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31.10.2019 – 11:09

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 31. Oktober 2019 (Woche 44) bis Dienstag, 03. Dezember 2019 (Woche 49)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 31. Oktober 2019 (Woche 44)/31.10.2019

20.15 RP: Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land mit Daniela Schick

Moderation: Daniela Schick

Vom Statussymbol zum Hassobjekt - Ist das Auto ein Auslaufmodell?

Das Auto ist das Produkt, das dieses Land reich gemacht hat. Und es ist so umstritten wie nie zuvor - seine Zukunft mehr als ungewiss. Die einen demonstrieren gegen zu viel Verkehr und für mehr Klimaschutz. Die anderen hingegen fürchten um ihre Mobilität, ja sogar um ihren Arbeitsplatz. Mittlerweile tobt ein Streit zwischen Autogegnern und Autobefürwortern. "Zur Sache" hat mit Pendlern in Rheinland-Pfalz gesprochen und macht den Faktencheck: Ist das Auto wirklich ein Auslaufmodell?

Private Wachdienste - Sicherheit nur noch für reiche Kommunen?

Abgebrannte Parkbänke, nächtliche Ruhestörung, weggeworfener Müll - und oft keine Polizeistreife weit und breit. Seit August hat die kleine Stadt Selters im Westerwald einen neuen Weg eingeschlagen. Sie hat einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der bestimmte Örtlichkeiten immer wieder anfährt. Und seitdem gab es in Selters nur noch einen einzigen Vorfall, erzählt uns Bürgermeister Rolf Jung zufrieden. "Wir haben das Geld. Und wir geben es für Sicherheit und Ordnung aus." Aber was ist mit den Kommunen, die keine vollen Kassen haben und sich keinen Sicherheitsdienst leisten können?

Schutz vor Gewalt - Wer darf wie eingreifen?

Stellen Sie sich vor, Sie werden Zeuge einer Schlägerei oder eines Überfalls - Was tun Sie? Was dürfen Sie überhaupt tun? Eingreifen? Festnehmen? Den Täter entwaffnen? "Zur Sache" zeigt, wie die Polizei eingreifen darf, was privaten Sicherheitsdiensten und kommunalen Vollzugsbeamten gestattet ist. Und erklärt die sogenannten "Jedermannsrechte".

Abriss historischer Kuranlagen in Bad Neuenahr - Sind die Bauten noch zu retten?

Der geplante Abriss bundesweit seltener Kuranlagen in Bad Neuenahr sorgt für Streit in der Kurstadt. Die Bürgerinitiative "Lebenswerte Stadt" nennt den von der Stadt geplanten Abbruch von Konzerthalle und Kolonaden einen "geschichtsvergessenen Vandalismus". Bürgermeister Guido Orthen (CDU) wirft der BI "Realitätsverweigerung" vor, schließlich sei die Bausubstanz nicht mehr sanierungsfähig. Die Fronten sind verhärtet in der Kurstadt. Und der Abriss steht unmittelbar bevor.

Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz - Hunsrück-Rebell Bröhr gegen Parteisoldat Baldauf

Seit bald drei Jahrzehnten sitzt die CDU Rheinland-Pfalz auf der Oppositionsbank. Und jetzt wollen gleich zwei Christdemokraten gegen SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer antreten. Neben Fraktionschef Christian Baldauf bewirbt sich auch der Rhein-Hunsrück-Landrat Marlon Bröhr. Vor einem riesigen Plakat mit seinem Konterfei und den Worten "Rheinland-Pfalz kann mehr!" sagte Bröhr am Dienstag, er wolle erreichen, dass die CDU nach drei Jahrzehnten endlich wieder eine Landtagswahl gewinne. "Zur-Sache Rheinland-Pfalz" über das Duell der ungleichen CDU-Kandidaten.

Rente mit 69 - Müssen unsere Kinder bis ins hohe Alter schuften?

Die Bundesbank hat vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter um weitere zwei Jahre raufzusetzen. Damit will sie unter anderem das Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln. Konkret heißt das: Wer 2001 geboren wurde, soll laut Bundesbank erst mit 69 Jahren und vier Monaten in den Ruhestand gehen. Aber wie alltagstauglich ist der Vorschlag? "Zur-Sache Rheinland-Pfalz" fragt, was die rheinland-pfälzische Politik davon hält.

