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16.10.2019 – 13:55

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 17. Oktober 2019 (Woche 42) bis Freitag, 22. November 2019 (Woche 47)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 17. Oktober 2019 (Woche 42)/16.10.2019

20.15 BW: Zur Sache Baden-Württemberg! Das Politikmagazin fürs Land mit Stefanie Germann

Moderation. Stefanie Germann

Themen der Sendung:

Tempo 130 - Schluss mit freier Fahrt? "Was dem Ami die Waffe, ist dem Deutschen das Rasen", kommentierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die aktuelle Debatte über Tempo 130 auf der Autobahn. Seit Jahrzehnten wird gestritten und die Argumente sind bekannt: Weniger Unfalltote, weniger Staus, besser fürs Klima, argumentieren die Befürworter. Verbotswahn und Einschränkung der individuellen Freiheit, kontern die Gegner. Die emotional aufgeladene Debatte spaltet auch das Autoland Baden-Württemberg und die grün-schwarze Landesregierung. Am Freitag wollen die Grünen im Bundestag über das Thema abstimmen lassen. Wird es jetzt ernst - kommt ein generelles Tempolimit 130 auf bundesdeutschen Autobahnen? Gast im Studio ist Wolfgang Reinhart (CDU), Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg. Vor Ort auf der A81: "Zur Sache"-Reporter Alix Koch und Sebastian Schley unternehmen einen Selbstversuch. Sie fahren auf der A81 von Stuttgart nach Singen. Der eine hält sich strikt an die Richtgeschwindigkeit und Tempo 130, der andere tritt, wo es erlaubt ist, aufs Gas. Kommt der, der schneller fährt, wirklich deutlich früher an? Und was bedeutet das für die Klimabilanz?

Exotische Haustiere - Gefahr für Tier und Mensch? Es raschelt im Laub und plötzlich schlängelt sich eine Würgeschlange den Weg entlang - so passiert auf dem Gelände einer Aalener Firma. Die Mitarbeiter können das Tier einfangen und kommen mit dem Schrecken davon. Doch Fälle ausgebüchster Exoten wie gefährliche Schlangen, giftige Spinnen oder sogar ein Känguru häufen sich in Baden-Württemberg. Denn gesetzliche Vorschriften zur Haltung exotischer Tiere gibt es - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - nicht. Tierschützerinnen und Tierschützer halten das Halten exotischer Tiere für Tierquälerei, außerdem könne das eine Gefahr für Leib und Leben werden. Sie fordern die Politik zum Handeln auf. "Zur Sache Baden-Württemberg" fragt nach bei Verbraucherschutzminister Peter Hauk und bei dem Besitzer eines großen Exotenhandels in Freiburg. Ist die Aufregung gerechtfertigt?

Viel Arbeit, wenig Geld - wer will noch Wanderschäfer sein? Mit Romantik und Freiheit hat der Beruf des Wanderschäfers nur wenig zu tun. Viele arbeiten unter Mindestlohn für rund 6,50 EUR die Stunde, müssen bei Wind und Wetter draußen sein und tragen oft die Verantwortung für hunderte Tiere. Kein Job, um den sich junge Menschen reißen. Doch wer soll künftig die Landschaft pflegen? Ohne Schafe als natürliche Rasenmäher wird so manche steile Böschung oder Wachholderhecke verwildern. Kann einer der ältesten Berufe noch gerettet werden?

Antisemitismus gibt es nicht nur in Halle - eine Debatte im Landtag: Ein Anschlag wie in Halle könnte auch in Baden-Württemberg passieren, sagt der Landesbeauftragte gegen Antisemitismus, Michael Blume. Er hat einen Bericht vorgelegt, der in dieser Woche im Landtag diskutiert wird. Sein Fazit lautet: Antisemitismus ist in Baden-Württemberg weiterverbreitet als gemeinhin angenommen. Die Straftaten in diesem Bereich seien im vergangenen Jahr um knapp 40 Prozent gestiegen. Das Internet trage wesentlich zur Radikalisierung bei. Welche Rolle spielt die AfD bei dieser Entwicklung? Trägt die Rechtsaußen-Partei eine Mitschuld am Antisemitismus in Baden-Württemberg? Zu Gast im Studio ist Edda Markeli, landespolitische Korrespondentin des SWR.

