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25.04.2003 – 16:02

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Samstag, 10. Mai 2003 (Woche 20) bis Sonntag, 18. Mai 2003 (Woche 21)

    Baden-Baden (ots)

    Samstag, 10. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003          20.15    Mama Mia - Drei Mütter zum Muttertag          Für die einen ist er ein symbolisches Dankeschön für jahrzehntelange Fürsorge, für die anderen ein heuchlerisches Trostpflaster für den Karriereverzicht. Der Muttertag war seit seiner Einführung 1914 immer umstritten. Unbestritten dagegen ist, wer ihn nach Deutschland gebracht hat: die Floristenbranche. Noch heute werden zu diesem Anlass mehr Blumen verschenkt als am Valentinstag.

    Das SÜDWEST Fernsehen präsentiert zum Muttertag einen "bunten Strauß" von heiter-nachdenklichen, ironisch-kritischen und liebevollen Facetten des Mutterseins. Markus Brock unterhält sich an diesem Abend mit den Müttern Diana Körner, Barbara Vinken und Helga Arndt über ihre Erfahrungen mit dem, was man gerne als den schönsten und stressigsten Beruf der Welt bezeichnet.

    Als kleines Geschenk gibt es ein Wiedersehen mit Ausschnitten aus
der erfolgreichen ARD-Dokumentation "Hilfe Vierlinge- eins will immer
was". Die Autorin Martina Treuter hat die Familie, die inzwischen
noch einmal Nachwuchs bekommen hat, nach einem Jahr wieder besucht.
Der Beitrag zeigt, wie sich die Kleinen entwickelt haben und wie sich
das Leben von Helga Arndt und ihren fünf Kindern eingespielt hat. Was
passiert, wenn die Mutter mit dem Sohne auf die Bühne steigt, kann
man bei dem Kabarett-Duo Lisa und Nepo Fitz erleben. Szenen aus ihrem
neuen Programm "Alles Schlampen außer Mutti" dokumentieren die
kleinen und großen Katastrophen im familiären Alltag. Auch beim
"ewigen Stenz" Baby Schimmerlos ist Muttertag. In der gleichnamigen
"Kir Royal"-Folge platzt Mama Schimmerlos ins Lotterleben ihres
Sohnes. Garniert wird das Ganze von einem ein Potpourri der
kitschigsten Gesänge und Gedichte zum Muttertag von Heintje bis
Guildo Horn.
    
    Gäste:
    
    Barbara Vinken, Mutter eines vierjährigen Kindes. Die 42jährige
Professorin geht in ihrem Buch "Die deutsche Mutter. Der lange
Schatten  eines Mythos" der Frage nach, warum sich Frauen in
Deutschland im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern
immer noch zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen.
    
    Diana Körner, Mutter zweier Töchter. Die Schauspielerin (u.a.
"Hotel Mama", "Liebling Kreuzberg", "Der Bulle von Tölz") musste
Kinder und Karriere auch ohne Hilfe der Väter unter einen Hut
bringen.
    
    Helga Arndt, Fünffache Mutter. Ihr wurde der Kinderwunsch
überraschend gleich viermal erfüllt. Trotz dieser Belastung wünschte
sie sich wenig später noch eine "normale" Schwangerschaft und wurde
noch einmal Mutter.
    
    
    
    
    Sonntag, 11. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    13.30    Ein Heim für alle Felle (2/11)
              
                 11-teilige Doku-Serie über ein Tierheim
              
                 von Bettina Böttinger, Maggie Deckenbrock und Joachim
Vollenschier
    
    Das Thema im Tierheim ist "Twiggy", ein erbärmlich abgemagerter,
fast blinder Rehpinscher,  den  eine  junge  Frau  vor dem sicheren
Hungertod bewahrt hat. Bernd Schinzel versucht ihn aufzupäppeln, bis
er stark genug ist, seine letzten Wochen im Tier-Hospitz bei Frau
Wasilenko zu verbringen. Ebenso elend geht es den winzigen Kätzchen,
die völlig ausgetrocknet und fast verhungert  aufgefunden  wurden.
Bernd ist nicht sicher,  ob er sie durchbekommt. Sylvia Sauerland
steckt mitten im Umzug: Raus aus der Stadt,  rauf aufs Land. Aber
Pflegehund Fips macht ihr Kummer: Der Mischling hat es auf alle
Spaziergänger abgesehen,  und das Baby der Nachbarn mag er auch
nicht.  Eine schwere Entscheidung für Sylvia. Muss sie ihren Liebling
abgeben?
    