Arbeiten bis 69 - Für körperlich schwer arbeitende Menschen unzumutbar

Ira Buckmeier aus Bodenheim ist 59 Jahre alt und arbeitet bei der Caritas als ambulante Altenpflegerin. "Aus dem Bett heben, waschen, duschen. Tagaus, tagein - das ist furchtbar anstrengend", erzählt sie. "Rente mit 69 - unvorstellbar! Ich bin froh, wenn ich die 65 schaffe" - schon jetzt hat sie jeden Abend Rückenschmerzen und Probleme mit der Wirbelsäule. Ganz anders sieht es bei dem 92-jährigen Günter Preisfeld aus Sinzig aus. Er ist Koch und arbeitet seit 75 Jahren, die letzten 15 Jahre im Ringhotel in Remagen. "Ohne Arbeit kann ich nicht leben," sagt er, "und mir tut es auch gut, mit anderen Menschen etwas gemeinsam zu machen." "Zur-Sache Rheinland-Pfalz" besucht zwei Menschen, für die Arbeit bis 69 im einen Fall qualvoll und im anderen Fall das reine Glück sein kann.

Gast im Studio: Prof. Stefan Sell, Sozialwissenschaftler vom RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

Straßenausbaubeiträge nach 30 Jahren

Thomas Jungels aus Meerfeld in der Eifel kann es kaum glauben: Für einen Berechnungsfehler vor mehr als dreißig Jahren soll er jetzt knapp 3000 Euro an Straßenausbaubeiträgen zahlen. Denn als die erste Stufe des Ausbaus in den 80ern durchgeführt wurde, war der Gemeindeanteil an den Kosten mit 35 Prozent zu hoch veranschlagt worden. Das stellte ein Gericht fest und entschied, dass die Gemeinde nur 10 Prozent zahlen darf. Die Anwohner aber 90 Prozent zahlen müssten. Das war vor fast 30 Jahren, doch die Bescheide wurden nie korrigiert. Jetzt sollen die Anwohner die Differenz zahlen. Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land begründet das damit, dass eine Endabrechnung erst nach der kompletten Fertigstellung der Straße erfolgen konnte. Zu spät, meinen Thomas Jungels und seine Nachbarn. Sie sind der Meinung, dass die Forderung der Behörde verjährt ist. "Zur Sache hilft" versucht zu vermitteln.

Samstag, 02. November 2019 (Woche 45)/31.10.2019

22.55 Talk am See mit Gaby Hauptmann

Gäste diese Woche:

Sabrina Fox: Nachdem Mitte der 90er Jahre ihre samstägliche ZDF-Show nach nur drei Sendungen aufgrund schlechter Quoten abgesetzt worden war, zog sich die bekannte Fernsehmoderatorin zurück aus dem Show-Business und ging lieber mal in sich. Sie lernte das Meditieren kennen, schlug einen spirituellen Weg ein und den geht sie bis heute sehr konsequent - seit 2015 übrigens barfuß! Im Talk am See spricht sie über die Chancen, die eine Trennung mit sich bringen, warum es keine gescheiterten Ehen gibt und das Alleinsein einen hohen Wert hat.

Peter Berthold: Deutschlands bekanntester Ornithologe kämpft auch mit 80 Jahren weiter unermüdlich für Artenvielfalt und Naturschutz. Seit vielen Jahrzehnten sorgt sich der heute emeritierte Professor um unsere gefiederten Nachbarn - über 3,5 Milliarden Vögel sind allein in der EU und Nordamerika in den letzten drei Jahrzenten verschwunden. Berthold erklärt, was jeder einzelne in seinem Garten oder auf seinem Balkon zur Rettung von Vögeln und Insekten tun kann, und erklärt, ob Windräder oder der Klimawandel schuld am Vogelsterben sind.