"Zur Sache Baden-Württemberg": Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Stefanie Germann berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

ARD Mediathek: Sendung und einzelne Beiträge sind nach der Ausstrahlung unter ARDmediathek.de verfügbar, außerdem unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

20.15 RP: Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land mit Daniela Schick

Moderation: Daniela Schick

Angst um kleine Krankenhäuser - verlieren Bürger in Mayen und Kirn das Vertrauen in die Gesundheitspolitik? Bei vielen Bürgern in Rheinland-Pfalz wächst die Sorge um die Zukunft der Krankenhäuser auf dem Land. Träger schreiben rote Zahlen. Abteilungen werden geschlossen und Kliniken in Frage gestellt. Einige Menschen auf dem Land macht das richtig wütend. Politiker fürchten die Folgen. Sie versprechen finanzielle Hilfe und empfehlen kleinen Kliniken die Fusion. Bürger in Mayen sorgen sich seit der Fusion ihrer Klinik mit Koblenzer Krankenhäusern um die medizinische Qualität. In Kirn an der Nahe demonstriert die Bürgerbewegung um die ehemalige Klinikmitarbeiterin Ellen Müller seit Wochen für den Erhalt des Diakonie-Krankenhauses - trotz aller Zusagen der Politik. Wie berechtigt sind die Sorgen in Mayen und Kirn?

Fußgänger contra Radfahrer - Streit über die Zustände in der Kaiserslauterer Fußgängerzone. Eine Fußgängerzone ist zum Bummeln und Flanieren da. Nur immer öfter sollen die autofreien Zonen auch Radlern benutzt werden dürfen, fordern Verkehrspolitiker und Radfahrer. Doch das ist konfliktträchtig wie ein Streit in Kaiserslautern zeigt. "Sie merken wie die Stimmung hier kocht", erzählt Wolfgang Misamer. Er ist der Sprecher der Kaiserslauterer Bürgerinitiative "Fußgängerzone für Fußgänger". Fahrradfahrer seien bereits in die voll besetzten Tische der Eisdiele gefahren. Es gebe viele sehr negative Erlebnisse mit Radlern. Dennoch denkt die Stadt Kaiserslautern jetzt darüber nach, die Fußgängerzone ganz offiziell für die Radfahrer freizugeben. Neue Mobilitätskonzepte müssten eine Chance bekommen. "Zur Sache Rheinland-Pfalz" mit den Hintergründen.

"Zur Sache wills wissen": Warum geht es den Kommunen in Rheinland-Pfalz so schlecht? Steuerverluste durch Grenzgänger - Zahlt Luxemburg den Kommunen in Rheinland-Pfalz jetzt Millionenbeträge? Rund 30.000 Menschen aus Rheinland-Pfalz pendeln täglich zur Arbeit ins Großherzogtum Luxemburg. Die Löhne sind deutlich höher als bei uns. Zudem gehen Arbeiter und Angestellte viel früher in den Ruhestand. Doch für Rheinland-Pfalz hat das Ganze einen Haken: Die Grenzgänger zahlen nämlich ihre Einkommenssteuer in Luxemburg. In vielen deutschen Orten fehle deshalb das Geld für notwendige Investitionen, erzählt Suzette Weber. Sie war über 20 Jahre lang Bürgermeisterin in Wallendorf und ist selbst eine Grenzgängerin. Jedes Jahr gehe dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ein hoher Millionenbetrag verloren, kritisiert Landrat Joachim Streit und fordert Ausgleichszahlungen des Großherzogtums. "Zur Sache Rheinland-Pfalz" über die Nöte und Sorgen der Dörfer und Städte an der Grenze zu Luxemburg.

