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14.11.2018 – 16:25

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise/-änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 15. November 2018 (Woche 46) bis Mittwoch, 19. Dezember 2018 (Woche 51)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 15. November 2018 (Woche 46)/14.11.2018

20.15 RP: Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane

Zack und weg - Wie Autodiebe blitzschnell elektronische Schlösser knacken

"Moment mal, das ist doch mein Auto!", denkt sich Siegfried B. aus Wirges im Westerwald, als er nachts von den Motorengeräuschen seines Autos wach wird. Er schaut aus dem Fenster und sieht noch, wie sein Auto rückwärts aus der Garage rollt. Doch es war kein Traum: Diebe hatten den elektronischen Schlüssel des Autos missbraucht, um das Fahrzeug blitzschnell in ihren Besitz zu bringen - ohne dem Auto auch nur einen Kratzer zuzufügen.

Über 200 Autos wurden auf ähnliche Weise in Rheinland-Pfalz allein dieses Jahr geklaut. Auch der Test von "Zur Sache" zeigt, wie einfach sich das sogenannte Keyless Go-System überwinden lässt. Warum also scheuen sich die Hersteller vor wirksamen Schutzmaßnahmen und was können Autobesitzer tun? "Zur Sache"-Reporter Marc Feuser ist diesen Fragen nachgegangen.

"Zur Sache" will's wissen: Wie sicher sind unsere Krankenhäuser?

Risiken und Nebenwirkungen - Fehlende Kontrollen bei Medikamentengabe?

Nachdem in Oldenburg der bundesweit größte Mordprozess der Nachkriegszeit begonnen hat, stellen sich auch viele Rheinland-Pfälzer die Frage: Wie konnte ein Pfleger jahrelang unentdeckt mutmaßlich über 100 Morde in Kliniken begehen? Der Pfleger soll den Patienten eine Überdosis Medikamente verabreicht haben.

Auch in Rheinland-Pfalz wird die Medikamentengabe häufig durch das Pflegepersonal organisiert. Patientendaten und Medikationen werden oft handschriftlich erfasst, Pillen per Hand in die Gefäße gefüllt und verabreicht. Eine gefährliche Mischung, die zu Fehlmedikationen durch Unachtsamkeit oder Missverständnisse führen kann und im schlimmsten Fall auch zu Missbrauch. Durch digitale Medikamentensysteme lässt sich dieses Risiko minimieren. Doch nur ein Krankenhaus in Rheinland-Pfalz nutzt bislang ein solches System. Legen unsere Krankenhäuser zu wenig Wert auf Sicherheit und Transparenz beim Thema Medikamente? "Zur Sache"-Reporterin Kathrin Lindemann hat nachgehakt.

Kampf um Entschädigung - Falsch behandelt und im Stich gelassen?

Eigentlich keine große Sache - Siegfried H. knickt bei der Gartenarbeit um. Die Diagnose seiner Ärztin: Bänderriss. Doch die Heilung geht nicht voran. Als Siegfried H. nach mehreren Wochen erneut ein Röntgenbild machen lässt, muss er sofort in die Klinik. Der Bänderriss entpuppt sich als Bruch. Es folgen 18 Operationen mit vielen Komplikationen. Der 67-Jährige wird wohl nie wieder richtig laufen können. Siegfried H. fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld. Schließlich liegen seiner Ansicht nach eine Fehldiagnose und ein Behandlungsfehler vor. Doch wer einen Behandlungsfehler vor Gericht beweisen will, braucht einen langen Atem, viel Geld und steht am Ende oft nur mit einer mickrigen Entschädigung da. "Zur Sache"-Reporterin Judith Brosel mit den Hintergründen.

"Zur Sache"-PIN: Was ist die Beweislastumkehr?

