SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Sonntag, 22. Dezember 2002 4. Advent (Woche 52) bis Dienstag, 21. Januar 2003 (Woche 4)

    Baden-Baden (ots) -

    Sonntag, 22. Dezember 2002 4. Advent (Woche 52)
    
    13.15    Schätze der Welt - Erbe der Menschheit (271)
        
                 Fraser Island, Australien
        
                 Die schlafende Göttin
        
                 Film von Werner Zeindler
    
    Einer Legende des Butchulla Stammes von Fraser Island zufolge
schuf Beeral, der mächtige Gott der Traumzeit, die Menschen, doch es
gab keinen Ort wo sie leben konnten. So schickte Beeral seinen Boten
Yendingie und die Göttin K'gari vom Himmel herunter, um die Erde zu
schaffen. Als sie ihr Werk vollendet hatten war es so schön, dass
K'gari für immer auf der Erden bleiben wollte. Doch dazu musste sie
ihre Erscheinung ändern und Yendingie verwandelte sie in eine
wunderschöne Insel. Fraser Island wurde 1992 zum Weltnaturerbe
ernannt. Sie ist mit über 120 Kilometer Länge und einer Fläche von
184 000 Hektar die größte Sandinsel der Welt. Die Dünen von Fraser
ragen über 240 Meter aus dem Meer und sind mit einer erstaunlich
vielseitigen Vegetation bewachsen. Von der Heidelandschaft an der
Küste bis zum subtropischen Regenwald in Zentrum, alles wird von über
40 Dünenseen gespeist. Die glasklare Seen können sich nur deshalb im
Sand bilden, weil sich darunter eine undurchlässige Schicht aus
Überresten einer vergangener Vegetation gebildet hat. Ihr Wasser,
durch Sand gefiltert, ist so rein und ohne Nährsstoffe, dass kaum
etwas in ihnen leben kann. Über 350 verschiedene Arten von Vögeln
sind auf Fraser sind zu Hause. Viele Wandervögel benutzen die Insel
als Raststätte zwischen Südaustralien und ihren Brutplätzen in
Sibirien. In 1836 lief die 'Stirling Castle' auf Grund vor der Insel.
Die Besatzung lebte sechs Wochen auf der Insel bevor sie gerettet
wurde. In dieser Zeit kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit
den Aboriginals. Viele der Aboriginals der Insel wurden in einem
blutiges Massaker hingerichtet. Die Frau des Kapitäns, Eliza Fraser,
gehörte zu den Überlebenden - nach ihr wurde die Insel benannt. Für
die Aboriginals des Butchulla Stammes blieb es immer K'gari.
    
    
    
    
    Sonntag, 22. Dezember 2002, 4. Advent (Woche 52)
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste
        
                 Weihnachtsmenue 2001
    
    Kathrin Rüegg und Werner O. Feißt wollen vor Weihnachten noch
einen Vorschlag für Ihr Weihnachtsmenü machen, einen Menü-Vorschlag
der Ihre Finanzen nicht zu stark belastet und nicht zu kompliziert in
der Herstellung ist. Zum Teil können diese Speisen auch schon am
Vortag gekocht werden, so dass Sie am Fest gemütlich mit Ihrer
Familie feiern können.
    
    
    Sonntag, 29. Dezember 2002 (Woche 1)
    
    12.30    Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
        
                 Das Gartenreich Dessau-Wörlitz, Deutschland
        
                 Das Nützliche im Schönen
        
                 Film von Sarah Palmer
    
    Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz liegt eingebettet in der
Auenlandschaft der Elbe und umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen
auf einer Gesamtfläche von 145 qkm. Herzstück des Gartenreichs sind
die Parkanlagen von Wörlitz, die als erster Landschaftsgarten nach
englischem Vorbild auf dem Kontinent entstanden sind. Seen und
Kanäle, Brücken und Grotten, Wiesen und Bäume, Tempel und Monumente:
gestaltete Natur, die in jeder Wegbiegung neue malerische Bilder
bereithält. Die Wörlitzer Anlagen sind um das klassizistische
Landhaus entstanden, das der Architekt Friedrich Wilhelm von
Erdmannsdorf für den Landesherrn, Fürst Leopold III Friedrich Franz
von Anhalt-Dessau, baute. Beide hatten sich dem Bildungsideal der
Aufklärung verschrieben, Park und Landhaus standen allen Besuchern
offen, um den Daheimgebliebenen Eindrücke einer Italien- oder einer
Englandreise zu vermitteln. Sein ganzes kleines Land wollte Fürst
Franz in einen Garten verwandeln, das Schöne mit dem Nützlichen
verbinden. Davon zeugen noch heute zahllose kunstvolle Bauten an
Deichen und Wegen, die die weit auseinander liegenden ländlichen
Refugien der fürstlichen Familie verbinden. Hier Rokokoverspieltheit
und barocke Bilderpracht, dort exquisite klassizistische Dekors,
eingebettet in Parkanlagen, in der der Übergang zwischen gestaltete
und freie Natur fließend ist. Wenn die Philosophie die Aufklärung
Gestalt gefunden hat, dann in den Elbauen bei Dessau.
    