Richard Brox: Deutschland berühmtester Obdachloser und Bestseller-Autor verbrachte 30 Jahre auf der Straße, bis er von Günther Wallraff entdeckt und gefördert wurde. Sein erstes Buch "Kein Dach über dem Leben" wurde ein Bestseller. Trotz seines großen Erfolgs zieht Richard Brox weiterhin das Leben auf der Straße einer festen Adresse und Wohnung vor. In seinem nächsten Buch fordert er einen bundeseinheitlichen Rechtsanspruch auf Arbeit und Wohnen. Brox spendet alle Einnahmen und Erträge seiner Publikationen Einrichtungen und Anlaufstellen der Straßenszene.

Beate Sander: Mit knapp 60 Jahren stieg die ehemalige Realschullehrerin erst ins Börsengeschäft ein. Heute ist sie 81 Jahre alt, Selfmade-Millionärin und gefragte Börsenexpertin - und aktuell auf dem sicheren Weg zu ihrer zweiten Million. In der Sendung wird sie erläutern, warum ihr nichts an Luxus liegt und sie bis heute lieber selber daheim den Hausputz macht. Natürlich gibt die gewiefte Seniorin auch Anlagetipps.

Richard Gruber: Der ausgebildete Trauma-Therapeut veranstaltet in Esslingen Kuschelpartys und führt dabei Menschen jedes Alters und aus allen sozialen Schichten zueinander. Gruber weiß, warum Körpernähe für den Menschen überlebenswichtig ist, und doch verweist er beim Kuscheln auf die nötigen klaren Grenzen. Wer bei ihm Köpernähe mit Körperkontakt oder sogar Sex verwechselt, fliegt raus.

Autorin und Journalistin Gaby Hauptmann lädt jeden Samstagabend zum unterhaltsamen SWR Talk in die ehemalige Stiftskirche St. Johann in Konstanz.

Besprochen wird, was den Südwesten diese Woche bewegt hat.

Sonntag, 03. November 2019 (Woche 45)/31.10.2019

22.05 RP: SWR Sport

Studiogäste: Olaf Marschall und Silvio Meißner (ehemalige Fußballprofis) | Topthema: 30 Jahre Mauerfall | Fußball Bundesliga: RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05 | Fußball 3. Liga: 1. FC Kaiserslautern - Würzburger Kickers | Nah dran: Patrick Schweika (Mountainbike-Profi) | Moderation: Benjamin Wüst

Dienstag, 05. November 2019 (Woche 45)/31.10.2019

20.15 Marktcheck

Themen:

Zähne - was muss die Zusatzversicherung übernehmen?: Wer eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat und eine Kostenzusage erhält, geht davon aus, dass er finanziell entsprechend abgesichert ist. Eine "Marktcheck"-Zuschauerin aus Altrip musste das Gegenteil erfahren. Ihr Versicherer argumentiert, bei der Berechnung sei ein Fehler passiert, die Kostenübernahme sei hinfällig. Kann die Versicherung trotz Zusage die Bezuschussung verweigern? Wann lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung? Und wie hoch sollte der monatliche Tarif sein? "Marktcheck"-Finanzexpertin Barbara Sternberger-Frey beantwortet diese und weitere Fragen.

Haushaltshilfen - wenn das Portal zur Kostenfalle wird: Verschiedene Internetportale vermitteln Dienstleistungen wie Babysitten oder Reinigungsarbeiten. Auch Haushaltshilfen können über entsprechende Portale gebucht werden. Oft muss eine Gebühr entrichtet werden, bevor es zu einer Vermittlung kommen kann. Auf der Suche nach Unterstützung haben "Marktcheck"-Zuschauer aus der Nähe von Ulm diese Gebühr bezahlt, doch eine Haushaltshilfe hat sich nie bei ihnen gemeldet. Im Internet finden sich weitere solcher Beschwerden. Was steckt dahinter?

Kreuzfahrt - wenn auf hoher See abkassiert wird: Im vergangenen Jahr haben 2,3 Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt gemacht - so viele wie nie zuvor. Doch wer während der Reise das Bordhospital aufsuchen muss, erhält für diese ärztliche Behandlung oft eine sehr hohe Rechnung. So kann ein Pflaster bis zu 91 Euro kosten. Warum werden Passagiere nicht auf diese immensen Mehrkosten hingewiesen?