Zu Gast im Studio: Sven Wilhelmy, Medizinrechtsanwalt

Umstrittene Flugblätter - neuer Wirbel in Oppenheim nach der "Held-Affäre"

"Ist Walter Jertz ein Mörder?" - Diese Frage steht auf einem anonymen Zettel, der vor einigen Tagen in Oppenheim ausgehängt wurde. Gerichtet ist das Flugblatt gegen den amtierenden Bürgermeister Walter Jertz (parteilos). Er ist der Nachfolger des ehemaligen Bürgermeisters Marcus Held (SPD), der aufgrund dubioser Immobiliengeschäfte und öffentlicher Kritik zurückgetreten war. Die Ermittlungen gegen Held dauern derzeit noch an. Walter Jertz versucht nach eigenen Angaben, die finanziellen Verwicklungen aus der Affäre Held aufzuarbeiten und will einen politischen Neustart für Oppenheim. Doch die Stadt ist nach wie vor tief gespalten. Gegner und alte Weggefährten von Marcus Held liefern sich nach wie vor Grabenkämpfe. "Zur Sache"-Reporterin Selina Marx hat sich vor Ort ein Bild gemacht.

Opfer des Onlinebooms - Die dunkle Seite der Weihnachtspakete

Sie begegnen einem jeden Tag: weiße Sprinterfahrzeuge, unauffällig, oft ohne Firmenlogo, viele mit osteuropäischen Kennzeichen. Die Autos gehören häufig Fahrern, die im Auftrag von großen deutschen Logistikfirmen Pakete zustellen. Selbstständig, als Subunternehmer stehen sie am Ende der Lieferkette eines gewaltigen Online-Booms und arbeiten oft unter fragwürdigen Bedingungen. Meist verdienen die Fahrer weit unter dem Mindestlohn, viele sind zudem nicht versichert, haben keine Wohnung, sondern leben in ihren Sprinterfahrzeugen. Doch warum ist es im Paketsektor möglich, Mindestlöhne und Arbeitsschutz in großem Stil zu umgehen? Warum versagt hier offenbar die Kontrolle der Gewerbeaufsicht? "Zur-Sache"-Reporter Edgar Verheyen ist dieser Spur nachgegangen.

"Zur Sache" hilft: Kampf um den Behindertenausweis

Hildegard Willig aus Bingen kämpft seit Jahren gegen das Landesamt, doch bisher hatte sie keine Chance. Die 76-Jährige ist schwerbehindert, sie hat von Geburt an nur einen Unterarm. Seit mehreren Jahren leidet sie zusätzlich an Osteoporose in den Knien. Jeder Schritt fällt ihr schwer und sie hat Schmerzen. Deshalb beantragte sie mehrfach beim Landesamt für Soziales das Merkzeichen "G" in ihrem Behindertenausweis. Das G steht für Gehbehinderung und als Bezieherin der Grundsicherung dürfte sie damit kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Doch das Landesamt hat ihre Anträge bisher alle abgelehnt. Die Begründung: Sie sei noch gut genug zu Fuß. Die Witwe ist verzweifelt, kann kaum noch am Leben teilnehmen, weil sie sich Fahrkarten für den Bus oder die Bahn kaum leisten kann. Deshalb bat sie "Zur Sache Rheinland-Pfalz" sich ihres Problems anzunehmen.

Comicglosse: "Zur Sache" Schätzchen - Offene Stellen

Das Casting kann beginnen: Wer wird "Mutti Merkel" im Amt der Parteivorsitzenden beerben? In der Landtagskantine werden die Kandidaten heiß diskutiert. "Comic-Julia" wünscht sich, dass die CDU breiter wird. Bei der Steilvorlage hat "Comic-Malu" direkt einen Vorschlag: Wie wäre es mit Schwergewicht Reiner Calmund - der hat zumindest genug "Gewicht im Bund".

Freitag, 16. November 2018 (Woche 46)/14.11.2018

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Wenn Glück und Unglück beieinanderliegen

Das Leben ist unberechenbar und stellt Menschen häufig vor die größten Herausforderungen. Wie gehen sie damit um? Verzweifeln sie daran oder schaffen sie den Neuanfang?

