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22.01.2019 – 17:12

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise/-änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 24. Januar 2019 (Woche 4) bis Sonntag, 24. Februar 2019 (Woche 9)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 24. Januar 2019 (Woche 4)/22.01.2019

22.45 Kunscht! Kultur im Südwesten

Moderation: Ariane Binder

"Womit haben wir das verdient?" - zum Kinostart der Komödie ein Porträt der Mainzer Schauspielerin Caroline Peters.

"Mach Dich zum Kunstwerk" - "Kunscht!"-Reporter Steffen König als Teil berühmter Meisterwerke im Schloss Bruchsal.

"Verwandlungen" - die jüngste Kreation des Pforzheimer Ballettchefs zwischen Strawinsky, Glass und Ovid.

"Unterwegs im Licht" - zu Besuch bei der Mainzer Sängerin und Malerin Nanette Scriba auf den Kapverden.

Kulturtipps

Freitag, 25. Januar 2019 (Woche 4)/22.01.2019

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Unter Druck

Ganz gleich, ob bei der Arbeit oder im Privatleben, die Menschen stehen ständig unter Druck. Leistungsdruck, Erfolgsdruck, Zeitdruck, zu hohe Erwartungen von außen oder an einen selbst. Wie gelingt es, auszubrechen?

Die Menschen leben in einer Leistungsgesellschaft. Stress und Druck sind heute nahezu alltäglich in der Arbeitswelt. Immer besser, immer schneller - nicht selten bis zum Zusammenbruch. Häufig sind Burnout oder Depressionen die Konsequenz. In manchen Berufen ist der Druck auf ganz anderer Ebene enorm, beispielsweise wenn ein Ermittler unter Hochdruck einen Mordfall aufklären muss. Ein Wettrennen gegen die Zeit, wobei bei derartigen Herausforderungen oft gerade dieser Druck zu Höchstleistungen antreibt.

Doch auch im persönlichen und familiären Umfeld verspüren viele Menschen großen Druck. Dabei geht es häufig um das Gefühl, Erwartungen von Familie oder Gesellschaft nicht gerecht werden zu können. So geht es oft Menschen, die im falschen Körper geboren wurden. Im sicheren Wissen, eigentlich ein Mann zu sein, ist es unbeschreiblich belastend, den Erwartungen des Umfelds mit Kleidchen und Zöpfen gerecht werden zu müssen. Unter Druck stehen auch Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Wenn die biologische Uhr unaufhaltsam tickt, doch sich das erhoffte Glück einfach nicht einstellt, dann kann daran nicht selten eine Beziehung zerbrechen. Und auch Menschen, die ein Dasein am Existenzminimum führen, leben unter ständigem Druck. Druck zu funktionieren, Druck, das Leben mit geringsten Mitteln zu bestreiten, und vielfach auch Druck, den eigenen Kindern mit nur wenig Geld trotzdem ein schönes Leben zu ermöglichen.

Wie geht man mit Druck um? Wie gelingt es, ihn auszublenden? Und wie kann man an Druck sogar wachsen, anstatt an ihm zu zerbrechen? "Unter Druck", das Thema am 25.1.2019 bei Michael Steinbrecher im "Nachtcafé".

Dana Diezemann wurde im falschen Körper geboren, doch erst nach einem jahrzehntelangen Versteckspiel entschied sie sich zur Geschlechtsangleichung. "Ich habe einfach gefühlt, dass das nicht mein Leben ist. Ich wurde wie ein Mann behandelt, aber ich fühlte mich nicht so." Nach belastenden Kämpfen ist Dana Diezemann heute von einem enormen Leidensdruck befreit und nach wie vor glücklich mit ihrer Ehefrau Stefanie, die sie damals noch als Mann kennenlernte.

