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11.03.2004 – 16:08

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Mittwoch, 14.04.04 (Woche 16 bis Dienstag, 20.04.04 (Woche 17)

Baden-Baden (ots)

Mittwoch, 14. April 2004 (Woche 16)/11.03.2004
14.00   Planet Wissen
Kaffee - Von Muckefuck bis Espresso
        Moderation: Beate Hoffmann und Dirk Elbrächter
Der Kaffee und seine Kulturgeschichte stehen im Mittelpunkt dieser
"Planet Wissen"-Folge. Die Leute trinken ihn täglich, doch die
wenigsten wissen, wo er wächst und wie er seinen Weg nach Europa
findet. Die Sendung berichtet über Italiener und ihre "heiße
Leidenschaft", über entlegene Kaffeeplantagen, Cafelatte und Barista-
Wettbewerben. Studiogast ist Dieter Overath, der Geschäftsführer von
"TransFair e.V.", einem Verein zur Förderung des fairen Handels mit
der Dritten Welt.
Donnerstag, 15. April 2004 (Woche 16)/11.03.2004
14.00   Planet Wissen
Essenslust und Essensfrust - Fast und Slow Food
        Moderation: Beate Hoffmann und Dirk Elbrächter
Bei Fast Food denkt man an Hamburger, Curry-Wurst und Pommes
Frites. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Fast Food hat
Tradition und muss nicht unbedingt ungesund sein. Neben der "Fast
Food-Szene" hat sich in den vergangenen Jahren die "Slow
Food-Bewegung" etabliert. Sie möchte gesunde Nahrungsmittel aus der
Region und aus der jeweiligen Jahreszeit in den Mittelpunkt stellen.
Sorgfältig zubereitete Speisen, die ganz langsam und genießerisch
verzehrt werden, sind dabei der Anspruch. Zu Gast im Studio ist der
Slow-Food- Experte Hans-Georg Pestka sowie der Spitzenkoch Heiko
Antoniewicz.
Freitag, 16. April 2004 (Woche 16)/11.03.2004
14.00   Planet Wissen
Wir Europäer - Eine Idee wird Wirklichkeit
        Moderation: Beate Hoffmann und Dirk Elbrächter
Mit über zehn Millionen Quadratkilometern Fläche und über 700
Millionen Menschen ist Europa der am dichtesten besiedelte Erdteil
der Welt. Zwischen Atlantik und Ural und zwischen Mittelmeer und
Nordpol werden über 60 Sprachen gesprochen. Über viele Jahrhunderte
war Europa ein Kontinent der Spaltung und Kriege. Trauriger Höhepunkt
war der 2. Weltkrieg mit über 50 Millionen Toten. Seitdem haben die
Bemühungen, Europa zu vereinen, stark zugenommen. Mit den Römischen
Verträgen im Jahr 1957 begann in Westeuropa der Prozess der
Europäischen Integration. Ab dem 1. Mai 2004 bilden 25 europäische
Staaten die Europäische Union. Aber was bedeutet es den Menschen
eigentlich, Europäer zu sein? Was hat das vereinigte Europa zu
bieten? Eine grenzenlose und kulturelle Vielfalt? "Planet Wissen"
macht sich auf die Suche nach dem europäischen Lebensgefühl.
Studiogäste sind Christoph Gottschalk, der als 26-jähriger
Politneuling die französische Regierung berät, und Hans Birkhäuser,
der als einer der ersten Reiseleiter der Dr. Tigges-Reisen Besuche in
dem noch nicht vereinigten Europa organisierte.
Sonntag, 18. April 2004 (Woche 17)/11.03.2004
12.00   musikdebüt
Denys Proshchayev - Pianist und Dirigent
Denys Proshchayev, geboren 1978, studierte bis 1998 an der
Akademie für Musik in Kiew/Ukraine bei I. Lipatova. Er setzte sein
Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Fach
Klavier bei Vladimir Krainev und im Fach Dirigieren bei Eiji Oue
