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04.12.2019 – 17:12

SWR - Südwestrundfunk

Reportage "Friedenskämpfer - Tübinger Ärztin unterstützt Nobelpreisträger im Kongo" im SWR Fernsehen

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Sexualisierte Kriegsgewalt: Missionsärztin Gisela Schneider und Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege setzen sich ein für hunderttausende betroffene Frauen und Kinder. "Friedenskämpfer" am Sonntag, 8. Dezember 2029, 22:50 Uhr, SWR Fernsehen. Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Stuttgart (ots)

"Friedenskämpfer" im Einsatz für Frauen und Kinder Reportage 

"Friedenskämpfer - Tübinger Ärztin unterstützt Nobelpreisträger im 
Kongo" am Sonntag, 8. Dezember 2019, 22:50 bis 23:35 Uhr, im SWR 
Fernsehen. 

Seit vielen Jahren unterstützt die Tübinger Missionsärztin Gisela Schneider den Kampf des Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege gegen sexualisierte Gewalt im Kongo. Die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft und der tiefe Glaube an Gott. Hat sich ein Jahr nach der Verleihung des Friedensnobelpreises die Situation im Nordosten des Kongo und der von brutaler, sexueller Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen verändert? "Friedenskämpfer - Tübinger Ärztin unterstützt Nobelpreisträger im Kongo" am Sonntag, 8. Dezember 2019, 22:50 bis 23:35 Uhr, im SWR Fernsehen.

Einsatz für den Frieden

Die Tübinger Missionsärztin Gisela Schneider leitet das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) und lädt Denis Mukwege immer wieder nach Deutschland ein, um Vorträge über die Situation im Kongo zu halten. Sie sieht das Engagement des überzeugten tiefgläubigen Christen Mukwege als Friedensarbeit. Zehntausende Frauen und Mädchen hat er bereits in seinem Hospital Panzi operiert und gerettet.

Brutale Gewalt gegen Frauen und Kinder

Neun Monate nach der Preisverleihung reist SWR Autorin Susanne Babila mit der Ärztin Gisela Schneider in den Kongo. Sie möchte sehen, ob die Verleihung des Friedensnobelpreises an den kongolesischen Arzt und Menschenrechtsaktivisten Auswirkungen vor Ort hat. Doch trotz internationaler Aufmerksamkeit ist kein Frieden in Sicht. Im Gegenteil. Die Konflikte breiten sich im Nordosten des an Bodenschätzen reichen Landes immer weiter aus. Bewaffnete Gruppen terrorisieren die Bevölkerung, brennen Häuser nieder und üben brutale Gewalt gegen Frauen und Kinder aus.

200 Gesundheitsstationen

Gisela Schneider besucht Flüchtlinge, die von jeder Gesundheitsversorgung abgeschnitten sind und seit Wochen ohne Hilfe leben. Mit ihrer kongolesischen Partnerorganisation versorgt sie die Kranken mit dem Nötigsten und versucht, ein Krankenversicherungssystem aufzubauen. Damit hätten auch die Ärmsten eine Chance auf medizinische Betreuung. Die Missionsärztin unterstützt rund 200 christliche Gesundheitsstationen. Dort arbeiten junge Ärzte, die von Denis Mukwege und Gisela Schneider ausgebildet wurden, um den misshandelten Frauen und Kindern wieder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Lebensgefährliche Aufgabe

Im krisengeschüttelten und von Ebola gebeutelten Kongo ist der Kampf für Frieden eine lebensgefährliche Aufgabe. Nobelpreisträger Denis Mukwege hat diesen Einsatz mit seiner Freiheit bezahlt. Er arbeitet bis zur Erschöpfung und wird rund um die Uhr überwacht. Und Gisela Schneider? Sie hat die Hoffnung noch nicht verloren und unterstützt den Friedenskämpfer unermüdlich.

ARD Mediathek: Verfügbar ab 7. Dezember 2019, 16 Uhr, unter 
www.ARDmediathek.de. 
otos: Über www.ARD-Foto.de 
Vorführraum: Akkreditierte Journalist*innen können den Film vorab auf
www.presseportal.SWR.de ansehen. 

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter http://swr.li/friedenskaempfer.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, Tel. 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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