Haushaltsmehl - womit backt es sich am besten?: Zum Backen wird am häufigsten ein bestimmter Weizenmehltyp verwendet. Diesen gibt es sowohl als teures Markenprodukt als auch als günstige Eigenmarke. "Marktcheck" lässt verschiedene Produkte dieser Sorte im Labor untersuchen. Das Getreide wird analysiert und geprüft, ob Pestizide oder Schimmelpilzrückstände darin enthalten sind. Ein Brotsommelier aus Gomaringen fertigt Testteige aus den Mehlsorten. Muss es das teure sein?

Motten - was hilft gegen die kleinen Löcher?: Motten können Löcher in der Kleidung verursachen. Wie kann man einen Mottenbefall verhindern? "Marktcheck" gibt Tipps.

"Marktcheck": Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Marktcheck". Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter SWR.de/marktcheck <http://www.SWR.de/marktcheck>;.

23.30 Die Pierre M. Krause Show

SWR3 Latenight Folge 574

Mit Mentalkünstler Thorsten Havener und Musik von Rikas

Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Gedankenleser. Nachdem er sich in seinem letzten Programm der Körpersprache widmete,

geht er jetzt einen Schritt weiter: Sein neues Programm "Feuerproben" führt direkt in die Köpfe der staunenden Zuschauer.

Er zeigt in einem unterhaltsamen und beeindruckenden Live-Experiment, welchen ungeheuren Einfluss unsere Gedanken auf unsere Emotionen

und damit auch auf unser Handeln haben - und wie sich das aktiv steuern lässt.

Außerdem wirft Pierre einen geheimen Blick in den Keller von Kriminalbiologe Mark Benecke

Musik kommt von Rikas: Die Stuttgarter Band spielt live ihre aktuelle Single "Crazy".

"Die Pierre M. Krause Show - SWR3 Latenight", dienstags, 23:30 Uhr im SWR Fernsehen.

Mittwoch, 13. November 2019 (Woche 46)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.14) RP: made in Südwest Mehr als Marmelade Die Feinkostmanufaktur Vinella Erstsendung: 05.12.2018 in SWR

Alles begann mit der Hochzeitsreise von Claudia und Andreas Rapp nach Neuengland im Jahr 2011. Und mit frischem Hummer: Den hat das frisch vermählte Paar aus Bad Münster am Stein-Ebernburg in einem kleinen Restaurant genossen und zwar mit verschiedenen hausgemachten und leckeren Chutneys. "Das können wir auch", dachten die beiden - und so entstand aus dem kulinarischen Schlüsselerlebnis in den USA die Idee zur eigenen kleinen Feinkostmanufaktur.

Sie fingen an, Obst auf regionalen Streuobstwiesen zu sammeln und daraus in der heimischen Küche Marmeladen und Chutneys mit dem gewissen Etwas zu kochen. Anfangs verkauften sie ihre Leckereien noch auf regionalen Weihnachtsmärkten, heute füllen die "Vinella"-Produkte eigene Regale in Supermärkten. Im Angebot sind neben den Chutneys und Marmelade mittlerweile auch Öl, Essig und Senf - demnächst wohl auch Limonade und Saft.

Inzwischen hat die Produktion das komplette Reihenhäuschen des Paares in Beschlag genommen und die Rapps sind längst an der Belastungsgrenze angekommen. Gleichzeitig haben die beiden aber noch viel vor mit ihrer Firma: "Vinella" soll weiterwachsen, so ihr Plan. Gerade werden die Weichen für die Zukunft der Feinkostmanufaktur gestellt. Wo wird die Reise hingehen?

Freitag, 15. November 2019 (Woche 46)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.14) RP: Fahr mal hin So weit das Auge reicht - Die Südliche Weinstraße

Es ist eine Landschaft, bei der der Blick die Weite sucht - und auch findet. Die Südliche Weinstraße bietet spektakuläre Ausblicke, wenn man sich den Haardtrand entlang auf die Höhen des Pfälzer Waldes bewegt.

