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06.09.2019 – 16:01

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Sonntag, 15. September 2019 (Woche 38) bis Sonntag, 06. Oktober 2019 (Woche 41)

Baden-BadenBaden-Baden (ots)

An die Programmredaktionen Fernsehen

Programmhinweise/-änderungen für das SWR Fernsehen

Sonntag, 15. September 2019 (Woche 38)/06.09.2019

17.15 (VPS 17.14) Wildes Bayern Der Main von der Quelle bis Würzburg Erstsendung: 13.07.2013 in BR Folge 1/2

Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In einer zweiteiligen Dokumentation stellt Marion Pöllmann das freie und wilde Leben entlang des Mains vor. Gezügelt und doch unbändig - der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur. Im ersten Teil führt der Film aus den tiefen Wäldern des Fichtelgebirges vorbei an den Haßbergen bis zu den Weinbergen rund um Würzburg.

Donnerstag, 19. September 2019 (Woche 38)/06.09.2019

"Zur Sache BW": geänderte Moderation beachten!

20.15 BW: Zur Sache Baden-Württemberg! Das Politikmagazin fürs Land mit Clemens Bratzler

Montag, 23. September 2019 (Woche 39)/06.09.2019

18.15 h: getrenntes Programm auch bei RP + BW beachten!

18.15 (VPS 18.14) BW: MENSCH LEUTE Emil und die guten Geister Eine Kirmes-Dynastie nimmt Abschied Erstsendung: 15.04.2019 in SWR RP

18.15 (VPS 18.14) RP: MENSCH LEUTE Die Knaller-Kerle Zwei Waffen-Brüder zum Schießen Erstsendung: 15.10.2018 in SWR RP

20.15 h: "rundum gesund" ist der neue Tagestipp!

Tagestipp

20.15 rundum gesund Diabetes

Donnerstag, 26. September 2019 (Woche 39)/06.09.2019

"Zur Sache BW": geänderte Moderation beachten!

20.15 BW: Zur Sache Baden-Württemberg! Das Politikmagazin fürs Land mit Stefanie Germann

Sonntag, 06. Oktober 2019 (Woche 41)/06.09.2019

21.00 Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen Erstsendung: 19.04.2019 in SWR/SR

Alles fließt, alle Dinge sind ständigem Wandel unterworfen. Das gilt besonders für die Au. Zerstörung und Aufbau, Werden und Vergehen sind unabdingbare Bestandteile und Grundlage für diese Landschaft. Entlang der Donau zwischen Wien und Bratislava kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen von Neuem. Diese Dynamik ist eine große Kostbarkeit, eine Flussdynamik, wie sie sonst in Mitteleuropa nicht mehr zu finden ist. Die Donau-Auen östlich von Wien bergen die letzte Wildnis am Strom. Seit 1996 ist diese außerordentliche Landschaft durch einen Nationalpark geschützt. Die Lebensader des Nationalparks ist die Donau. Auf über 36 km Länge kann sie hier noch frei fließen, neben der Wachau die letzte freie Fließstrecke in Österreich.

Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist, und außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere, die hier überleben können: Eisvögel brüten in den Steilufern, Regenpfeifer auf den Schotterbänken und Seeadler im Auwald. Die Altarme sind von Sumpfschildkröte und Biber besiedelt, und im Unterholz ziehen Rothirsche ihre Jungen groß. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich aber am Fluss vieles verändert: die Donau wurde begradigt und befestigt, viele Nebenarme wurden vom Strom abgeschnitten. Es bestand und besteht die Gefahr, dass der Auwald austrocknet, die Altarme verlanden und die Au stirbt. Die Gewässerdynamik der Donau selbst aber ist erhalten geblieben und das ist die große Chance für das Schutzgebiet. Seit der Gründung des Nationalparks wurde daher versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden, Treppelwege gesenkt. Und diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Die Au ist wieder mit dem Strom verbunden.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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