"Zur Sache"-Pin: Warum sind so viele Gemeinden in Rheinland-Pfalz so hoch verschuldet? Pirmasens ist die höchst verschuldete Gemeinde in Deutschland. Viele Städte und Gemeinden im Land haben gewaltige Altschulden aufgehäuft und vielerorts kommen jedes Jahr neue Schulden hinzu. Woran liegt das? "Zur Sache"-Pin klärt auf. Gast im "Zur Sache"-Studio: Doris Ahnen, Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz

Streit um Hunsrückbahn - Fahren bald wieder Züge durch Simmern? Seit Jahren rosten die Schienen der Hunsrück-Querbahn vor sich hin. Sie führt von Langenlonsheim über Simmern bis nach Hermeskeil. Trotz aller politischen Versprechungen kam die geplante neue Nutzung nicht voran. Es gibt massiven Widerstand von Anwohnern. Diese wollen nicht, dass wieder Züge mitten durch die Dörfer rollen. Zudem fehlte das Geld für Instandsetzung und Modernisierung. Doch unter dem Druck der Klimaproteste sollen jetzt Milliardenbeträge aus Berlin in den Ausbau der Bahn fließen - auch um Strecken wie im Hunsrück zu reaktivieren. Auch deshalb steigt die Zahl der Befürworter rasant. Doch auch die Gegner lassen nicht locker. "Zur Sache Rheinland-Pfalz" über den Streit um die Hunsrück-Querbahn.

Nach den Lebensmittelskandalen - Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner fordert die Länder zum Handeln auf. Der Skandal um die verseuchte Wilke-Wurst hat viele Verbraucher im Land schockiert. Die Vertriebswege sind kaum durchschaubar. Der Vorwurf: Es sei zu spät umfassend informiert werden. Und das, obwohl die Wurst aus Hessen mit Todes- und Krankheitsfällen in Verbindung gebracht wird. Weil sich Rückrufaktionen verunreinigter Lebensmittel häufen, fordert Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner jetzt deutliche Verbesserungen. Die Länder sollen mögliche Schwachstellen bei der Lebensmittelkontrolle beseitigen und ausreichend Personal einstellen. In Rheinland-Pfalz berichten Lebensmittelkontrolleure seit Jahren, dass sie mit der Arbeit kaum noch nachkommen. "Zur Sache Rheinland-Pfalz" hakt bei den Behörden im Land nach.

Jetzt wird's Ernst: "Narrenspeisung": Weck, Worscht und Woi - nichts lieben die Fastnachter in Rheinland-Pfalz mehr. Ein närrischer Blick auf ein politisches Thema.

www.zur-sache-rp.de

Freitag, 18. Oktober 2019 (Woche 42)/16.10.2019

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Nachbarn zwischen Hilfe und Hölle

Die Menschen können sich ihre Nachbarn nicht aussuchen und sind ihnen auf beunruhigende Weise hilflos ausgeliefert. Die unfreiwillige räumliche und soziale Nähe sorgt oft für dicke Luft statt gegenseitiger Rücksichtnahme.

Jeder Dritte hatte schon Ärger mit seinem Nachbarn. Ob es um die dröhnende Musikanlage, den nächtlich bellenden Terrier oder das falsch geparkte Auto geht - oft sind es Kleinigkeiten, die den einst freundlichen Nachbarn zum nervigen Spießbürger mit Terrorqualitäten machen. Gestern noch die idyllische Doppelhaushälfte mit gemeinsamen Grillabenden - heute der Vorplatz der Hölle und die tägliche Angst, das eigene Haus zu verlassen. Es wird gegenseitig provoziert, schikaniert, beleidigt. Mauern werden hochgezogen, Überwachungskameras aufgestellt, Morddrohungen in den Hausflur gebrüllt.