Manchmal fühlt man sich wie zwischen Himmel und Hölle. Freud und Leid liegen häufig nah beieinander. Doch es fällt nicht leicht, in der größten Krise das Gute zu sehen, das kleine Quäntchen Glück im Unglück zu finden. Eine Lebensweisheit sagt: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine andere. Doch was, wenn man verzweifelt vor der geschlossenen Tür steht und den neuen Weg nicht erkennt? Man muss offen sein, wenn das Leben eine zweite Chance bereithält. Denn aus der größten Katastrophe kann etwas Neues erwachsen. Dafür braucht es häufig harte Arbeit und einen eisernen Willen. Aber es braucht vor allem Mut und Zuversicht. Zum Beispiel wenn man sich aus denkbar schlechten Startbedingungen, aus Armut oder einem Elternhaus ohne Liebe, selbst seinen Weg in die Welt erkämpfen muss. Oder wenn der Verlust des Arbeitsplatzes zwar zunächst wie ein Weltuntergang erscheint, sich dann aber plötzlich als Chance für die wahre Berufung entpuppt. Wie steht jemand das Wechselbad der Gefühle durch, der innerhalb kürzester Zeit einen geliebten Menschen verliert und einen anderen in sein Leben lässt? Zum Beispiel wenn am Tag der Geburt des Wunschkindes der eigene Vater verstirbt. Oder wenn man sich entscheidet, nach der Trauer um den verstorbenen Partner einer neuen Liebe eine Chance zu geben.

Was kann man tun, wenn das Schicksal einen herausfordert? Und wie gelingt es, offen für einen Neuanfang zu sein? "Wenn Glück und Unglück beieinanderliegen", das ist das Thema am 16. November 2018 bei Michael Steinbrecher im "Nachtcafé".

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Ein Flugzeug-Absturz wurde zum Wendepunkt im Leben von Manon Wolff und Manfred Furter. Denn ihre Lebenspartner waren unter den Todesopfern. Auf den Schock und die Trauer folgte eine unerwartete Wendung. "Wir haben ein unglaubliches Glück gehabt, dass wir uns kennenlernen durften", sagt das heutige Ehepaar, deren Wege sich nur durch die Katastrophe kreuzten.

Bei Petra Meier lagen das größte Unglück und das größte Glück nur wenige Stunden auseinander: Am selben Tag, als ihre Tochter das Licht der Welt erblickte, verstarb ihr knapp zweijähriger Sohn. "Ich dachte, ich muss mich jetzt auf das Kind freuen, aber ich war so traurig, dass mein Sohn gestorben war", beschreibt die 37-Jährige das Gefühlschaos jenes schicksalhaften Tages.

Ein Auf und Ab von Glück und Unglück erlebte Tomasz Kuklicz. Nach schwieriger Kindheit und Jugend feierte er als "DJ Tomekk" weltweit Erfolge. Doch Ruhm und Geld hatten auch Schattenseiten - Drogen, Eskapaden, Abstürze. "So wie meine Prägung ist, hätte ich eigentlich mit 37 sterben müssen", sagt der Musiker, dem erst ein Unfall seiner Tochter die Augen öffnete.

Lange gab es für Michaela Läpple kein Glück in ihrem Leben. Von der Mutter tyrannisiert, von Onkel und Nachbar sexuell missbraucht, war ihre Kindheit und Jugend vor allem von Angst geprägt: "Ich weiß nicht, wie ich es damals geschafft habe, das auszuhalten." Erst als sie ihren heutigen Mann kennenlernte, fand sie einen Ausweg und schaffte es, sich ein glückliches Leben aufzubauen.

Auch für Ahmad Al Satati war der Weg ins Glück weit. In Syrien beteiligte sich der Literaturstudent an regimekritischen Aktionen, weshalb er verhaftet und gefoltert wurde. Weil er in Syrien nicht arbeiten durfte und auch sonst keinerlei Perspektive für sich sah, trat er den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Deutschland an. "Für mich ist es eine große Erleichterung, hier zu sein."

Ein Leben im puren Glück gibt es nicht, sagt Prof. Dr. Wilhelm Schmid. Doch Glück und Unglück liegen für uns alle nah beisammen, und Schicksalsschläge können auch eine Chance bieten, dem Leben einen neuen Verlauf zu geben. "Wichtig ist aber, dass ein Mensch offen dafür ist, dass sich das Leben noch einmal grundlegend ändern kann", so der Philosoph.

Samstag, 17. November 2018 (Woche 47)/14.11.2018

10.30 Nachtcafé (WH von FR) Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher

Das Leben ist unberechenbar und stellt Menschen häufig vor die größten Herausforderungen. Wie gehen sie damit um? Verzweifeln sie daran oder schaffen sie den Neuanfang?

