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10.04.2003 – 15:39

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 11. April 2003 (Woche 15) bis Samstag, 12. April 2003 (Woche 16)/10.04.2003

    Baden-Baden (ots)


    Freitag, 11. April 2003 (Woche 15)/10.04.2003
    
    13.30    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    La bella Italiana - Claudia Cardinale wird 65
    Eigentlich wollte Claudia Cardinale Lehrerin werden, doch dann
gewann die 1938 in Tunis geborene Tochter eines Sizilianers und einer
Französin mit 19 Jahren eine Misswahl und eine Reise zum Filmfestival
in Venedig. Dort entdeckte sie der Filmproduzent und ihr späterer
Lebensgefährte Franco Cristaldi und nahm ihre Zukunft in die Hand.
Sie besuchte eine Filmhochschule in Rom und erhielt ab Ende der 50er
Jahre zahlreiche Rollenangebote in Italien. Sie war der willkommene
Ersatz für die großen Filmdiven Sophia Loren und Gina Lollobrigida,
die damals bereits vermehrt im Ausland arbeiteten. In über 100 Filmen
hat die attraktive Schönheit bis heute mitgewirkt. Zu den wichtigsten
zählen: "Rocco und seine Brüder", "Der rosarote Panther", "Spiel mir
das Lied vom Tod" und Federico Fellinis "8 1/2". Sie spielte an der
Seite von Alain Delon, Marcello Mastroianni und Peter Sellers, drehte
mit namhaften Regisseuren von Blake Edwards bis Werner Herzog. Im
vergangenen Jahr wurde sie auf der Berlinale mit dem Goldenen
Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Jetzt feiert die schöne
Italienerin ihre 65. Geburtstag.
    
    Aus dem Tagebuch eines Berufs-Revolutionärs - Der Mythos Rudi
Dutschke
    Drei Schüsse, die die Welt bewegten. Im April 1968 wird
Studentenführer Rudi Dutschke auf offener Straße niedergeschossen.
Elf Jahre später stirbt er an den Spätfolgen des Attentats. Für seine
Anhänger war er "unser Rudi", Idol und Hoffnungsträger, für seine
Gegner die "verlauste Kreatur". Rudi Dutschke (1940 - 1979) träumt
von einem gesamtdeutschen Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Zum
real existierenden Sozialismus der DDR und der Sowjetunion geht
Dutschke früh auf Distanz: Er wächst in einem kleinen Ort in der
Märkischen Heide auf. Als er den Eintritt in die Nationale Volksarmee
verweigert und sich zur Wiedervereinigung bekennt, wird ihm das
Sportjournalistikstudium in der DDR verwehrt. 1961 beginnt er in
Westberlin ein Soziologie-Studium. Die Diskrepanz zwischen
sozialistischer Theorie und Praxis - in der DDR selbst erlebt - lässt
ihn nicht los. Rudi Dutschke wird "Berufs-Revolutionär". Fast 25
Jahre nach Dutschkes Tod hat seine Witwe jetzt die vollständigen
Tagebücher des Querdenkers veröffentlicht. Sie offenbaren den
Menschen hinter dem Mythos Rudi Dutschke.
    

    Zwischen Besessenheit und Forschungsdrang - Expeditionen zum
Nordpol
    Die Süddeutsche Zeitung zählt den 44-jährigen Fergus Fleming zu
den englischsprachigen Autoren, die in den letzten Jahren einen neuen
Typus von Sachbuch entwickelt haben. "Er hat sich durch ganze Archive
gearbeitet, die Briefe, Tagebücher, Aufzeichnungen durchgesehen...
und weiß dieses Material leichthändig auszubreiten." In seinem ersten
Buch schildert Fergus Fleming die zahlreichen Expeditionen der
englischen Flotte, im zweiten geht es um die Eroberung der
Alpengipfel und jetzt nimmt uns der britische Schriftsteller mit auf
die Reise zum Nordpol. "Neunzig Grad Nord - Der Traum vom Pol" heißt
sein neues Buch, eine fesselnde Saga über die Geschichte der
Entdeckung des Nordpols, die Mitte des 19. Jahrhunderts begann.
Fergus Fleming schildert darin die authentischen Erlebnisse von
Kapitänen, Expeditionsleitern und Entdeckern, die sich auf den Weg
machten, um die nördliche Spitze des Globus zu erforschen. Wie
besessen sie waren, ihren Traum in die Wirklichkeit umzusetzen und
wie ihre Pläne immer wieder durch Krankheiten, Schiffbruch oder
Hunger durchkreuzt wurden. Wie gewohnt erzählt Fergus Fleming äußerst
kurzweilig und würzt die Story mit einer gehörigen Portion britischem
Humor.
    
    Wo sich Himmel und Erde berühren - Die Heimat der Tuareg
    Ein stolzes Kamel im Licht der untergehenden Sonne, endlose
Sanddünen unter blauem Himmel, dunkle Wolkenfelder über bizarren
Felsformationen, die den heiß ersehnten Regen ankündigen. Drei von
rund 100 Motiven aus Désirée von Trothas neuem Bildband "Wo sich
Himmel und Erde berühren", die die unendliche Weite der Wüste
sichtbar machen. Die Sahara und die Lebensweise der stolzen
Wüstenbewohner haben es der 42-jährigen besonders angetan. Seit 1991
verbringt die Münchner Fotografin mehrere Monate pro Jahr bei den
Tuareg in der Republik Niger und in Südalgerien und gilt mittlerweile
als profunde Kennerin des Nomadenvolkes, was sie mit dem aktuellen
Buch erneut unter Beweis stellt. Anhand von zahlreichen Koranversen,
persönlichen Tagebucheintragungen und den Erzählungen der Tuareg
schafft Désireée von Trotha ein eindrucksvolles Bild über das Leben
in der Sahara.
    
    
    Samstag, 12. April 2003 (Woche 16)/10.04.2003
    
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    01.20    (VPS.01.18)
                 ZOR
                 Kurzfilm
    
    
ots Originaltext: SWR
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