fort. Denys Proshchayev ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, er
gewann den "E. Pozzoli-Wettbewerb" in Seregno, Italien, und errang
beim europäischen Klavierwettbewerb Bremen den 2. Preis. Seit 2002
ist er Stipendiat der Yamaha Music Foundation Europe. Klavier- und
Kammermusikkonzerte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien,
der Ukraine und in den USA schlossen sich an, ebenso Produktionen bei
verschiedenen ARD-Rundfunksendern. Beim Internationalen
Musikwettbewerb der ARD 2002 wurde er mit dem 1. Preis und dem
Publikumspreis ausgezeichnet. Im "Musikdebüt" spielt er Werke von
Jean-Philippe Rameau, Johann Sebastian Bach und Sergej Prokofjew.
Montag, 19. April 2004 (Woche 17)/11.03.2004
14.00   Planet Wissen
Hochzeit: Alte Bräuche - fremde Sitten
        Moderation: Birgit Klaus, Dennis Wilms
Wer Sex haben, zusammen leben oder Kinder haben wollte, der musste
heiraten - das war noch vor wenigen Jahrzehnten so. Als das alles
auch ohne Trauschein möglich wurde, kam das Heiraten aus der Mode.
Doch heute ist heiraten - ganz in Weiß und in der Kirche - längst
wieder "in". Rund 400.000 verliebte Paare trauen sich heute wieder.
Doch klassisch heiraten auf dem Standesamt reicht vielen nicht mehr.
Der besondere Tag braucht den entsprechenden Rahmen, exotische
Hochzeiten boomen. So kann man inzwischen beim Bungee-Springen , auf
dem Rücken eines Elefanten, unter Wasser oder beim Fallschirmsprung
aus dem Flugzeug sein Ja-Wort hauchen. Aber: Jede dritte Ehe wird
inzwischen geschieden. Was ist dran an der neuen Bindungslust? Woran
scheitert sie? Und reicht Liebe allein aus für die Ewigkeit? "Planet
Wissen" sucht zusammen mit dem katholischen Pfarrer Wolf-Dieter
Geissler aus Bühl Antworten.
Dienstag, 20. April 2004 (Woche 17)/11.03.2004
23.00   Menschen unter uns
Zwischen Rap und Ramadan
Junge Muslime in Freiburg
Ein Film von Margarethe Mehring-Fuchs und Stefan Laur
"Es kommen bessere Zeiten, so Allah will - die Welt dreht total
durch, doch ich chill", singt MC Malik im Dokumentarfilm "Zwischen
Rap und Ramadan - junge Muslime in Freiburg". Der afghanisch-
stämmige Freiburger Rapper fühlt sich mit der Religion seiner Eltern
verbunden, doch er ist kein Fundamentalist, tritt auch schon mal in
einer wilden Disco auf und hat viele Freunde anderer Religionen.
Trotzdem wird er seit dem 11. September 2002 immer wieder schief
angesehen: Ist er etwa ein Terrorist? Ähnlich geht es auch den drei
anderen Hauptpersonen des Dokumentarfilms: der kopftuchtragenden
Studentin Meryem, die zwar sehr gläubig ist, aber auch selbständig
und emanzipiert; dem Schauspielschüler Hamze, der mit einer Deutschen
verheiratet ist und die Regeln des Islam locker handhabt; und der
Schülerin Selma, die sich samstags in der Disco amüsiert und neben
dem Bild des Propheten das des Rappers Tupac stehen hat. Die vier
vertreten die jungen, modernen Muslime in Deutschland, die zwar zu
ihrer Religion stehen, jedoch ganz unterschiedlich und modern leben.
Der Film gibt einen Einblick in das Leben und Denken der jungen
Muslime und zeigt sie als ganz "normale", weltoffene Menschen. Er
wurde für den europäischen ARD-Medienpreis CIVIS nominiert; "dieser
Film ist eine Entdeckung", urteilte die Jury unter der Leitung von
Iris Berben.
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