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16.01.2020 – 15:24

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 16. Januar 2020 (Woche 3) bis Donnerstag, 20. Februar 2020 (Woche 8)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 16. Januar 2020 (Woche 3)/16.01.2020

18.15 BW+RP: Die Rezeptsucherin in Rheinbreitbach

Kartoffeln, Zwiebeln, Speck: der Kesselsknall! Susanne Nett ist als SWR Rezeptsucherin in Rheinbreitbach unterwegs. Im Norden von Rheinland-Pfalz, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen findet sie hoffentlich eine rheinische Frohnatur, die das Rezept dazu kennt und mit ihr kocht.

Sonntag, 19. Januar 2020 (Woche 4)/16.01.2020

22.05 RP: SWR Sport

Studiogast: Karim Onisiwo (1. FSV Mainz 05) | Fußball Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg | Fußball 3. Liga: Trainingslager 1. FC Kaiserslautern in Belek | Olympische Spiele: Ticket to Tokyo | Sportklassiker: UEFA-Pokal 1979 | Moderation: Benjamin Wüst

Dienstag, 21. Januar 2020 (Woche 4)/16.01.2020

20.15 Marktcheck

Moderation: Hendrike Brenninkmeyer

Wasserdicht und ungiftig - umweltfreundliche Imprägniersprays im Check: Immer mehr Imprägniersprays werben mit den Etiketten "umweltfreundlich" und "PFC-frei". Sind diese Sprays tatsächlich frei von gesundheitsschädlichen per- und polyfluorierten Chemikalien und halten sie eingesprühte Schuhe wasserdicht? Das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Marktcheck" testet vier Produkte.

Achtung, Abofalle - wie Provisionsjäger Verbrauchern Zeitschriften-Abos unterjubeln: Die Masche hat viele Varianten, aber meist beginnt sie mit einem Telefonklingeln: Der Angerufene hat angeblich einen Supermarktgutschein gewonnen oder soll an einer Umfrage teilnehmen und bekommt dafür eine Gratiszeitschrift zugeschickt. Die Zeitschrift kommt - allerdings verbunden mit einem kostenpflichtigen Abonnement, das der Betroffene nicht bewusst abgeschlossen hat. Bei den Verbraucherzentralen sind hunderte solche Fälle registriert. "Marktcheck" zeigt, wie man der Abofalle der Provisionsjäger entgeht.

Stromrechnung für fremde Wohnung - der Kampf gegen eine unberechtigte Forderung: Er besitzt keine Wohnung in dem Haus, hat nie dort gelebt - trotzdem soll er eine Stromrechnung bezahlen. Der Fall eines "Marktcheck"-Zuschauers aus Stuttgart klingt unglaublich, zumal es für die Forderung des Energieversorgers keine plausible Begründung gibt. Obwohl sich der Betroffene wehrt, erhält er sogar ein Inkassoschreiben, es droht ein Schufa-Eintrag. "Marktcheck"-Reporter Axel Sonneborn hakt nach.

Marktcheck klopft ab - Vorsicht bei hartnäckiger Bronchitis: Wenn eine akute Bronchitis nicht abklingt, sollte man mit dem Arztbesuch nicht zu lange warten. Sie kann zu einer Lungenentzündung oder Herzproblemen führen. Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Husten und einer Bronchitis? Welche Hausmittel sind empfehlenswert, helfen Antibiotika? Die Antworten gibt "Marktcheck"-Gesundheitsexperte Dr. Lothar Zimmermann.

Tipp der Woche - wie man Thermoskannen von Tee- und Kaffeeflecken befreit: Kaffee- oder Teeflecken in Thermoskannen sind hartnäckig und schwer zu entfernen. "Marktcheck" testet Reinigungstipps aus dem Internet.

"Marktcheck": Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Marktcheck". Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter SWR.de/marktcheck <http://www.SWR.de/marktcheck>.

Mittwoch, 22. Januar 2020 (Woche 4)/16.01.2020

20.15 betrifft: Leben im Betonklotz - Die Suche nach etwas Glück

Das "Elsa-Viertel" am Stadtrand von Mainz ist mit seinen hohen, massiven Betonklötzen schon von Weitem zu erkennen. Hier leben knapp 5.000 Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen. Es galt lange als sozialer Brennpunkt in Mainz mit Vandalismus, Drogen, Polizeieinsätze. Der Ruf von damals hält sich bis heute. Das SWR-Team von "betrifft" geht 15 Tage lang vor Ort auf Spurensuche. Kann sich ein Problembezirk verändern? Welche Strukturen müssten für verdichtete Wohnräume geschaffen werden? Und fragt nicht zuletzt: Finden die Bewohnerinnen und Bewohner im Hochhaus ihr Glück?

