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22.05.2003 – 15:19

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweis von Freitag, 23. Mai 2003 (Woche 21)

    Baden-Baden    Baden-Baden (ots)

    Freitag, 23. Mai 2003  (Woche 21)

    23.30    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    Die Urmutter aller Boulevardjournalisten - Elsa Maxwell
    Über sich selbst sagte sie einmal: "Ich bin kurz, fett, ohne Geld
und Hintergrund, mit dem einzigen Gedanken, eine Legende zu werden -
und genau das habe ich geschafft!" - Elsa Maxwell (1883 - 1963)
kannte alle Größen ihrer Zeit - Könige, Stars und Sternchen. Sie war
die Königin der High Society, großzügige Partylöwin und erfolgreiche
Klatschtante. Elsa Maxwell wurde auf die Yacht von Onassis
eingeladen, Maria Callas weinte sich an ihrer Schulter aus,  und
Eisenhower bezeichnete sie gar als "öffentliche Einrichtung". Sie
organisierte Golf-Tourniere an der Riviera, internationale
Motorbootrennen am Lido in Venedig und wenn sie ins Pariser
Ritz-Hotel einlud, dann kamen alle, die Rang und Namen hatten. Die
illustren Party-Geschichten gab sie anschließend in ihren täglichen
Kolumnen in unzähligen Zeitungen und im Rundfunk zum Besten. "Come to
my Party" nannte sie ihre Memoiren, in denen sie über ihre
glanzvollen Zeiten des gehobenen Amüsements sprach. Als Elsa Maxwell
1963 starb, hinterließ sie eine Lücke im gesellschaftlichen Leben
dieser Welt, die bis heute nicht geschlossen werden konnte.
    
    Augenfutter für die Schweiz - das neue "Schaulager" in Basel
    Münchenstein, eine kleine Gemeinde mit rund 12000 Einwohnern
südöstlich von Basel. Hier steht ein markantes neues Gebäude,
realisiert von dem renommierten Architektenduo Herzog & de Meuron. Es
ist die Heimat des neuen "Schaulagers", das jetzt eröffnet wurde. Ein
Ort, an dem Kunst anders gesehen und über Kunst anders nachgedacht
wird, als bisher, denn im "Schaulager" wird Kunst in erster Linie
gelagert und konserviert, erforscht und ermittelt. Das "Schaulager"
wendet sich primär an das wissenschaftliche Fachpublikum und
Studierende, pflegt den Kontakt und Austausch mit Fachleuten und
Institutionen. Von Zeit zu Zeit bietet das Haus mit unterschiedlichen
Veranstaltungen und Ausstellungen aber auch Sehenswertes für das
breite Publikum. Einen Vorgeschmack gibt's zur Eröffnung des
"Schaulagers" - Ab 25. Mai widmen die Macher dem Schweizer Künstler
und Schriftsteller Dieter Roth eine umfangreiche Retrospektive.
Eröffnung am 21. Mai 2003 ,Schaulager, Ruchfeldstraße 19, CH-4142
Münchenstein/Basel. Vom 25. Mai bis 14. September 2003, Roth-Zeit -
Eine Dieter Roth Retrospektive
    
    Bollywood soweit das Auge reicht - der neue Indientrend

    Das Land der heiligen Kühe liegt derzeit voll im Trend. Die Briten erlebten die Indien-Welle bereits im vergangenen Sommer, jetzt schwappt sie auch aufs europäische Festland über. Mit Bombay-Boogie-Parties, Asiaschläppchen und bunten Pluderhosen. Auch im Kino ist der indische Film im Kommen: nach Mira Nairs "Monsoon Wedding" und dem Fußball-Märchen "Kick it like Beckham" startete Mitte April der erste offiziell deutsch untertitelte Bollywood-Streifen "Sometimes Happy, Sometimes Sad" - ein dreistündiger indischer Schmachtfetzen, natürlich mit Happy-End. Und Ende Juni läuft bereits der nächste Film an "Bollywood Hollywood", eine romantische Komödie über einen kanadischen Millionär indischer Abstammung. Der Fotograf Jonathan Torgovnik dokumentiert in seinem Buch "Bollywood Dreams" das Phänomen der indischen Filmindustrie, die mit über 800 Filmen pro Jahr die größte weltweit ist. Über 14 Millionen Menschen strömen täglich in die indischen Kinos, um bis zu vier Stunden lang in eine bunte heile Welt einzutauchen.          Sitzgewohnheiten einmal anders - der Bildband "Sitting in China"

    Alte Holzschemel, einfache Plastikstühle, purer Stein oder
einfache Strohmatten. Die Chinesen sind äußerst einfallsreich, wenn
es um die Wahl ihrer Sitzmöglichkeiten geht. Ausrangierte Autositze,
alte Fahrradsattel, die mit festgezurrten Stofffetzen den Sitzkomfort
erhöhen, oder Absperrgitter an großen Durchfahrtsstraßen. In China
setzt man sich überall und zu allen Gelegenheiten - zum Schlafen, zum
Arbeiten, natürlich zum Essen, manchmal auch nur zum Schauen. Der
Münchner Fotograf Michael Wolf lebt seit 1995 in Hongkong. Seine
Fotoreportagen für Stern und Geo wurden mehrfach ausgezeichnet.
"Sitting in China" ist ein buntes Sammelsurium chinesischer
Sitzmöglichkeiten.
    
    
ots Originaltext: SWR
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