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20.11.2019 – 13:54

SWR - Südwestrundfunk

Viele junge Menschen sorgen sich um Armut im Alter
Umfrage des SWR Bürgertalk "mal ehrlich ..."
20.11.2019, 22 Uhr, SWR Fernsehen

Viele junge Menschen sorgen sich um Armut im Alter / Umfrage des SWR Bürgertalk "mal ehrlich ..." / 20.11.2019, 22 Uhr, SWR Fernsehen
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Mainz (ots)

Jeder vierte Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 34 Jahren blickt mit Sorge auf das Einkommen als Rentnerin und Rentner. 27 Prozent dieser Altersgruppe fürchten Armut im Alter. Übertroffen wird dieser Wert unter jüngeren Menschen mit 39 Prozent von der Angst vor späterer Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des SWR Bürgertalks "mal ehrlich ..." hervor.

Auf die Frage, was mit Blick auf das Alter am meisten Sorgen bereite, gaben unter den 35- bis 49-Jährigen 21 Prozent mögliche Armut im Rentenalter an, unter den 50- bis 64-Jährigen meinten das 20 Prozent. Nur die aktuelle Rentnergeneration scheint mit ihrer finanziellen Situation weit überwiegend zufrieden zu sein. Hier gaben laut SWR nur 7 Prozent aller Befragten an, Sorge vor Armut zu haben.

Insgesamt noch größer als die Sorge vor Armut im Alter ist die Furcht vor Krankheit oder vor Pflegebedürftigkeit (39 Prozent aller Befragten). Die Spanne reichte bei dieser Frage von 32 Prozent (35- bis 49-Jährige) bis 47 Prozent (65-Jährige und älter).

Moderator Florian Weber diskutiert am Mittwoch, 20. November um 22 Uhr im SWR Bürgertalk "mal ehrlich ... arm und abgehängt - wer schützt uns im Alter?" das Thema mit seinem Publikum, Politiker*innen und Expert*innen.

Bürger*innen, die Interesse haben, bei einer der nächsten Sendungen dabei zu sein, wenden sich bitte per Mail an mal-ehrlich@swr.de oder info@encanto.tv.

Fotos auf ARD-Foto.de

Nach der Ausstrahlung steht die Sendung in www.ardmediathek.de/ard/

Unter dem Titel "Im Alter einsam? Muss nicht sein!" sendet das SWR Fernsehen zuvor ab 21 Uhr eine Dokumentation über Menschen, die sich nicht mit dem Alleinsein abfinden, sondern wieder neuen Lebensmut schöpfen wollen - aus eigenem Antrieb und mit Hilfe von außen.

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755, sibylle.schreckenberger@SWR.de

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