich und sieht, wo das System krankt: Überforderte Lehrer, verwahrloste Schüler, desinteressierte Eltern. Die Lösung des Problems ist in seinen Augen die staatliche Ganztagesschule. Verbunden mit einer praxisorientierteren Lehrerausbildung, damit es bei Dienstantritt nicht zu bösen Überraschungen kommt, denn: Gewalt, Mobbing und Drogen gehören heute an den meisten Schulen zum Alltag. Darauf muss man die Lehrer vorbereiten."

    An der Bar:

    Für Sabrina Rohenroth ist Schule die reinste Tortur: Fast ihre ganze Schulzeit über wurde die heute 18-jährige Allgäuerin von ihren Mitschülern gemobbt und gehänselt - für sie ohne ersichtlichen Grund. Ganz alleine sah sie sich einer Klasse gegenüber, die sie auslachte, nachahmte und beleidigte - häufig vor den Augen der Lehrer, die aber nichts unternahmen. Noch heute fühlt sich die Gymnasiastin teilweise ausgegrenzt, hat Schwierigkeiten, Gleichaltrigen zu vertrauen. Nächstes Jahr beendet sie die Schule, doch die Folgeschäden bleiben: "Wenn dir permanent gesagt wird, du bist komisch, dann glaubst du es irgendwann!"

Sonntag, 28. November 2004 (Woche 49)/22.11.2004


20.15
            Spass aus Mainz
            Mit Alice Hoffmann und Detlev Schönauer
            sowie den Kabarettgästen Volker Heißmann und Martin Rassau

    Bistrowirt Jacques (Detlev Schönauer) ist krank. So ganz genau weiß man zwar nicht, was er hat, aber er fühlt sich gar nicht gut. Der Hals schmerzt, es drückt auf die Ohren und dann diese kleinen Schwindelanfälle zwischendurch ... Natürlich ist überhaupt nicht daran zu denken, dass er unter diesen Umständen auf der Bühne steht und moderiert - Vanessa (Alice Hoffmann) muss das machen. Aber genauso natürlich glaubt er auch, dass es ohne ihn nicht geht. So schleicht er eingepackt in Schal, Bademantel und Pudelmütze, das Thermometer im Mund über die Bühne und macht Vanessa das Leben schwer. Außer den Moderationen hat sie auf offener Bühne somit auch noch einen kranken Mann am Bein - der einen Tee braucht oder einen Wadenwickel, dem sie in den Hals schauen oder das eingeschlafene Bein massieren muss. Da hat's ja eine Pflegerin im Altersheim noch besser - meinen jedenfalls die Comedygäste bei Spass aus Mainz, das fränkische Witwenpaar Waltraud und Mariechen (Volker Heissmann und Martin Rassau). Mit neuen Abenteuern aus der Welt des dritten Lebensabschnitts und der dritten Zähne bringen sie das Publikum zum Toben und ringen selbst der Jacques-geplagten Vanessa ein Schmunzeln ab. Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung mit Männern wissen sie eben: Einen Mann, der krank ist, darf man nicht ernst nehmen, denn er will eigentlich nur eines, nämlich bedauert werden.

Dienstag, 7. Dezember 2004 (Woche 50)/22.11.2004

    Geänderten Beitrag für RP beachten!


18.45    (VPS 18.50)
            Rat & Tat Flohmarkt
            Flohmarkt
            Experte: Gustl Hertling
            Moderation: Patricia Küll

Dienstag, 7. Dezember 2004 (Woche 50)/22.11.2004

    Geänderten Beitrag beachten!


5.00    Rat & Tat Flohmarkt (Wh)
            Flohmarkt
            Experte: Gustl Hertling
            Moderation: Patricia Küll

Freitag, 17. Dezember 2004  (Woche 51)/22.11.2004

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Rituale - Hohl oder hilfreich?