"Ein guter Nachbar ist jemand, der Dir über den Gartenzaun zulächelt, aber nicht darüber klettert." Würde jeder dieses Zitat von Schriftsteller Arthur Bär beherzigen, hätten Deutschlands Richter jedes Jahr etwa 500.000 Fälle weniger zu schlichten. Und dennoch gibt es sie - nette Nachbarn, die sich gegenseitig umeinander kümmern. Da ist die wärmende Suppe, mit der die Nachbarin vor der Tür steht, weil die ganze Familie krank ist. Dort ist der handwerklich begabte Rentner, der mit seinem Akkubohrer parat steht, wenn der Schrank aufgebaut werden muss. Und manchmal wird aus dem unverbindlichen Flirt im Treppenhaus sogar die ganz große Liebe. Michael Steinbrecher spricht mit genervten, gequälten und glücklichen Nachbarn in "Nachbarn - zwischen Hilfe und Hölle" am 18.10.2019 um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

Romana Wegemann hat sich gemeinsam mit ihrem Mann den Traum vom eigenen Haus auf dem Land erfüllt. Doch diese Entscheidung war der Startschuss für einen zehn Jahre währenden Alptraum. Denn der Grundstücksnachbar drängte sich ungefragt in ihr Leben. Für ihn war es Liebe auf den ersten Blick - für sie ein Spießrutenlauf durch krankhaftes Nachstellen, Belästigungen und Beleidigungen: "Er wurde immer aggressiver, hat sogar unsere Tiere vergiftet." Bis ein Gartenspaten ihrem Mann zum Verhängnis wurde.

Als Ivanka Cugura in den Siebzigerjahren nach Stuttgart zog, ahnte sie noch nicht, dass die Begegnung mit ihren Nachbarn einmal ihr ganzes Leben verändern würde. Mehr als 20 Jahre lebte sie Tür an Tür mit einem älteren Ehepaar: "Die beiden waren wie eine Familie für mich, wir gehörten zusammen." Nach dem Tod des Ehepaares wurde Ivanka Cugura unverhofft Alleinerbin eines Millionenvermögens. Mit einem Großteil des Geldes gründete sie eine Stiftung und unterstützt damit Mädchen in Afrika.

Fast die Hälfte aller Deutschen fühlt sich von der nachbarschaftlichen Geräuschkulisse belästigt. So auch der Nachbar von Comedian und Musiker Heinz Gröning, der sich in dem hellhörigen Miethaus massiv gestört fühlte: "Eines Abends klingelt es an der Tür, der Nachbar brüllte und hat einen Riesenlärm veranstaltet." Trampelnde Kinder, dröhnende Waschmaschinen und nächtliche Ruhestörung waren die Vorwürfe. Der Beginn eines Nerventerrors und schließlich der Grund für Gröning, sich ein eigenes Haus zu kaufen.

Dicke Luft am Gartenzaun ist Doris Basin völlig fremd. Ganz im Gegenteil: Die 84-jährige Schwäbin hat sogar einen ganz engen Draht zu der jungen Wohngemeinschaft von nebenan. Obwohl über 50 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen, haben Jung und Alt viel Verständnis füreinander. Wenn es drüben lauter wird, steht die Rentnerin mit einer Sektflasche vor der Tür und feiert mit, anstatt zu meckern: "Wir kennen uns seit acht Jahren, und das mit den jungen Leuten klappt wunderbar. Wenn wir zusammensitzen, ist es immer lustig."

Auch Petra Amann kennt und schätzt gute und aufmerksame Nachbarschaft: "Bei uns hilft einer dem anderen." Wäre die Sachbearbeiterin nicht so couragiert gewesen, hätte dies im schlimmsten Fall ihrer Nachbarin sogar das Leben gekostet. Denn selbst als die Frau wehrlos und blutüberströmt am Boden lag, trat der höchst aggressive Schläger weiter auf sie ein und drohte, sie umzubringen. Petra Amann zeigte Zivilcourage, kam ihrer Nachbarin sofort zu Hilfe und griff trotz der Brutalität mutig ein.

Als Konfliktforscher kennt Prof. Dr. Ulrich Wagner das Ausmaß von hochkochenden Emotionen bei nachbarschaftlichen Streithähnen. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß er aber auch: Ohne Einigung gibt es keinen Frieden am Gartenzaun. Ob Kinderlärm, falsch geparkte Autos oder Haustiere - wenn kein Gespräch unter Nachbarn mehr fruchtet, ist der Sozialpsychologe auch als Mediator gefragt: "Es ist wichtig, bei Konflikten früh einzuschreiten, bevor sich Feindbilder entwickeln und verfestigt haben."