Geht der Blick in die Ebene, findet er ein Meer - aus Reben. Da gibt es Winzerfamilien wie die Linds aus Rohrbach, bei denen der Betrieb von der fünfzehnten in die sechzehnte Generation wechselt. Und wo Winzerin Elena Lind Traditionelles bewahrt und Neues ausprobiert. Und da gibt es - am Rande des Waldes - die Bäume, die die Region fast genauso prägen wie der Wein: die Esskastanien. Die Südpfälzer lieben ihre "Keschde" so sehr, dass sie ihnen ganze Feste widmen.

Wer unter das grüne Dach des Pfälzer Waldes taucht, der kann Wanderwege finden, die besondere Einblicke bieten - wie den Trifterlebnispfad bei Elmstein. Und er trifft auf Menschen wie Charlotte Frank und Timm Gutensohn. Die zwei Kletterer erklimmen die zerklüfteten Sandsteinfelsen rund um Annweiler und belohnen sich mit einem exklusiven Ausblick. Auch hier findet der Blick ein Meer - aus Bäumen.

Montag, 18. November 2019 (Woche 47)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.14) RP: MENSCH LEUTE Der Knastarzt - ein Job hinter Gittern Erstsendung: 19.11.2018 in SWR

Hans-Georg Schwarzer ist eigentlich Arbeitsmediziner. Als Gefängnisarzt in der JVA Rohrbach ist er allerdings Psychiater, Orthopäde und Internist in einem. Viele seiner Patienten sind psychisch auffällig oder drogensüchtig. Fast täglich steht Dr. Schwarzer vor schwierigen Entscheidungen - hinter Gittern ist nichts wie draußen. Klagt ein Insasse über starke Schmerzen und muss zum Facharzt gefahren werden, bedeutet dies einen riesigen logistischen Aufwand. Der Gefängnisarzt muss genau einschätzen, wann dieser Aufwand nötig ist. Alltag bedeutet für Schwarz auch, Gefangene zu versorgen, die versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Oder in flagranti erwischte Einbrecher, die hemmungslos schluchzen, weil ihre Familien nicht wissen, dass sie jetzt in U-Haft sitzen. Der Gefängnisarzt hat jeden Tag mit Widrigkeiten zu kämpfen, die ein "normaler" Arbeitsmediziner in der Form nicht kennt. Die Reportage gibt Einblicke in eine Parallelgesellschaft, die hinter hohen Mauern meist im Verborgenen liegt.

Donnerstag, 21. November 2019 (Woche 47)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.14) RP: SWR extra: Die Riesenbrücke - Eröffnung des umstrittenen Hochmoselübergangs

Es ist eines der größten Brückenbauprojekte in Europa: Der Hochmoselübergang bei Zeltingen-Rachtig ist 160 Meter hoch, 1.700 Meter lang und fast 30 Meter breit. Die riesige Brücke verbindet Hunsrück und Eifel. Schon in den siebziger Jahren diskutiert und jahrzehntelang politisch stark umkämpft, wird der Hochmoselübergang am 21. November eröffnet. "SWR extra" berichtet über die feierliche Einweihung, die Auseinandersetzungen zwischen Gegner*innen und Verkehrsplaner*innen, den politischen Streit und die technischen Herausforderungen bei der Realisierung des Megaprojekts.

Mittwoch, 27. November 2019 (Woche 48)/31.10.2019

18.15 h: Für RP erneut ein anderer Beitrag!

18.15 (VPS 18.13) RP: made in Südwest Traumhaus von der Stange? Die Fertighäuser der Firma Streif

Freitag, 29. November 2019 (Woche 48)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.13) RP: Fahr mal hin Retro am Rhein - Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen und St. Goar

Die Ruwer - eine Kulturlandschaft seit den Römern. Das ist das Bild, das viele haben. Aber die Ruwer hat mehr zu bieten als Wein und Viez. Die schillernden Facetten des Flusstals sind für manche Überraschung gut.

Im Herbst zeigt sich die Ruwer von ihrer spannendsten Seite. Dann, wenn es in den Weinbergen rumort, der Saft aus den Apfelpressen rinnt und das Laub goldgelb leuchtet. Denn dann offenbart der Fluss seine ganze Schönheit. Aber das Ruwertal hat viele Gesichter.

