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03.07.2019 – 16:04

SWR - Südwestrundfunk

Vision: Das Ende der autofreundlichen Stadt. "Zur Sache Baden-Württemberg", SWR Fernsehen

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Autos raus - wie kann die autofreie Stadt funktionieren? Außerdem: Brandgefahr: Wie gefährlich sind Akkus in Handys und E-Bikes? "Zur Sache Baden-Württemberg", 4. Juli 2019, SWR Fernsehen. Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Stuttgart (ots)

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zu Gast bei "Zur Sache Baden-Württemberg", das landespolitische Magazin des SWR, Donnerstag, 4. Juli 2019, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg / Moderation Clemens Bratzler

Keine verstopften Straßen, weniger Lärm und bessere Luft: Die Vision einer nahezu autofreien Stadt freut Stadtplaner, Radfahrer und Fußgänger. Doch Autofahrer*innen verzweifeln schon jetzt an der Umsetzung: Einfahrtverbote, Bus- statt Autospuren und Fahrradstellplätze anstelle von Parkbuchten. Bis 2030 will Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den Autoverkehr in Städten um mindestens ein Drittel reduziert und den Anteil aller von Fußgängern zurückgelegten Wege auf 30 Prozent erhöht haben. Während sich Stadtbewohner*innen allmählich arrangieren, beklagen Millionen Pendler*innen den zeitaufwändigen und unzuverlässigen Nahverkehr und den Mangel an Park & Ride-Plätzen. Welche Angebote muss es geben, um den Umstieg auf andere Verkehrsmittel auch für das Umland attraktiv und möglich zu machen? Diese Frage stellt das landespolitische Magazin "Zur Sache Baden-Württemberg" im SWR Fernsehen unter anderem dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Er ist zu Gast in der Sendung am Donnerstag, 4. Juli 2019, von 20:15 bis 21 Uhr.

Vor Ort - unterwegs mit genervten Autofahrern

Vor-Ort-Reporterin Alix Koch trifft in Stuttgart Autofahrer*innen, die sich über die derzeitige Verkehrspolitik ärgern: weniger Parkplätze, weniger Fahrspuren - alles gehe auf ihre Kosten. Auch der Handel klagt, denn ohne Autoverkehr fehlt Kundschaft. Die meisten Befragten sind offen für Veränderungen, fordern von der Politik jedoch ein überzeugendes Gesamtkonzept.

Weitere geplante Themen:

Akkus - brandgefährlich?

In Markdorf am Bodensee geht ein Haus in Flammen auf. Schuld ist die Explosion des Akkus eines Elektrofahrrads. In Esslingen löst vermutlich der Akku eines Hobbybastlers einen Brand aus, bei dem Menschen verletzt und zwei Hunde getötet werden. Auch für Feuerwehrleute sind Akkus ein Risiko, denn sie benötigen viel Löschwasser, können immer wieder anfangen zu brennen und setzen unter Umständen Flusssäure und andere giftige Stoffe frei.

Tumulte im Freibad - Badegäste außer Kontrolle?

In letzter Zeit kam es im Land immer wieder zu Ausschreitungen und Polizeieinsätzen in Freibädern. Badegäste besetzen Sprungtürme, zetteln Streit an und ignorieren die Bademeister. In Kehl gibt es deshalb Taschenkontrollen und einen Sicherheitsdienst. Sogar ein Anti-Konflikt-Team ist im Einsatz. Warum kommt es immer wieder zu Tumulten in Schwimmbädern und wie gehen Bademeister mit aggressiven Badegästen um?

Streit um Kunstrasen-Mikroplastik

Viele Sportvereine setzen auf praktische und pflegeleichte Kunstrasenplätze. Auch in Uhingen bei Göppingen wird derzeit ein solcher Platz gebaut. Ein benachbarter Landwirt befürchtet, dass Mikroplastik aus dem Kunstrasengranulat in sein Getreide und über das Futter auch in sein Vieh gerät. Rückenwind bekommt er von der Landesregierung, die wegen eines drohenden EU-Verbotes Kunstrasenplätze nicht mehr fördert. Viele Sportvereine und Gemeinden sehen bislang aber keine Alternative zum grünen Körnchenrasen.

Umstrittene AfD-Anfrage im Landtag

In einer Landtagsanfrage will die AfD wissen, welche Staatsbürgerschaften auf staatlichen Bühnen in Baden-Württemberg vertreten sind. Der AfD-Landtagsabgeordnete Rainer Balzer fürchtet um den deutschen Künstlernachwuchs und vermutet unter anderem, dass junge Menschen hierzulande nicht mehr singen können. Stimmt das? "Zur Sache Baden-Württemberg" macht den Praxistest: 1, 2, 3 - ab zum Vorsingen!

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger*innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter http://swr.li/zur-sache-bw-autofrei

Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter www.ARDMediathek.de und www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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