Manchmal fühlt man sich wie zwischen Himmel und Hölle. Freud und Leid liegen häufig nah beieinander. Doch es fällt nicht leicht, in der größten Krise das Gute zu sehen, das kleine Quäntchen Glück im Unglück zu finden. Eine Lebensweisheit sagt: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine andere. Doch was, wenn man verzweifelt vor der geschlossenen Tür steht und den neuen Weg nicht erkennt? Man muss offen sein, wenn das Leben eine zweite Chance bereithält. Denn aus der größten Katastrophe kann etwas Neues erwachsen. Dafür braucht es häufig harte Arbeit und einen eisernen Willen. Aber es braucht vor allem Mut und Zuversicht. Zum Beispiel wenn man sich aus denkbar schlechten Startbedingungen, aus Armut oder einem Elternhaus ohne Liebe, selbst seinen Weg in die Welt erkämpfen muss. Oder wenn der Verlust des Arbeitsplatzes zwar zunächst wie ein Weltuntergang erscheint, sich dann aber plötzlich als Chance für die wahre Berufung entpuppt. Wie steht jemand das Wechselbad der Gefühle durch, der innerhalb kürzester Zeit einen geliebten Menschen verliert und einen anderen in sein Leben lässt? Zum Beispiel wenn am Tag der Geburt des Wunschkindes der eigene Vater verstirbt. Oder wenn man sich entscheidet, nach der Trauer um den verstorbenen Partner einer neuen Liebe eine Chance zu geben.

Was kann man tun, wenn das Schicksal einen herausfordert? Und wie gelingt es, offen für einen Neuanfang zu sein? "Wenn Glück und Unglück beieinanderliegen", das ist das Thema am 16. November 2018 bei Michael Steinbrecher im "Nachtcafé".

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Ein Flugzeug-Absturz wurde zum Wendepunkt im Leben von Manon Wolff und Manfred Furter. Denn ihre Lebenspartner waren unter den Todesopfern. Auf den Schock und die Trauer folgte eine unerwartete Wendung. "Wir haben ein unglaubliches Glück gehabt, dass wir uns kennenlernen durften", sagt das heutige Ehepaar, deren Wege sich nur durch die Katastrophe kreuzten.

Bei Petra Meier lagen das größte Unglück und das größte Glück nur wenige Stunden auseinander: Am selben Tag, als ihre Tochter das Licht der Welt erblickte, verstarb ihr knapp zweijähriger Sohn. "Ich dachte, ich muss mich jetzt auf das Kind freuen, aber ich war so traurig, dass mein Sohn gestorben war", beschreibt die 37-Jährige das Gefühlschaos jenes schicksalhaften Tages.

Ein Auf und Ab von Glück und Unglück erlebte Tomasz Kuklicz. Nach schwieriger Kindheit und Jugend feierte er als "DJ Tomekk" weltweit Erfolge. Doch Ruhm und Geld hatten auch Schattenseiten - Drogen, Eskapaden, Abstürze. "So wie meine Prägung ist, hätte ich eigentlich mit 37 sterben müssen", sagt der Musiker, dem erst ein Unfall seiner Tochter die Augen öffnete.

Lange gab es für Michaela Läpple kein Glück in ihrem Leben. Von der Mutter tyrannisiert, von Onkel und Nachbar sexuell missbraucht, war ihre Kindheit und Jugend vor allem von Angst geprägt: "Ich weiß nicht, wie ich es damals geschafft habe, das auszuhalten." Erst als sie ihren heutigen Mann kennenlernte, fand sie einen Ausweg und schaffte es, sich ein glückliches Leben aufzubauen.

Auch für Ahmad Al Satati war der Weg ins Glück weit. In Syrien beteiligte sich der Literaturstudent an regimekritischen Aktionen, weshalb er verhaftet und gefoltert wurde. Weil er in Syrien nicht arbeiten durfte und auch sonst keinerlei Perspektive für sich sah, trat er den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Deutschland an: "Für mich ist es eine große Erleichterung, hier zu sein".

Ein Leben im puren Glück gibt es nicht, sagt Prof. Dr. Wilhelm Schmid. Doch Glück und Unglück liegen für uns alle nah beisammen, und Schicksalsschläge können auch eine Chance bieten, dem Leben einen neuen Verlauf zu geben. "Wichtig ist aber, dass ein Mensch offen dafür ist, dass sich das Leben noch einmal grundlegend ändern kann", so der Philosoph.