    "Alle Jahre wieder" das gleiche Schauspiel: das gleiche Menü, die gleichen Lieder, der gleiche Baum, die gleiche Predigt, der gleiche Streit unterm geschmückten Baum. "Hach, wie schön!", denkt sich der eine. "Nicht schon wieder!", denkt der andere. Rituale beherrschen nicht nur kirchliche Familienfeste - auch in unserem Alltag machen sie sich breit: Kein Einschlafen ohne Gute-Nacht-Geschichte, kein Weg zur Arbeit ohne Abschiedskuss vom Liebsten. Rituale tun uns gut, wirken beruhigend, heilend, stabilisierend und strukturierend. Für Kinder sind sie unverzichtbar. Sie helfen ihnen, das Leben zu bewältigen. Was aber, wenn das Ritual zur inhaltsleeren Form erstarrt, wenn uns das tägliche Tischgebet, der sonntägliche Besuch bei der Großmutter einengen? Immer öfter mutiert die liebgewordene Inszenierung zur lästigen Pflichterfüllung oder wird zur hohlen Form. Auf einmal stehen beim schönsten Tag im Leben nur noch das Brautkleid, an Weihnachten nur noch der Wert der Geschenke im Mittelpunkt. Noch schlimmer jedoch, wenn unsere liebgewordenen Rituale in Frage gestellt werden, das morgendliche Zeitunglesen am Frühstückstisch von der Lebensgefährtin nicht goutiert wird. Was unterscheidet Rituale von schlichten Gewohnheiten, Marotten, Aberglaube oder Zeremonien? Brauchen wir Rituale, um Halt im Leben zu finden oder engen sie uns ein? Wie geben wir ihnen wieder einen Sinn? Oder kommen wir ganz ohne aus?

Sonntag, 19. Dezember 2004 (Woche 52)/22.11.2004


Länder - Menschen - Abenteuer
17.15
            Weisser Kaukasus
            Eine Reise ins Land der Träume
            Ein Film von Stefan Tolz

    Eingeschlossen von schneebedeckten Fünftausendern, wirkt das kleine kaukasische Dorf Uschguli wie eine einsame, uneinnehmbare Festung. Viele der Häuser besitzen einen eigenen Wehrturm, oft viele Jahrhunderte alt, der den Bewohnern einst Schutz bot vor Blutrache bei Sippenfehden oder äußeren Angriffen. Uschguli gehört zur georgischen Hochgebirgsregion Swanetien, einer Gegend, die im Winter von der Außenwelt vollständig abgeschlossen ist. Der Film zeigt den Alltag der letzten Dorfbewohner, die trotz der harten Lebensbedingungen ihre Heimat nicht verlassen wollen. Zu ihnen gehören der Bergbauer Roland Tschelidze und der Mechaniker und Traktorfahrer Bido Tschkadua. Ihre Brüder sind längst in die Städte abgewandert, und auch ihre Söhne zieht es ins Tal. Roland, der Bergbauer, will nicht weg wegen des Ansehens, das seine Familie genießt - die Tscheldizes stellen sogar den Bürgermeister. Bido Tschkadua, dem Mechaniker, fehlt der innere Antrieb. Er ist Witwer - den Tod seiner Frau hat er durch einen Unfall sogar selbst verschuldet - und möchte wegen ihres Grabes das Bergdorf nicht verlassen. Das Räumfahrzeug, mit dem er früher zur Sowjetzeit den Weg zum Dorf freischaufelte, rostet in der Nähe seines Hauses vor sich hin; Benzin oder gar Ersatzteile sind ohnehin nicht zu bekommen. Der Film beschreibt die Tage rund um das orthodoxe Weihnachts- und Neujahrsfest in Uschguli. Für die Dorfbewohner ist die Festtagsstimmung getrübt, denn ihr Bürgermeister wurde auf der Heimreise von der Provinzhauptstadt ausgeraubt; er hatte die Löhne und Pensionen für die nächsten Monate dabei, das Geld ist weg. Swanetien wird oft als "letztes Mittelalter Europas" bezeichnet. Der Film gibt dem Zuschauer Einblicke in eine Welt, die nicht nur fern und fremd ist, sondern so abgeschieden, dass Leben in ihr stets auch Überleben heißt.