Samstag, 19. Oktober 2019 (Woche 43)/16.10.2019

22.20 Talk am See mit Gaby Hauptmann

Autorin und Journalistin Gaby Hauptmann lädt jeden Samstagabend zum unterhaltsamen SWR Talk in die ehemalige Stiftskirche St. Johann in Konstanz ein. Besprochen wird, was den Südwesten bewegt hat.

Gäste diese Woche sind:

Peggy March: Am Tod ihrer großen Liebe ist Schlager-Ikone Peggy March fast zerbrochen, jetzt aber schaut sie wieder positiv in die Zukunft: "Mit 17 hat man noch Träume", dieses Lied hat sie einst weltberühmt gemacht, und auch mit über 70 hat sie das Träumen nicht verlernt und geht nun mit neuen Hits erstmals wieder auf Tournee.

Florian Ilgen: Hör auf deinen Bauch! Der Mentalist Florian Ilgen aus Lindau weiß, wie wir die richtigen Entscheidungen treffen können und welche Macht positives Denken auf den Erfolg hat. Bei seinen Shows und Galas zieht Illusionist Ilgen die Zuschauerinnen und Zuschauer derweil magisch mit Tricks und Gedankenlesen in seinen Bann.

Nicole Stange: Sprechen Männer und Frauen tatsächlich unterschiedliche Sprachen? Therapeutin Nicole Stange erforschts seit 15 Jahren, warum Männer und Frauen oft aneinander vorbei reden. Ihr Tipp: Besseres Verständnis erfordert in erster Linie gegenseitigen Respekt und auch eine Prise Humor

Alexander Subat: Er ist frisch gekürter Deutscher Meister im Rollstuhl-Tennis, trotz vieler Schicksalsschläge zeigt der beidbeinig amputierte Ettenheimer auch jenseits des Sports unbändigen Lebenswillen und hat auch beruflich Wege eingeschlagen, die ihm keiner zugetraut hätte.

Boyan Behrmann: Der Winter steht vor der Tür und die 80-jährige Freiburgerin sitzt wie immer zu dieser Jahreszeit bereits auf gepackten Koffern: Ihr Ziel ist Sansibar, eines der ärmsten Länder der Welt. Dort verbindet sie die angenehmen Temperaturen mit der guten Sache und unterrichtet Einheimische.

Dienstag, 12. November 2019 (Woche 46)/16.10.2019

20.15 Marktcheck

Moderation: Henridke Brenninkmeyer

Schwindel - Was tun gegen das Karussell im Kopf? Ein Viertel aller Menschen leidet mindestens einmal im Leben an Schwindel. Die Häufigkeit nimmt mit steigendem Alter zu. Bei den über 80-Jährigen klagt bereits die Hälfte über das Karussell im Kopf. Damit gehören Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen neben Kopf- und Rückenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden. Schwindel äußert sich vielfältig. Es gibt Drehschwindel, Schwankschwindel, Dauerschwindel oder auch Schwindelattacken, die wenige Sekunden bis mehrere Stunden andauern können.

Die Ursachen sind vielfältig und für Ärztinnen und Ärzte oft nicht leicht zu ermitteln. Meist verarbeitet das Gehirn widersprüchliche Informationen der Sinne, die das Gleichgewicht regeln. Das heißt Informationen der Augen, der Gleichgewichtsorgane im Innenohr und der Sensoren in Muskeln und Gelenken stimmen nicht überein. Doch Schwindel kann auch das Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein. "Marktcheck"-Gesundheitsexperte Dr. Lothar Zimmermann klärt auf.

"Marktcheck": Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Marktcheck". Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter www.SWR.de/marktcheck <http://www.SWR.de/marktcheck>.

Freitag, 22. November 2019 (Woche 47)/16.10.2019

21.00 h Korrigierten Untertitel beachten!

Tagestipp

21.00 Adel im Südwesten - Die nächste Generation Familie Graf Adelmann von Adelmannsfelden, Kleinbottwar

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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