Als Pressesprecher arbeitete Daniel Göring jahrelang unter Hochdruck. Dass das mehr war, als er verkraften konnte, merkte er erst, als es schon zu spät war: "Das ist ja das Verfluchte am Burnout, der schleicht sich immer auf Samtpfoten an." Erst nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wurde Göring klar, dass er in seinem Leben grundlegend etwas ändern musste.

Etwas an ihrer Situation ändern, das würde Sarah-Lee Heinrich nur zu gerne. Doch als Kind in einem Hartz-IV-Haushalt sind die Möglichkeiten begrenzt. Als sie auf ein Gymnasium wechselte, wurde ihr täglich vor Augen geführt, was sie alles nicht hat: "Ich fühlte mich unter Druck, mitzuhalten - was gar nicht möglich ist." Gegen Vorurteile und Einschränkungen will die 17-Jährige ankämpfen.

Unter Druck war Karl Erhard als Kriminalkommissar ständig: "Sie wollen alles tun, um den Täter so schnell wie es geht zu fassen." Dabei trieb den Mordermittler nicht nur Zeitdruck, sondern vor allem Verantwortung gegenüber Opfern und Angehörigen an. Die Bilder der grausamen Taten lassen ihn auch heute im Ruhestand nicht los. Genauso wie der einzige Fall, den er nicht lösen konnte.

Anja Graef war beruflich auf der Erfolgsspur - nur ein Kind fehlte zum perfekten Glück. Als sich der Kinderwunsch des Paares jedoch auf natürlichem Wege nicht erfüllte, wandte sich Anja Graef an eine Kinderwunschklinik. Doch mit jeder der insgesamt zwölf erfolglosen Behandlungen wurde ihre Verzweiflung größer: "Die Drucksituation hat mich irgendwann zerrissen."

Die Psychologin und Psychotherapeutin Ursula Nuber weiß: "Der Umgang mit Druck hängt wesentlich davon ab, wie wir aufwachsen und was wir gelernt haben." Denn nur so können Menschen die nötige Resilienz entwickeln, die es ihnen ermöglicht, mit Drucksituationen gut umzugehen.

Sonntag, 27. Januar 2019 (Woche 5)/22.01.2019

10.45 h: geänderten Beitrag beachten!

10.45 (VPS 10.44) Zum Tode von Horst Stern Horst Stern - Die ermüdete Wahrheit Ein Porträt Erstsendung: 06.10.1991 in SWR/SR

In diesem Porträt, das 1991 entstand, lässt Horst Stern im Gespräch mit Ulli Pfau seine Arbeit für den Süddeutschen Rundfunk Revue passieren. Zahlreiche Ausschnitte aus "Sterns Stunde" zeigen die bemerkenswerte Bandbreite dieser Sendereihe. Horst Stern ordnet sie rückblickend ein und zeigt sich kritisch gegenüber den Umweltschutzbemühungen der Politik. Darüber hinaus gewährt der Film Einblicke hinter die Kulissen und zeigt, wie einige der faszinierenden Aufnahmen für "Sterns Stunde" entstanden.

Montag, 28. Januar 2019 (Woche 5)/22.01.2019

22.00 h und 02.00 h: Mike Krüger statt Smudo im Rateteam!

22.00 Sag die Wahrheit

Die SWR Rateshow

Moderation: Michael Antwerpes

Rateteam: Nathalie Licard, Pierre M. Krause, Ursula Cantieni, Mike Krüger Folge 507

02.00 Sag die Wahrheit (WH) Die SWR Rateshow

Moderation: Michael Antwerpes

Rateteam: Nathalie Licard, Pierre M. Krause, Ursula Cantieni, Mike Krüger Folge 507

Freitag, 01. Februar 2019 (Woche 5)/22.01.2019

04.30 h kürzer, daher 05.30 h: Für BW + RP geänderten Beitrag beachten!

04.30 BW+RP: Maischberger

Erstsendung: 30.01.2019 in Das Erste

05.30 BW+RP: Elstner-Classics

Alles Kopfsache Erstsendung: 09.05.2015 in SWR/SR Folge 134

Donnerstag, 21. Februar 2019 (Woche 8)/22.01.2019

ab 23.15 h: Geänderten Beitrag und Programmverschiebung beachten!