Montag, 3. Januar 2005  (Woche 1)/22.11.2004


22.30
            (VPS: 22.28)
Bam, die verschwundene Oase
            Eine Dokumentation von Frank Müller

    Eine Oase im Südosten vom Iran, lange Reihen von Palmen, orangefarbene Sonnenstrahlen erleuchten die mittelalterliche Zitadelle, der Traum von Tausendundeiner Nacht: Bilder der unzerstörten weltberühmten Altstadt von Bam. Am Morgen des 26. Dezember 2003 legen mehrere Erdstöße der Stärke 6,5 fast die gesamte Stadt Bam in Schutt und Staub. Die wunderschöne Altstadt mit der Zitadelle, die als Weltkulturerbe auch eine wichtige touristische Einnahmequelle für die Bevölkerung war, existiert nicht mehr. Nach inoffiziellen Zahlen sind über 60.000 Menschen gestorben und Zehntausende verloren ihr Zuhause. Wer unter dem feinen Schutt aus Sand und Lehmstaub begraben wurde, hatte kaum eine Überlebenschance. Michael Runkel, ein 34-jähriger Nürnberger, befand sich zum Zeitpunkt der Katastrophe als Rucksacktourist in Bam. Wie durch ein Wunder wird er nur leicht verletzt und befreit mit bloßen Händen 10 Menschen aus den Trümmern des Gästehauses. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland entscheidet er sich, Spenden für Bam zu sammeln. Drei Monate nach der Katastrophe begleitet der Film Michael Runkel auf seiner Reise zurück an den Ort, wo die Bilder der traumatischen Stunden wieder Wirklichkeit werden. Er trifft auch auf Menschen, mit denen er die Stunden nach dem Erdbeben erlebt hat. Der Film zeigt den Alltag der wenigen Überlebenden in einer komplett zerstörten Stadt, die von den internationalen Medien völlig in Vergessenheit geraten ist. Allzu schnell ist es still geworden um die Opfer und die Überlebenden von Bam.

Samstag, 8. Januar 2005 (Woche 02)/22.11.2004


14.00
            Urlaub zu Hause - Eine Reise durch Deutschland (1/2)
            Von der Ostsee zum Main
            Eine Reportage von Götz Goebel
            Erstsendung in Südwest: 07.09.2004

    SWR-Reporter Götz Goebel hat Deutschland von ganz unten bis ganz oben bereist. Die Reiseroute führte ihn unter anderem in eine Kräuterplantage in Mecklenburg-Vorpommern, in die ehemalige riesige "Cargolifter-Halle" in Brandenburg, wo jetzt ein Tropenparadies entsteht, nach Eisenach, wo die Touristen wegen der ARD-Serie "Dr. Kleist" hinströmen, nach Lauscha im Thüringer Wald, wo die Glasbläser im Hochsommer auf Hochtouren Weihnachtsschmuck herstellen, nach Aufseß in Franken, das mit vier Brauereien bei 1.500 Einwohnern den Weltrekord in der Brauereidichte hält. Endpunkt des ersten Teils ist der Main, der sprachlich und kulturell Nord- und Süddeutschland trennt und den die Bayern auch scherzhaft "Weißwurstäquator" nennen. Der tiefste Punkt Deutschlands liegt im Hemmelsdorfer See bei Travemünde. Über 42 Meter unter NN zeigt hier das Echolot an. Die Taucher, die hier auf den Grund gehen, sehen kaum etwas - der See blüht und die Sicht beträgt nicht einmal einen halben Meter. Berufsfischer Peter Liebe kontrolliert täglich seine Reusen, schaut nach, ob ihm Aale oder Barsche oder ein kapitaler Hecht ins Netz gegangen sind. Aber immer öfter muss er feststellen, dass andere schon vor ihm da waren, um seine Reusen zu plündern.