Sonntag, 18. November 2018 (Woche 47)/14.11.2018

21.45 RP: Flutlicht

Top-Thema: Das Milliardengeschäft und die Menschlichkeit | Studiogäste: Jimmy Hartwig (Integrationsbotschafter DFB) und Stefanie Reuter (Leiterin CSR beim 1. FSV Mainz 05) | FCK-Idole und ihr Engagement | Organisierte Hilfsbereitschaft: Mainz 05 hilft | You never watschel alone: Ente Bagdad | Alles nur Show? | Moderation: Valeska Homburg

Dienstag, 20. November 2018 (Woche 47)/14.11.2018

18.15 BW+RP: natürlich! Natur und Umwelt im Südwesten

Im herbstlichen Schwarzwald begleitet "natürlich!" mit Moderatorin Ulrike Nehrbaß den Förster und Hobby-Fotografen Klaus Echle einen Tag lang durch sein Revier. Hier gibt es ständig eine Menge zu tun - vor allem nach dem heißen und trockenen Sommer. Und so mancher uralte Baum muss fallen, weil er für die Waldbesucher einfach zu gefährlich geworden ist.

Etwas Schönes aus alten Baumaterialien schaffen, das ist die Passion von Schreiner Jürgen Zmelty aus Lahnstein. Für ihn gibt es nichts, was nicht noch zu gebrauchen wäre. Ob Tischfüße aus Metallträgern oder Leuchten aus Fachwerkbalken - hier entdeckt Ulrike Nehrbaß jede Menge spannende Upcycling-Ideen.

Außerdem in "natürlich!":

Eine regelrechte Invasion der asiatischen Stinkwanze gibt es gerade im Südwesten. Landwirte befürchten enorme Schäden bei Obst und Gemüse. Gegenmittel gibt es bisher nicht.

Andreas Jung ist eine Art Schatzjäger in Sachen Wein. Er sucht Rebsorten, die viele schon für ausgestorben hielten.

Wir haben einiges geschafft beim Vermeiden von Treibhausgasen. In 30 Jahren etwa 30 Prozent. Doch seit einigen Jahren tut sich nur noch wenig in Sachen Emissionsrückgang. Warum eigentlich?

Sonntag, 02. Dezember 2018 (Woche 49)/14.11.2018

09.30 Teodor Currentzis dirigiert:

Anton Bruckner, Symphonie Nr. 9

SWR Symphonieorchester

Teodor Currentzis ist seit Beginn der Spielzeit 2018/19 der erste Chefdirigent des neuen SWR Symphonieorchesters. Er zählt zu den vielseitigsten und interessantesten Dirigenten seiner Generation, dessen Repertoire mit Werken von der Barockzeit bis zur Avantgarde sämtliche Epochen umfasst.

Für dieses Konzert vom Januar 2018 wählte er Bruckners letzte, seine neunte Sinfonie gepaart mit einem weiteren Werk für großes Orchester: "Lontano" von György Ligeti (1923-2006).

An seiner letzten Sinfonie arbeitete Anton Bruckner (1824-1896) neun Jahre lang, von 1887 bis zu seinem Tod. Vollenden konnte er dennoch nur die ersten drei von vier geplanten Sätzen. Wer das Werk heute aufführen will, muss deshalb eine Entscheidung treffen: Soll es mit dem Adagio schließen, dem letzten von Bruckner fertiggestellten Satz? Oder lässt man noch eine der Finalrekonstruktionen folgen, die verschiedene Musikwissenschaftler auf der Grundlage von Bruckners Aufzeichnungen vorgenommen haben?