23.15	(VPS 23.14)
	Die Wohnung
	Erstsendung:	05.08.2014  in Das Erste 

Eine Wohnung in Tel Aviv, ein Stück Berlin mitten in Israel. Siebzig Jahre lang hat Gerda Tuchler hier mit Ehemann Kurt gelebt, nachdem das Ehepaar in den 30er Jahren aus Deutschland fliehen musste. Weggeschmissen haben sie nichts. Als Gerda Tuchler mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Regisseur Arnon Goldfinger will die Wohnung seiner Großeltern, die darin konservierte Welt, filmisch festhalten - bevor sie für immer verschwindet. Doch inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt er Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein. Sogar über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus.

Die über Generationen im Verborgenen gehaltene Geschichte verstört und schmerzt. Und dennoch nimmt Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf - mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit. Wie bei einer Zwiebel wird sorgsam Schicht um Schicht dieser unglaublichen Geschichte freigelegt.

Ergebnis dieses Puppungsprozesses ist eine unglaubliche Saga, die das Publikum nicht nur in die Geschichte einer Familie hineinzieht, sondern auch in die vielschichtigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Ein faszinierendes Dokument, das einen neuen, nachdenklichen Blick darauf wagt, wie die zweite und dritte Generation von Holocaust-Überlebenden mit Erinnerung und Geschichte umgeht und darauf, wie komplex die Beziehungen zwischen den Israelis und den Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg sind. Außerdem rührt der Film an Fragen der Identität und Zugehörigkeit, der Verdrängung und des Gedenkens und schafft es dabei, daran zu erinnern, wie wichtig diese Fragen sind.

Der Dokumentarfilm "Die Wohnung", an dem Regisseur Arnon Goldfinger ganze fünf Jahre gearbeitet hat, beleuchtet eine deutsch-jüdische Geschichte, die noch nie erzählt wurde - und die für einige Gespräche zwischen den Generationen sorgen dürfte. "Die Wohnung" wurde als einer der verblüffendsten und wichtigsten Dokumentarfilme bezeichnet, die in den letzten zehn Jahren in Israel entstanden sind. Nicht nur wegen seiner unglaublichen Geschichte und der feinen Erzählweise, sondern vor allem auch wegen der Komplexität seiner Themen und den Emotionen, die er in den Zuschauern hervorruft.

00.50 (VPS 00.40) betrifft: Flaute im Bett - geht da noch was? (WH von MI) Erstsendung: 20.02.2019 in SWR/SR

01.35 (VPS 01.25) Hurra, wir werden aufgeklärt! Als der Sex in die Kinos kam

03.05 (VPS 02.55) Liebe für Fortgeschrittene (WH von MI) Geschichten vom Finden: Hanne und Peter Erstsendung: 06.06.2018 in SWR/SR Folge 2/2

03.50 (VPS 03.40) odysso - Wissen im SWR (WH) Problemfall Altersmedizin

Moderation: Dennis Wilms

04.35 (VPS 04.25) BW+RP: made in Südwest (WH von MI)

04.40 SR: SAARTALK (WH)

05.05 (VPS 04.55) BW+RP: Närrische Wochen im Südwesten Bekannt im Land (WH von SO) Margit Sponheimer Ikone der Mainzer Fastnacht Erstsendung: 04.02.2018 in SWR RP

05.25 SR: aktueller bericht

05.30 (VPS 05.25) BW+RP: Närrische Wochen im Südwesten Ahoi, Helau und Ho-Narro Närrisches aus Esslingen Erstsendung: 16.01.2018 in SWR/SR

Sonntag, 24. Februar 2019 (Woche 9)/22.01.2019

13.00 Die SWR Zeitreise - Februar 1969

Nachrichten von damals

Auftakt zu einer neuen Geschichts-Reihe: Was war vor 50 Jahren für die Menschen im Südwesten wichtig, was hat sie beschäftigt, worüber haben sie sich aufgeregt oder gefreut? Was haben die regionalen Nachrichtensendungen "Abendschau" und "Blick ins Land" berichtet? Was war los in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, in der Kultur und im Sport? Und welchen interessanten Menschen sind die Reporter damals begegnet?