    
    Sonntag, 11. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    16.00    Terra Fantastica - Alles was spannend ist
              
                 Die Planeten
              
                 Die kleinen mit der harten Kruste
    
    Seit  die frühen Planetenforscher mit ihren altertümlichen
Fernrohren auf der Oberfläche  des  Mars Kanäle zu entdecken
glaubten,  waren die Menschen überzeugt: Auf dem Mars gibt es eine
Zivilisation.  Heute wissen wir: Es gibt auf dem  Mars  nicht einmal
Leben.  Stattdessen hat der Mars auf seiner staubigen Oberfläche
Vulkane,  gegen die der Mount Everest,  der höchte Berg der Erde,
geradezu wie ein Zwerg wirkt. Auch die Venus,  auf der man lange Zeit
ebenfalls Leben vermutet hatte,  ist ein  unwirtlicher,  geradezu
höllischer Planet.  Mit gigantischen Tälern und seltsamen
geologischen Formationen,  die einst von reißenden Lava-Flüssen
geformt wurden. Wie kommt es, dass diese so erdähnlichen Planeten so
anders als unsere Erde sind? Der Film nimmt uns mit auf die
Entdeckungsreisen,  die Wissenschaftler  aus den USA und der
Sowjetunion mit ihren unbemannten Planetensonden zu den erdnahen
Planeten unternommen haben.  Er beschreibt,  welch unglaublicher
Aufwand für die ersten Mars- und Venus-Missionen nötig wurde. Und er
zeigt, wie dicht für die Planetenforscher oft Glück und Pech
nebeneinander lagen, bevor sie einen ersten Blick auf unsere felsigen
Nachbarn werfen konnten.
    
    
    
    
    Sonntag, 11. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    23.05    Hitlers Eliten nach 1945 (3/6)
              
                 Unternehmer - Profiteure des Unrechts
    
    Die  deutsche Wirtschaft hat sich selbst umfassend in den Dienst
des "totalen Krieges" gestellt und zum Beispiel an der
Rüstungsproduktion glänzend verdient. Deutsche Unternehmen hatten in
großem Umfang Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge ausgebeutet. Sie waren
aktiv an der Plünderung besetzter Gebiete beteiligt. Seit 1938 war
die spätere Symbolfigur der bundesrepublikanischen Finanzwirtschaft
Hermann  Josef  Abs Vorstand,  zuständig für das Auslandsgeschäft der
Deutschen Bank. Von da an ist Abs eingebunden in die "Maschinerie",
ist aktiv beteiligt. So etwa bei der Übernahme der Privatbank
Mendelsohn oder der "Arisierung"  der  Böhmischen  Unionbank in der
Tschechoslowakei.  NSDAP-Mitglied Hans-Günther  Sohl stieg mit 34
Jahren in den Vorstand des größten Stahl- und Rüstungskonzerns,  die
Vereinigten Stahlwerke, auf und hatte engste Beziehungen zu Speers
Rüstungsministerium. Die  Alliierten  waren  für den Wiederaufbau auf
die alten Eliten angewiesen. Abs verfügte über ein dichtes Netz
persönlicher Kontakte,  wurde gar von britischen Bankenkreisen
protegiert,  und er hatte sehr gute Beziehungen zu Adenauer. Sohl,
später langjähriger Thyssen-Chef und von 1972-1977 Präsident des
Bundesverbandes  der  Deutschen  Industrie,  wurde von den
Westmächten beauftragt,  die Vereinigten Stahlwerke zu entflechten.
Abs und Sohl verstanden es dabei  geschickt,  ihre Rolle in der
Nazi-Ära zu vertuschen.  Das Kartell des kollektiven "Beschweigens"
funktionierte.
    
    
    Montag, 12. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    14.00    Planet Wissen
                 Gegen den Strom: Helden
    
    Kinder verschlingen Sagenbücher, verehren Harry Potter und lieben
Pokemon. Erwachsene verschlingen Nachrichten über Helden wie die von
Bern 1954, verehren Stars und mutigen Frauen und Männer. Der Mensch
braucht eben Vorbilder. In der Antike waren es tapfere, starke
Männer, heute sind es Musik-, Film- oder Sportstars. Immer aber eher
Männer als Frauen. "Planet Wissen" spürt den Wurzeln der
Heldenverehrung nach.
    