Die Sinfonie klingt über weite Strecken erstaunlich kühn und modern, und daraus ergibt sich noch eine weitere mögliche Lösung: Warum nicht ein ähnlich avantgardistisches Werk aus einer späteren Epoche anschließen? György Ligetis Komposition "Lontano" bietet sich dafür geradezu an, weil sie manches mit Bruckners Neunter gemeinsam hat. Das beginnt schon mit den Anfangstakten beider Werke: Bruckner eröffnet seinen Kopfsatz mit einem "Urgrund" aus leisem Streichertremolo, dem sich nach und nach weitere Instrumente anschließen. Alle spielen zunächst nur einen einzigen Ton, den Grundton d. Auch bei Ligeti entwickelt sich alles aus einem leisen Unisono. Die Flöten beginnen, dann setzen weitere Holzbläser, Horn, Posaune, Streicher ein und fächern den Einzelton zur Klangfläche auf. Im weiteren Verlauf fasst Ligeti, genau wie Bruckner, die Orchesterinstrumente zu Gruppen zusammen, die er wie Register einer riesigen Orgel behandelt. Diese blockhafte Instrumentierung diente offenbar beiden Komponisten dazu, Architekturen zu verdeutlichen und Raumwirkungen zu erzielen. Bei Ligeti kommt dieser Aspekt sogar im Werktitel zur Geltung: Das italienische Wort »lontano« bedeutet »fern« oder »entfernt«.

Programm:

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109

György Ligeti: "Lontano" für großes Orchester

Besetzung:

SWR Symphonieorchester Dirigent: Teodor Currentzis

Konzert aus dem Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart vom Freitag, 19. Januar 2018

Montag, 03. Dezember 2018 (Woche 49)/14.11.2018

18.15 BW+RP: MENSCH LEUTE

Die Erbenermittlerin Was vom Leben bleibt

Dania Jäger ist die Anwältin der Toten. Ihr Job: Sie verwaltet das Vermögen einsam verstorbener Menschen.

Die Rechtsanwältin hat fast täglich mit dem Tod zu tun. Wenn ein Mensch ohne Testament oder bekannte Verwandte verstirbt, wird sie vom Amtsgericht gerufen. Dania Jäger kümmert sich um Vermächtnis und Schulden, nimmt das Hab und Gut der Verstorbenen unter ihre Fittiche. Was sie in den leerstehenden Wohnungen und Häusern erwartet, trifft die Anwältin oft völlig unvorbereitet. Sie erhält teils berührende, teils schockierende Einblicke in vergangene Leben. Jede neue Akte, jede Schublade verrät der Erbenermittlerin weitere Details bewegender Lebensgeschichten und gibt ihr Aufschluss über mögliche Verwandte oder andere Erben. Oftmals ist es eine akribische Spurensuche.

So rekonstruiert sie an einem Tag die letzten, einsamen Wochen eines Musikliebhabers und kämpft sich im nächsten Fall durch ein ganzes Haus voller Müll. Eines stellt sie dabei immer wieder fest: wie einsam manche Menschen im Laufe ihres Lebens werden und, dass Geld allein niemanden glücklich macht.

Die Suche nach möglichen Erben dauert oft lange. Doch am Ende lohnt sich der ganze Aufwand - da ist sich die Anwältin ganz sicher. In ihrem Job braucht Dania Jäger Herz und Verstand. "Mensch Leute" begleitet die Erbenermittlerin hautnah: von der ersten Spurensuche bis zur Übergabe an völlig überraschte Erben.

Donnerstag, 13. Dezember 2018 (Woche 50)/14.11.2018

18.15h: Für BW nachgelieferten Ort im Sendetitel beachten!

18.15 BW: Die Rezeptsucherin in Schwäbisch Gmünd

Freitag, 14. Dezember 2018 (Woche 50)/14.11.2018

14.15 h: Geänderten Beitrag beachten, Folgen.-Nr. bleibt erhalten!

14.15 (VPS 14.14) Eisenbahn-Romantik Schatzkästlein 14 Folge 947

Montag, 17. Dezember 2018 (Woche 51)/14.11.2018

14.00 h: Geänderten Beitrag beachten, Folgen.-Nr. bleibt erhalten!

14.00 (VPS 13.59) Eisenbahn-Romantik (WH von FR) Schatzkästlein 14 Erstsendung: 14.12.2018 in SWR/SR Folge 947

Mittwoch, 19. Dezember 2018 (Woche 51)/14.11.2018

14.00 h: Geänderten Beitrag beachten, Folgen.-Nr. bleibt erhalten!

14.00 (VPS 13.59) Eisenbahn-Romantik Von Bergköniginnen und Harzkamelen Erstsendung: 24.03.2017 in SWR/SR Folge 724

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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