Moderatorin Alev Seker nimmt das Publikum einmal im Monat mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Manches hat sich seitdem geändert, anderes ist uns heute noch vertraut. Und Veränderungen, die damals ihren Anfang nahmen, wirken bis heute nach. Manche Industriezweige, die 1969 noch wirtschaftlich bedeutend waren, sind weitgehend verschwunden, die Frauen heute haben ein ganz anderes Standing. Mit Neugier und Augenzwinkern schaut die neue Reihe auch auf manche Kuriosität zurück.

Februar 1969 - ein bunter Themenreigen in schwarz-weiß: Der Monat ist zunächst vor allem kalt und schneereich, die Räumungsdienste haben alle Hände voll zu tun. Die Witterung trübt vielerorts auch die Karnevals-, Faschings- oder Fasnets- Vergnügungen. Die "SWR Zeitreise" begleitet die Narren durch die tollen Tage in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland.

Aber es gab auch noch mehr Berichtenswertes als die fünfte Jahreszeit: Ein Reporter berichtet über die neue Frühjahrsmode, die ihm so gar nicht gefällt: Hosenanzüge und überhaupt das veränderte Verhalten vieler Frauen sind ihm ein Dorn im Auge, er wünscht sich die Rückkehr zu damenhafter Eleganz und anschmiegsamer Weiblichkeit! Heute würden seine Kommentare zweifellos einen "Shitstorm" auslösen. Immerhin wird als Ausgleich auch die erste Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland vorgestellt. Beim VfB Stuttgart läuft es in der Saison 1968/1969 ziemlich gut, und schon halten die Fans die Meisterschaft für realistisch. In Magstadt im Landkreis Böblingen hält ein anderes Sportereignis das ganze Dorf auf Trab: die kommende Weltmeisterschaft im Querfeldeinfahren. Für Magstadt eine ganz große Sache, das Ereignis des Jahres.

Studenten und andere Demonstranten versuchen in Mainz den glamourösen Filmball zu stören, was die anwesende Prominenz aus dem Showgeschäft aber nicht vom Feiern und der Freude am Auftritt des Kinderstars Heintje abhält. Und die Bahn kämpft mit dem Problem der Schwarzfahrer, seitdem es - aus Gründen der Rationalisierung - Fahrkarten-Automaten und keine Einlasskontrollen an den Bahnsteigen mehr gibt.

18.45 BW: Närrische Wochen im Südwesten

Treffpunkt Europäisches Narrentreffen Altstätten

Die Stadt Altstätten unweit vom Bodensee gilt als die Fasnachtshochburg im Schweizer Rheintal. Vor 100 Jahren wurde dort der Verein der Röllelibutzen gegründet. Die Geschichte der Butzen geht bis ins Mittelalter zurück. Zum hundertjährigen Vereinsjubiläum haben die Altstätter Narren die wichtigsten Vertreter der europäischen Fasnachten zu sich eingeladen. Darunter sind die Thaurer Muller aus Österreich. Aus den Ardennen kommen die Blancs Moussis, von der pannonischen Tiefebene - aus Mohács in Ungarn - die Buschos. Aus Ottana im fernen Sardinien sind die Merdules dabei. Auch Vereine aus Baden-Württembergn feiern mit - die Jokili aus Endingen am Kaiserstuhl, die Urzeln aus Sachsenheim, die Plätzler aus Weingarten sowie die Narrenzünfte aus Wilflingen und Möhringen. Insgesamt geben sich 35 Gruppen aus 15 Ländern in Altstätten ein Stelldichein.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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