Der Fluss ist nur knapp 49 Kilometer lang. Er entspringt im Hunsrück bei Kell am See und mündet in die Mosel bei Trier. Auf dieser kurzen Strecke passiert er unterschiedliche Landschaften, vom stillen Bauernland bis hin zur belebten Weinregion. Genauso vielfältig sind auch die Menschen und Themen an der Ruwer.

Dany Metzdorf bringt Farbe in das ruhige Kell. Bis vor ein paar Monaten gab es kein Café weit und breit, seit 2017 aber bereichert ihr "Café Wertvoll" die ganze Region.

Auch Wolfgang Pester bewegt die obere Ruwer: Seine "Niederzerfer Mühle" ist ein neuer Treffpunkt für Pfadfinder aus ganz Deutschland.

Peter Geiben hingegen steht für die Ruwer, wie die meisten sie kennen. Der Winzer führt sein Weingut schon seit gut 40 Jahren. Der Moderne kann er nichts abgewinnen, er schwört auf die Tradition des Ruwerweins - das berühmteste Aushängeschild der Region.

Montag, 02. Dezember 2019 (Woche 49)/31.10.2019

18.15 (VPS 18.14) RP: MENSCH LEUTE Die Obdach-Lotsin Gestrandete am Flughafen Frankfurt Erstsendung: 08.01.2018 in SWR

Frankfurt Airport, Ort der Superlative. Hunderttausende wälzen sich täglich durch seine Hallen, ein bunter Mix aus Reisenden, Airline- und Bodenpersonal - und Obdachlosen. Bis zu 200 kommen täglich in die Terminals, 60 leben sogar dauerhaft im Frankfurter Flughafen. Mit Unterstützung der Fraport AG hat das Diakonische Werk Ende 2016 ein Pilotprojekt gestartet, das diesen Menschen helfen und gleichzeitig den Flughafenbetrieb vor Zwischenfällen bewahren soll.

Erste Mitarbeiterin des Projekts ist die "Obdach-Lotsin" Kristina Wessel. "Man erkennt sie nicht auf den ersten Blick", sagt die sympathische Sozialarbeiterin. "Viele tarnen sich als Reisende, schlafen im Sitzen, schieben ihre Habseligkeit auf Gepäckwagen durch die Hallen." Kristina Wessel soll als Bindeglied zwischen den Einrichtungen am Flughafen und den städtischen Behörden die Versorgung koordinieren, bevor die Obdachlosen auffällig werden, also Passagiere und Arbeitsabläufe des Flughafens stören.

Dienstag, 03. Dezember 2019 (Woche 49)/31.10.2019

18.15 BW+RP: natürlich! Natur und Umwelt im Südwesten Erstsendung: 20.11.2018 in SWR

Im herbstlichen Schwarzwald begleitet "natürlich!" mit Ulrike Nehrbaß den Förster und Hobby-Fotografen Klaus Echle einen Tag lang durch sein Revier. Hier gibt es ständig eine Menge zu tun - vor allem nach dem heißen und trockenen Sommer. Und so manch uralter Baum muss fallen, weil er für die Menschen im Wald einfach zu gefährlich geworden ist.

Etwas Schönes aus alten Baumaterialien schaffen, das ist die Passion von Schreiner Jürgen Zmelty aus Lahnstein. Für ihn gibt es nichts, was nicht noch zu gebrauchen wäre. Ob Tischfüße aus Metallträgern oder Leuchten aus Fachwerkbalken - hier entdeckt Ulrike Nehrbaß jede Menge spannende Upcycling-Ideen.

Außerdem in "natürlich!": Eine regelrechte Invasion der asiatischen Stinkwanze gibt es gerade im Südwesten. Landwirte befürchten enorme Schäden bei Obst und Gemüse. Gegenmittel gibt es bisher nicht.

Andreas Jung ist eine Art Schatzjäger in Sachen Wein. Er sucht Rebsorten, die viele schon für ausgestorben hielten.

Wir haben einiges geschafft beim Vermeiden von Treibhausgasen: In 30 Jahren etwa 30 Prozent. Doch seit einigen Jahren tut sich nur noch wenig in Sachen Emissionsrückgang. Warum eigentlich?

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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