    Ganz oben, das ist die Zugspitze - mit 2.962 Metern Deutschlands höchster Berg. Wolfgang Klotz und Werner Kinzinger haben den stolzen Berg bei Garmisch-Partenkirchen schon viele tausend Mal erklommen. Sie dürfen fast täglich hoch - oder besser: Sie müssen. Denn die beiden sind Triebwagenführer der Bayerischen Zugspitzbahn. Sie fahren immer zu zweit in der zweiteiligen Zuggarnitur. Einer steuert den an der Bergseite positionierten Steuerwagen, der andere sitzt im davor gespannten Beiwagen und ist sozusagen "das Auge" des Fahrers. Er achtet auf den Zustand der Schienen und darauf, ob sich Steine in der Zahnstange verfangen haben - die könnten den Zug aus dem Gleis kippen. Auch Dr. Ludwig Ries muss täglich zur Arbeit auf den Berg. Im Schneeferner-Haus leitet er die Station des Umweltbundesamtes, misst mit seinen Kollegen die aktuellen Umweltdaten, die Aufschluss über Klimaveränderungen geben sollen. In diesem Jahr ist alles anders als im Jahrhundertsommer 2003: minus 3 Grad am Morgen, 2,30 Meter Schnee. Während im Vorsommer der Gletscher täglich um 1 Million Liter Wasser abschmolz, könnte er in diesem Jahr sogar wieder etwas wachsen. Deutschlands tiefstem und Deutschlands höchstem Punkt ist eines gemeinsam: Gästemangel. "Das Wetter ist schuld", sagen der Hüttenwirt auf der Zugspitze und der Aalfischer vom See unisono.

Samstag, 8. Januar 2005 (Woche 02)/22.11.2004


14.30
            Urlaub zu Hause - Eine Reise durch Deutschland (2/2)
            Vom Weißwurstäquator auf die Zugspitze
            Eine Reportage von Götz Goebel
            Erstsendung in Südwest: 14.09.2004

    Der zweite Teil der "Deutschlandreise" führt über die phantastische Eberstadter Tropfsteinhöhle bei Buchen im Odenwald zu Deutschlands ältester "Stutenmilchfarm", wo vor allem Milch für Patienten mit Kuhmilchallergie produziert wird. Weiter geht es zu einem berühmten Rotweingut in der Pfalz, deren Wein es jederzeit mit den besten französischen Tropfen aufnehmen kann. Im Schwarzwald besucht SWR- Reporter Götz Goebel eine Kurklinik, die um ihr Überleben kämpft, und den "Lotharpfad" in der Nähe des Kniebis, wo man auf anschauliche Art das Vernichtungswerk des verheerenden Orkans erleben kann, aber auch das Aufbauwerk der Natur, der man hier freien Lauf lässt. In Wangen im Allgäu gibt es nicht nur viele witzige Brunnen und ein mittelalterliches Badhaus, sondern den berühmten "Fidelisbäck" - Deutschlands Leberkäs-Oase. Bei Sonthofen besucht der Reporter einen Senner, der mit seiner Frau 100 Tage im Sommer auf einer Alm lebt und preisgekrönten Bergkäse macht. Und in Oberammergau wird bei einer Holzbildhauerin Halt gemacht, die bei den Passionsspielen immer eine Hauptrolle spielt. Die Reise endet schließlich dort, wo es selbst in der Urlaubszeit oft Minusgrade gibt - auf der Zugspitze.

Samstag, 15. Januar 2005  (Woche 3)/22.11.2004


16.00
            100 % Urlaub

Topziel: Neues Ski-Trendziel Bulgarien Städtetrip: Luzern im Winter Sport & Wellness:  Aufwärmen in der Therme von Bad Mondorf in Luxemburg Feste & Events: Alleh hopp - Der Narrensprung in Villingen

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