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09.03.2020 – 09:47

SWR - Südwestrundfunk

Leichtes Spiel für Betrüger: Kaum Kontrollen bei Kreditkartenzahlungen - "Vorsicht Verbrechen" im SWR Fernsehen

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Eine gefälschte Unterschrift reicht aus, um mit einer fremden Kreditkarte zu bezahlen. Warum setzen Banken und Handel noch immer auf das unsichere Verfahren? "Vorsicht Verbrechen" am 10. März, 21 bis 21:45 Uhr, SWR Fernsehen und ARD Mediathek. Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Stuttgart (ots)

Das Präventionsmagazin "Vorsicht Verbrechen - Sicher im Südwesten" am Dienstag, 10. März 2020, 21 bis 21:45 Uhr im SWR Fernsehen und in der ARD Mediathek / Moderation Fatma Mittler-Solak

Karte zücken, unterschreiben, fertig - so leicht kann auch ein Dieb mit einer gestohlenen Kreditkarte bezahlen. "Vorsicht Verbrechen" testet in Stuttgart, wie einfach man mit einer fremden Kreditkarte bezahlen kann. Das Ergebnis ist erschreckend: Es funktioniert immer, in keinem Fall wird die Unterschrift überprüft. Das sicherere PIN-Verfahren nutzen manche Geldinstitute und viele Händler nicht. Durch die Einführung des kontaktlosen Zahlens kommen weitere Risiken hinzu, auch für die Besitzer*innen von Girokarten. "Vorsicht Verbrechen" zeigt, dass der Handel die Sicherheit bei Kartenzahlungen oft vernachlässigt. Am Dienstag, 10. März 2020, 21 bis 21:45 im SWR Fernsehen und in der ARD Mediathek.

Milde Urteile für betrunkene Unfallfahrer - darf Alkohol vor Strafe schützen?

Die Zahl der jährlichen alkoholbedingten Verkehrsunfälle liegt bei mehr als 35.000. Häufig werden die Unfallverursacher*innen nur zu einer Geldstrafe verurteilt. Wegen des hohen Alkoholpegels können sie in vielen Fällen nicht für die Tötung oder die Körperverletzung verantwortlich gemacht werden. Viele empfinden diese Urteile als Skandal. Könnten härtere Strafen, wie in anderen Ländern, die Zahl der Alkoholunfälle verringern? Wären häufigere Kontrollen wichtig? Helfen technische Lösungen wie die sogenannten Alkolocks? "Vorsicht Verbrechen" spricht mit den Hinterbliebenen eines Unfallopfers, begleitet die Mainzer Polizei bei einer Alkoholkontrolle und zeigt Lösungsmöglichkeiten für das Problem.

Falsche Inkassobescheide - wie Betrüger die Angst vor der Kontopfändung nutzen

Polizei und Verbraucherschützer verzeichnen einen Anstieg gefälschter Inkassoschreiben, auch im Südwesten. So wird ein Zuschauer aus dem baden-württembergischen Ettenheim aufgefordert, eine Summe von knapp 300 Euro zu begleichen, angeblich für die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Sollte er nicht zahlen, drohe ihm eine Kontopfändung. Verbraucherschützer warnen eindringlich davor, die unberechtigten Forderungen aus Angst zu bezahlen. "Vorsicht Verbrechen" zeigt, wie man sich in einem solchen Fall verhält.

Von wegen "letzte Ruhe" - Diebstähle auf Friedhöfen

Auf den Friedhöfen im Südwesten gehen nachts immer wieder Diebe um. Meist stehlen sie Statuen, Vasen und Ähnliches aus Bronze oder Kupfer. In Veringenstadt bei Sigmaringen wurde ein 90 Kilo schwerer Grabstein aus schwarzem Marmor entwendet. Die Angehörigen sind erschüttert. Die Polizei bittet die Zuschauer*innen um Unterstützung bei der Fahndung.

Auf Streife im Bahnhof - ein Tag mit der Bundespolizei

Laura Luft und Fabian Römer sorgen am Bahnhof Karlsruhe für Sicherheit. "Vorsicht Verbrechen" begleitet die beiden Bundespolizisten bei ihrer Schicht auf dem lauten und hektischen Großstadtbahnhof. Im ICE von Basel nach Freiburg suchen die Bundespolizisten Mike Schonhardt und Hermann Samuels unter anderem nach illegalen Einwanderern.

Drei Alltagshelden - gemeinsam stark

Drei Männer haben bei einer Schlägerei in Mainz Schlimmeres verhindert. Sie kannten sich nicht, haben in der Situation aber alle drei das Richtige getan. Ihr Eingreifen bewahrte das Opfer vor schlimmeren Verletzungen und der Täter konnte gefasst werden.

"Vorsicht Verbrechen"

Das Sicherheitsmagazin stellt das Thema Prävention in den Mittelpunkt. Anschauliche Beispiele aus dem Südwesten warnen vor Diebstahl oder Betrugsmaschen und Expertinnen und Experten zeigen, wie man sich schützen kann. Außerdem unterstützt das Magazin die Polizei bei aktuellen Fahndungen und zeigt, wie Sicherheitsbehörden arbeiten.

ARD Mediathek: Die Sendung ist von 10.März 2020 bis 10.März 2021 unter ARDmediathek.de zu sehen. Fotos unter ARD-foto.de.

Informationen, kostenfreie Bilder und weiterführende Links unter http://swr.li/vorsichtverbrechen

Fotos unter ARD-foto.de

Pressekontakt:

Katja Matschinski,
0711 929 11063,
katja.matschinski@SWR.de

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