Kein Schicksal darf verloren gehen: Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung hat sich das Problemviertel "Elsa", wie es liebevoll von den Bewohnerinnen und Bewohnern genannt wird, verändert. "Der Betonklotz, der macht den Leuten Angst. Man glaubt, es ist alles nur anonym. Aber ich widerspreche dem Ganzen. Es muss nicht anonym sein, es kommt immer auf jeden Einzelnen an", sagt Bewohnerin Isolde Wrobbel. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gründeten in dem Viertel den "Stadtteiltreff" und versuchen Tag für Tag, nachbarschaftliche Strukturen aufzubauen. Ihr Ziel lautet: Kein Schicksal darf im Betonklotz verloren gehen. Auch Hausmeister Andreas Los kämpft für seine "Elsa". Er straft jeden Verstoß gegen die Hausordnung sofort. "Mach mir keine Probleme, mache ich dir keine Probleme" ist sein Motto.

Suche nach Glück: Und die Bewohner selbst? Sie suchen ihr eigenes kleines Glück: Ali möchte am liebsten Abitur machen. Mira will unbedingt ihren Hauptschulabschluss nachholen. Casaoui beginnt nach seiner kriminellen Vergangenheit eine Karriere als Rapper. So unterschiedlich die Menschen in der "Elsa" auch sind, eines eint sie alle: die Suche nach etwas Glück und ihr täglicher Kampf dafür.

"betrifft" - aktuelle Themen, transparente Recherche: Die SWR Dokumentationen der Reihe "betrifft" beleuchten aktuelle Themen gesellschaftlicher Relevanz, die ein breites Publikum ansprechen. Die Erzählhaltung bezieht Zuschauerinnen und Zuschauer in die Entstehung des Films mit ein. Recherchewege werden offengelegt und es wird thematisiert, warum gerade diese Expertinnen und Experten zu Wort kommen und andere nicht. Auch Recherchepfade, die ins Leere laufen, können Teil des Films sein. "betrifft" hinterfragt Phänomene und macht Entwicklungsprozesse deutlich. Die Filme beziehen Standpunkt, liefern Analysen und erzählen die Geschichten Einzelner.

ARD Mediathek: Verfügbar ab 22. Januar 2020, nach Ausstrahlung, bis 22. Januar 2021 unter ARDmediathek.de

22.00 "mal ehrlich...Geld oder Gesundheit, was zählt mehr im Krankenhaus?" Der SWR Bürgertalk mit Florian Weber

Immer mehr deutsche Krankenhäuser sind in der Krise: Pflegenotstand, Ärztemangel, rote Zahlen. Betroffen von dieser Misere sind nicht mehr nur die immer stärker belasteten Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte, sondern inzwischen auch die Patientinnen und Patienten. Von ständigem Zeitmangel des Personals, von Behandlungsfehlern, von Infektionen durch mangelnde Hygiene und von zu vielen unnötigen Operationen auch aus wirtschaftlichen Gründen sprechen Insider. "Wir wollen ein humanes Gesundheitswesen haben, das nicht so durchökonomisiert ist wie ein Industriebetrieb", fordert inzwischen der Chef der Bundesärztekammer in Berlin, Klaus Reinhardt.

Wie kritisch ist die Lage der Krankenhäuser? Wie wirkt sich der wirtschaftliche Druck und der Personalmangel auf die Behandlung der Patienten aus? Was sind die Lösungen?

Im SWR Bürgertalk "mal ehrlich ... Geld oder Gesundheit - was zählt mehr im Krankenhaus?" geht Moderator Florian Weber diesen und weiteren Fragen nach und lässt vor allem Betroffene zu Wort kommen. Patientinnen und Patienten, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte berichten von ihren persönlichen Erfahrungen im Krankenhaus.

Als Experte dabei ist der Freiburger Medizinethiker Prof. Dr. Giovanni Maio. Als Vertreterinnen der Politik erwartet Florian Weber die beiden Gesundheitsexpertinnen Petra Krebs (Die Grünen, Landtag BW) und Kathrin Anklam-Trapp (SPD, Landtag RP).

Donnerstag, 20. Februar 2020 (Woche 8)/16.01.2020

Tagestipp

20.15 Närrische Wochen im Südwesten Stockacher Narrengericht

Moderation: Kristin Haub, Rainer Vollmer, Jana Kübel

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir muss sich in diesem Jahr vor dem Hohen Grobgünstigen Stockacher Narrengericht verantworten. Der Prozess findet traditionell am "Schmotzigen Dunschtig" statt. Mit Cem Özdemir werde "ein scheinbar allseits beliebter, tatsächlich jedoch hochumstrittener Politiker vorgeladen, der sich mit seiner gefürchteten und manchmal nervigen, gar herabwürdigenden Schwertgosch immer wieder und im wahrsten Sinne um Kopf und Kragen redet", so das Narrengericht.

Seit 1351, also seit 669 Jahren, dürfen die Stockacher Narren im Gedenken an ihren Gründervater, Erznarr "Hans Kuony von Stocken", einmal im Jahr ein Narrengericht abhalten. Die Strafe wird traditionell in "Eimern Wein" bemessen. Dabei fasst ein "Eimer" laut einem alten österreichischen Hohlmaß sage und schreibe 60 Liter.

Das SWR Fernsehen überträgt diesen Höhepunkt der schwäbisch-alemannischen Fastnacht am Schmotzigen Dunschtig ab 20:15 Uhr, fachkundig und humorvoll kommentiert von SWR Moderatorin Kristin Haub und dem Stockacher Gerichtsnarren Rainer Vollmer.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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