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30.04.2004 – 14:34

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Mittwoch 12.05.04 (Woche 20) bis Mittwoch 26.05.04 (Woche 22)

    Baden-Baden (ots)

Mittwoch, 12. Mai 2004 (Woche 20)/30.04.2004

    22.30 Euro.Land - Das Magazin (18/27) 40, 41, 42 ....wer bietet mehr?

Neuer Streit um Wochenarbeitszeit Die Deutschen sind zwar produktiv, aber sie arbeiten zu wenig. Mehr Arbeit in der Woche macht uns wettbewerbsfähiger und schafft endlich neue Beschäftigung. So die These, die jetzt Politiker und Arbeitgeber lautstark vertreten. Stimmt das? Oder ist die aktuelle Diskussion um die Verlängerung der Wochenarbeitszeit nur ein willkommener Weg, um die Löhne zu drücken? Immerhin gibt der öffentliche Dienst ja den Takt vor: Einige Bundesländer lassen ihre Beschäftigten nun schon 40 Stunden und mehr arbeiten und ein Blick nach England, ins europäische Mutterland der Liberalisierung zeigt: ein Arbeiter kommt dort auf 48 Stunden und mehr. So was kann betrieblich vereinbart werden. Flächentarifverträge gibt es dort nicht. Im Euro.Land Studio: Prof. Rainer Trinczik, Arbeitszeitexperte aus München

    Renaissance der Genossenschaften Sie trägt den Hauch von gestern an sich, doch die Genossenschaft ist wieder im Kommen. Grade im verschärften Wettbewerb finden Handwerker, Mittel-ständler oder Freiberufler zusammen, um gemeinsam die Kräfte zu bündeln. Sozusagen eine Überlebensform im modernen Wirtschaftsleben.

Die Euro.Land-Beiträge: Abracker erlaubt - wie die Engländer 48 Stunden und mehr arbeiten dürfen Es geht auch so - Flexibilität für jeden in einem deutschen Betrieb der Textilindustrie Neuwerk Konstanz - die alte Genossenschaft als moderne Geschäftsform Gemeinsam stark - was die Schweizer MIGROS-Genossenschaft sich von einem normalen Unternehmen unterscheidet

Mittwoch, 26. Mai 2004 (Woche22)/30.04.2004


21.45    (VPS 21.44)
            Auslandsreporter
Das Sirtaki-Prinzip - Der vorolympische Baumarathon in Athen
Ein Film von Thomas Wehrle

    Die Griechen sind berühmt berüchtigt für ihre Last-Minute- Mentalität. Wer nicht weiß, was das bedeuten kann, sollte sich die Vorbereitungen auf die olympischen Sommerspiele im August genauer betrachten. 1997 bekam Athen vom internationalen olympischen Komitee den Zuschlag für die Sommerspiele 2004. Drei Jahre lang geschah daraufhin fast gar nichts. Mittlerweile hat sich die Olympiavorbereitung zu einem Wettlauf mit der Zeit gemausert. Pleiten, Pech, Pannen - es gibt fast nur Katastrophenmeldungen aus der Olympiastadt. Das Internationale Olympische Komitee vertraut auf das "Sirtaki-Prinzip" - nach langsamem Start würden die Griechen immer schneller und schneller bis sie nach einem schwindelerregenden Endspurt doch noch rechtzeitig fertig würden.

    Das beste Beispiel für die seltsame Sorglosigkeit der Griechen ist der Umbau des Olympiastadions. Um die Arena architektonisch aufzuwerten, beschlossen die Griechen, das rund 20 Jahre alte Stadion zu überdachen. Und zwar mit einer gewagten Konstruktion des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava. Es sollte das größte Stadiondach der Welt werden, das größte Glasdach und das größte Dach, das jemals nachträglich über ein Stadion gebaut wurde. Dies ehrgeizige Projekt begannen die Griechen exakt 12 Monate vor der Eröffnungsfeier. Ein Heidelberger Ingenieursbüro versucht, diese ehrgeizigste Baustelle Olympias zu managen - und dafür zu sorgen, dass das Calatrava-Dach rechtzeitig über das Stadion geschoben wird. Unter solch einem Zeitdruck wurde noch nie solch eine technische Herausforderung bewältigt. Der "Auslandsreporter" begleitete in den letzten zwölf Monaten den vorolympischen Baumarathon.


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