    
    Dienstag, 13. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    14.00    Planet Wissen
                 Römer und Germanen
    
    Zwischen dem Römischen Imperium und germanischen Volksstämmen kam
es über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren immer wieder zu
kriegerischen Auseinandersetzungen. Strebte Rom anfangs noch nach der
Herrschaft über die Germanen, änderte sich dies im Jahre 9 nach
Christus durch die Niederlage gegen den Germanischen Fürsten
Arminius. "Planet Wissen" taucht ein in die wechselvolle Geschichte
der Römer und Germanen. Und die Sendung zeigt Neues über die
Varusschlacht und über das Leben der Römer und Germanen.
    
    
    
    
    Dienstag, 13. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    22.30    Schlaglicht
              
                 Arbeitslos? Niemals! - Als Ich-AG durch Deutschland
    
    Karriere  futsch, Selbstbewusstsein im Eimer.  Vor ein paar
Monaten hat David Klammt  seinen  Job als Art-Director in einer
Berliner Kreativschmiede verloren.  Als Arbeitsloser fiel der junge
Bayer in ein tiefes Loch. Eine zündende Idee half ihm wieder auf die
Beine: Eine außergewöhnliche Bewerbungsstrategie mit  ungewissem
Ausgang: Seit Anfang März geht er mutig zu Fuß durch die
Bundesrepublik: Von Neumarkt in der Oberpfalz zu den Werbemetropolen
Frankfurt und Düsseldorf.  Ziel,  eine qualifizierte, feste
Anstellung. In seinem Rucksack: Laptop, Fotohandy und eine
"Bewerbungsmappe" in Form eines Reisepasses. Auf  seinem
ungewöhnlichen Weg zur Arbeit trifft er renommierte Unternehmer. Bei
ihnen erhofft sich der junge Kreative Rat,  Unterstützung und
vielleicht auch eine finanzielle Unterstützung für sein Vorhaben. Der
SWR ist mit der Kamera dabei, wenn er durch Dörfer und Städte zieht
und sich mit anderen Menschen über ihre Schicksale unterhält. Und die
Reportage begleitet ihn zu renommierten Ideenschmieden, blickt hinter
die Kulissen. Eine Reportage eines jungen Mannes, der die Hoffnung
nicht aufgibt, in seinem Beruf wieder Fuß zu fassen. Seinen Weg
dokumentiert er mit prägnanten Reiseimpressionen. Unter www.mein-
weg-zur-arbeit.de kann man die Reise von David Klammt im Internet
verfolgen.
    
    
    Dienstag, 13. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    23.00    Ein Fest für Reichenau
              
                 Wie in Südafrika Land verschenkt wird
    
    "Ich  hätte  nie  gedacht,  dass ich diesen Tag noch erleben
würde!" Die alte Frau in der Mission Reichenau ist ganz aufgeregt.
Hier, am Fuß der Drakensberge  in der südafrikanischen Provinz
KwaZulu-Natal,  sollen 800 Hektar Kirchenland ihren Besitzer
wechseln: die katholische Diözese Mariannhill will es an hundert
Familien verschenken und sie damit zu Bauern auf eigenem Grund und
Boden machen: eine Premiere im neuen Südafrika. Das rassistische
Apartheidregime  hatte  dagegen ganze Dörfer ausradiert und ihre
schwarzen Bewohner vertrieben, um die fruchtbaren Böden kommerziellen
Großfarmern übergeben zu können. die katholische Kirche, in Südafrika
stets eine Gegnerin der Rassentrennung will mit Unterstützung des
Deutschen Hilfswerks Misereor den Opfern dieser Vertreibungen jetzt
helfen. In Mariannhill sollen insgesamt 3.500 Hektar, die  Hälfte
des kirchlichen Grundbesitzes,  an bislang rechtlose Kleinbauern
verteilt werden.  Doch noch gibt es Hindernisse: machtbewusste
Zuluhäuptlinge beanspruchen das Land für sich,  die Regierung nimmt
eine unerwartet zögernde Haltung  ein und die örtlichen Verwaltungen
erweisen sich häufig als ineffektiv. Ein Fernsehteam des SWR war in
Reichenau und Marainnhill. Es hat vor Ort beobachtet, wie schwer es
sein kann, Ungerechtigkeit wieder rückgängig zu machen.
    
