SWR - Südwestrundfunk

Radon - die unbekannte Gefahr
"Zur Sache Baden-Württemberg", SWR Fernsehen

Wo im Land ist die Radonbelastung besonders groß? Was will das neue Strahlenschutzgesetz? Außerdem: Volksfest mit Nebenwirkungen. "Zur Sache Baden-Württemberg", 4.10.2018, SWR Fernsehen Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Stuttgart (ots) - Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Radon - radioaktives Edelgas in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird die Konzentration von Radon gemessen, wie andernorts im Land auch. Das radioaktive Edelgas kommt natürlich in der Umgebung vor. Radon gilt nach dem Rauchen als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Nach dem neuen Strahlenschutzgesetz, das 2019 in Kraft tritt, müssen Arbeitsplätze mit erhöhten Radonwerten saniert werden. Doch in Wohnungen gelten die neuen Richtwerte nicht.

Arbeiten bis zum Umfallen - müssen Überstunden und Stress sein?

Die Polizei im Land ächzt unter 162 000 Überstunden, in den Pflegeberufen ist die Grenze des Belastbaren längst erreicht. Mehr als 50 Überstunden hat ein Arbeitnehmer im Schnitt im Jahr 2017 angehäuft. Deutschlandweit sind es mehr als zwei Milliarden. Termindruck und zunehmende technologische Komplexität verursachen häufig hohen Stress. Ließe sich Arbeit anders organisieren? Gast im Studio ist Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.

Vor Ort bei "Schaffern"

Vor-Ort-Reporterin Alexandra Gondorf recherchiert, warum Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so viel arbeiten und welche Folgen es hat. In Gesprächen mit Architekten, Krankenpflegern und Polizisten geht es um Selbstverwirklichung, aber auch um Selbst- oder gar Fremdausbeutung durch Vorgesetzte. Ausbeutung kann im schlimmsten Fall eine Gefahr für die Gesundheit werden, bestätigt ein Psychologe.

Wild, wilder, Wasen!

Der 200ste Geburtstag des Cannstatter Volksfests in Stuttgart wird ausgelassen gefeiert. Mit entsprechenden Hinterlassenschaften der Partygäste. Reinigungskräfte, Zugführer und Sicherheitspersonal sind im Dauereinsatz. Auch die Polizei auf der Wasenwache hat viel mit denjenigen zu tun, die sich nicht an Regeln halten.

Eschenbach in Angst

Ein 2200-Seelen-Dorf am Fuße der Schwäbischen Alb sorgt sich um die Gesundheit seiner Kinder. In Eschenbach sind in nur wenigen Jahren vier Kinder an Krebs erkrankt. Das ist statistisch auffällig. Besorgte Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass die Krankheitsfälle mit einer nahe gelegenen Müllverbrennungsanlage zusammenhängen. Die Gesundheitsbehörden versuchen zu beruhigen und prüfen mögliche Ursachen für die erhöhte Krebserkrankungsrate.

Dieseldrama - ein Rückblick

Diese Woche fand erneut ein Dieselgipfel statt, bei dem es um das Schicksal von Dieselfahrzeugen und die Folgen für deren Besitzer ging. Eine gute Gelegenheit, um auf die seit drei Jahren andauernde Diskussionen zurückzublicken.

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter www.SWR.de/kommunikation.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter SWRmediathek.de und unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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