    
    
    
    Mittwoch, 14. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    14.00    Planet Wissen
                 Waschen, Schneiden, Legen - (Kultur-)Geschichten vom Haar
    
    Ob blond, braun oder schwarz, langes Haar oder Kurzhaarfrisur -
für die richtige Erscheinung von Haupt und Haar legen sich die Leute
mächtig ins Zeug. Denn beim Menschen schützen die Haare nicht nur den
Kopf vor der Sonne, sie haben auch eine große Bedeutung für das
Aussehen. Haare haben Signalcharakter: In fast allen Kulturen dienen
sie zur Markierung von Geschlecht und sozialem Status. Als äußeres,
auf einen Blick wahrnehmbares Merkmal sind sie eng mit dem
gesellschaftlichen Wertesystem verbunden. Frisuren sind Spiegel des
Zeitgeistes - Bubikopf, Hippiemähne oder der Irokesenschnitt: Haare
sind ideale Modellier- und Experimentiermasse zur Selbstinszenierung.
"Planet Wissen" erzählt (Kultur-) Geschichten rund um das Haar, zeigt
wie Haare wachsen und woraus sie bestehen und widmet sich ihrer
Symbolik und mythischen Kraft.
    
    
    Donnerstag, 15. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    14.00    Planet Wissen
                 Hau(p)tsache jung! - die Haut des Menschen
    
    Sie wird gecremt, gepierct, bemalt oder von der Sonne verbrannt.
Sie wird geachtet und missachtet, gepflegt und vernachlässigt: Die
Haut! Sie ist das größte Organ des Menschen. Die  Haut eines
erwachsenen Menschen kann eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern
bedecken. Ihr Gewicht entspricht etwa einem Sechstel des
Körpergewichts. "Planet Wissen" rückt der Haut auf die Pelle: Von
Falten, Alter, Tiegeln und Kosmetika, ein bunter Streifzug durch die
Geschichte der Hautpflege, von Kleopatra bis Hormocenta, von der
Creme bis zum Skalpell.
    
    
    Freitag, 16. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    12.30    Leben in der Allee
    
    Leben  in der Lichtentaler Allee Baden-Baden rund um die
weltberühmte Lichtentaler Allee. Viele  kleine und große Tiere lassen
sich hier finden...Wasseramseln, Hirschkäfer, Fischreiher,
Feuersalamander, Mauereidechsen. Und eine  wunderbare
Pflanzenvielfalt: Taschentuchbäume,  Magnolien, Rhododendren,
Mammutbäume,  Trompetenbäume...  All dies birgt einen eigenartigen
geheimnisvollen Zauber,  der den unbestechlichen Charme dieser Stadt
ausmacht.  Einst schrieb  Johannes Brahms von hier aus "Ich habe
ohnehin immer eine Sehnsucht, eine Sehnsucht nach Baden-Bade n mit
seinem Leben in der Lichtentaler Allee".
    
    
    Freitag, 16. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    14.00    Planet Wissen
                 Nicht nur sauber, sondern rein! - Vom Umgang mit
schmutziger Wäsche
    
    Nicht nur sauber, sondern rein! Jahrzehntelang erzog Klementine
die deutsche Hausfrau mit Ariel zum richtigen Umgang mit schmutziger
Wäsche. Da weiß man, was man hat , um mit dem Spruch des
Waschmittel-Konkurrenten zu sprechen- und "Planet Wissen" hat sie:
Klementine alias Johanna König. Mit ihr begibt sich "Planet Wissen"
auf Spurensuche nach Fleckenteufeln und Grauschleiern in der grauen
Vorzeit, im Waschtrog und im Waschsalon.
    
    
    
    
    Freitag, 16. Mai 2003  (Woche 20)/25.04.2003
    
    22.00    Nachtcafé
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Wer liebt, hat Recht?  
    
    "Denn so ist die Liebe beschaffen, dass sie allein Rechte zu haben
glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden" - behauptete
schon Goethe in seinen "Wahlverwandtschaften". Also wie ist das nun
mit der Liebe - ist ihr Gebot auch gleichzeitig ein Diktat? Was kann
sie und was darf sie, diese Liebe? Wenn man nach der
Bedingungslosigkeit der Liebe fragt, dann fallen einem doch immer
wieder Grenzen ein, die der Liebe gesetzt sind. Und es fallen einem
Pärchen ein, die sich über die Grenzen hinweggesetzt haben: Romeo und
Julia, Bonnie und Clyde, Harold und Maude; die Liebe, die sich der
Feindschaft entgegenstellt, die gesetzlose Liebe auf der Flucht, die
Liebe, die große Gegensätze überwindet - schön und gut. Hat sie aber
immer Recht, die Liebe? Was ist mit dem Mann, der seine Familie wegen
einer neuen Liebe verlässt? Was ist mit der Frau, die einen Mörder
liebt und alle seine Taten entschuldigt? Und was ist mit dem Bruder,
der seine Schwester begehrt? Wer liebt, hat eben Recht? Steht die
Liebe als Prinzip über allem? Kann die Liebe wirklich alles erlauben
und alles verzeihen? Über dieses Thema diskutiert Wieland Backes mit
seinen Gästen.
    
    
    Sonntag, 18. Mai 2003  (Woche 21)/25.04.2003
    
    13.30    Ein Heim für alle Felle (3/11)
              
                 11-teilige Doku-Serie über ein Tierheim
              
                 von Bettina Böttinger, Maggie Deckenbrock und Joachim
Vollenschier
    
    Sylvia hat keine Wahl: Sie muss Fips abgeben.  Aber wem soll sie
ihren geliebten Hund, den sie ins Herz geschlossen hat wie keinen
anderen, anvertrauen? Unter Tränen  nimmt auch ein älterer Mann
Abschied von seinem besten Freund: Er bringt den Mischling ins
Tierheim, weil er selber krank ist und den Hund nicht mehr richtig
versorgen kann. Bernd Schinzel hat heute seinen großen Auftritt in
der WDR-Sendung "Tiere suchen  ein Zuhause".  Seine Sorgenkinder
nimmt er mit.  Vielleicht findet sich über das Fernsehen doch noch
ein Platz für den riesigen Olli, die alten Rauhaardackel Hummel und
Biene,  den unberechenbaren Ludwig oder den Kangal- Rüden Miky, alles
Tiere, die ganz besondere Pflege brauchen.
    
    
    Sonntag, 18. Mai 2003  (Woche 21)/25.04.2003
    
    16.00    Terra Fantastica - Alles was spannend ist
              
                 Die Planeten
              
                 Die Giganten
    
    Nur  einmal  alle  175 Jahre nehmen die großen Planeten unseres
Sonnensystems eine Konstellation ein, die für die raumfahrtgestützte
Planetenforschung ideal ist.  Jupiter Saturn, Uranus und Neptun
stehen so in einer Reihe, dass sie mit  nur einer einzigen Raumsonde
zu erreichen sind.  1977 war dies der Fall, und  die  NASA  hatte
sich gut vorbereitet.  Sie startete die Weltraummission "Voyager",
die die großen Gasgiganten und ihre Monde erkunden sollte. Voyager
war wohl eines der erfolgreichsten Planetenforschungsprogramme.  Was
die  beiden  Sonden Voyager 1 und Voyager 2 an Bildern und Daten zur
Erde zurückfunkten,  versetzte die Forscher in helle Aufregung. So
entdeckte Voyager im Orbit des Jupiter Monde, wie sie die
Wissenschaft bis dahin nicht für möglich  gehalten hatte, zum
Beispiel den vulkanischen Mond Io oder den eisigen Mond Europa.
Voyager funkte fantastische Bilder von den Ringen des Saturn, von
einem erdähnlichen, azurblauen Neptun  und  seinem exotischen Mond
Triton mit seinen Geysiren  aus  Stickstoff zur Erde zurück.  Heute
sind die Sonden längst jenseits  der  Grenzen unseres  Sonnensystems
auf dem Weg in den interstellaren Raum.
    
    
    
    
    Sonntag, 18. Mai 2003  (Woche 21)/25.04.2003
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste (301)
              
                 Kochen mit Safran
    
    "Safran macht den Kuchen gel" und nicht nur das. Viele Süßspeisen
könnte man sich ohne dieses kostbare Gewürz gar nicht vorstellen,
aber auch keine Bouillabaise, Paella oder Mailänder Risotto.  Darüber
hinaus hat Safran auch eine große Heilwirkung. Erregt den Appetit an,
beruhigt die Nerven, stärkt den Magen und ist krampflösend. Kathrin
Rüegg und Werner O. Feißt kochen mit Safran wunderbare gelbe,
gutschmeckende Gerichte.


ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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