    
    Sonntag, 5. Januar 2003 (Woche 2)
    
    14.20    Schätze der Welt - Erbe der Menschheit (257)
        
                 Galapagos, Ecuador
        
                 Der Garten Eden
        
                 Film von Wolfgang Katzke
    
    Karg und bizarr ragen die Vulkane des Galápagos-Archipels aus den
Fluten des Pazifischen Ozeans. Galápagos - das sind rund 45 Inseln
unterschiedlicher Größe, fas 1000 Kilometer vom südamerikanischen
Festland entfernt. Über 300 Fischarten bevölkern das Meer rund um die
Inseln. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen neue
Lebensformen, die an den Anfang der Zeiten erinnern. Ein Abbild des
'Garten Eden' hoffte Charles Darwin 1935 auf Galápagos zu finden. Er
war ausgezogen, um die biblische Schöpfungsgeschichte zu beweisen.
Was er fand, belehrte ihn eines Besseren. Die abgeschlossene Tier-
und Pflanzenwelt auf Galápagos zeigte ihm, dass das Leben sich
ständig verändert, dass alle Lebewesen einer kontinuierlichen, von
ihrer Umwelt beeinflussten Evolution unterliegen. Den Schildkröten
verdankt der Archipel seinen Namen, Galápagos. Das Galápagos-Archipel
ist ein "Schaufenster der Natur". Deshalb wurde es mit seiner
unvergleichlichen Fauna und Flora vor allen anderen Orten auf die
Liste des "Welterbes" der UNESCO gesetzt. Dieses Welterbe ist aber
durch immer stärkere Eingriffe des Menschen mehr denn je gefährdet.
    
    
    
    
    Sonntag, 5. Januar 2003 (Woche 2)
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste
        
                 Langkornreis
    
    Man sagt, Reis sei die älteste und wichtigste Getreideart und für
die halbe Welt das tägliche Brot. In Sanskrit heißt Reis sogar
"Erhalter der Menschheit". Über 10.000 Reisarten sind bekannt.
Kathrin Rüegg und Werner O. Feißt widmen sich in dieser Sendung dem
Langkornreis, den verschiedenen Zubereitungsarten und sie stellen die
Reisspeisen vor, die ihnen am besten schmecken.
    
    
    Montag, 6. Januar 2003, Heilige drei Könige (Woche 2)
    
    14.00
                 Planet-Wissen
        
                 Kometen - Wegweiser am Himmel
    
    Gab es den Stern von Bethlehem wirklich und war er ein Komet?
Lange galten Kometen eher als Boten des Schreckens, zumindest bis
Wissenschaftler die Himmelserscheinungen zu erklären wussten. Auch
heute noch entdecken Hobbyastronomen und Profis neue Kometen. Planet
Wissen guckt heutigen Kometenjägern bei ihrer akribischen Suche am
Himmel über die Schulter.
    
    
    Montag, 6. Januar 2003, Heilige drei Könige (Woche 2)
    
    22.30    Karrieren made in Hongkong
    
    Die Experten haben sich wieder einmal gründlich geirrt: Der 1.
Juli 1997, der Tag, an dem London seine Kronkolonie an China
zurückgab, war nicht der von vielen angekündigte Beginn des Zerfalls.
Bestenfalls ein Beweis dafür, dass Kapitalismus und Karrieren unter
jedem politischen System möglich sind. Dafür sammelte Claus J.
Gadatsch mit einem Team des SWR erstaunliche Beispiele. Da ist etwa
Martin Allies, der gerade 40-jährige aus der Pfalz, auf seinem
energischen Weg zum Restaurant-König der Stadt. Oder Rudolf Voll, 91
Jahre jung, ein Perlenhändler mit bewegter und bewegender
Vergangenheit. Oder Hans Michael Jebsen, dessen Handelshaus seit über
100 Jahren in Hongkong angesiedelt ist und die neuen Herren als
Chance sieht. Sie und andere zeigen, dass die Stadt geblieben ist was
sie immer war: Eine hektische, schrille, aufregende Metropole mit dem
einzigen Ziel, viel Geld zu verdienen - und wieder auszugeben. Wer
den Geist der Stadt akzeptiert und sich ihm unterwirft, kann hier
auch heute noch schneller Karriere machen als an jedem anderen Ort
auf der Welt.
    
    
    Dienstag, 7. Januar 2003 (Woche 2)
    
    14.00
                 Planet-Wissen
        
                 Konflikte - vom schwierigen Miteinander
    
    Wenn Gänse zu laut schnattern, Kinder sich prügeln, Ehepartner
einander die Brocken vor die Füße werfen, Weihnachten zum Horrortrip
wird: Konflikte lauern überall und können uns den Alltag kräftig
versauern. Planet Wissen zeigt Beispiele für Konflikte und sucht nach
einem konstruktiven Umgang: In einem Mediationsverfahren schafft es
beispielsweise ein zerstrittenes Ehepaar, eine teure Schlammschlacht
vor dem Familienrichter zu vermeiden. Gast im Studio ist Benedikta
Gräfin von Deym-Sode, Vorsitzende des Bundesverbandes Mediation.
    
    
    
    
    Dienstag, 7. Januar 2003 (Woche 2)
    
    21.50    Fahr mal hin
        
                 Im Hans-Thoma-Land -
        
                 Bernau, St. Blasien, Todtmoos
    
    50 Kilometer von Freiburg entfernt liegt ein verträumtes Paradies
abseits der touristischen Zentren: Die Gegend rund um die
Hochschwarzwaldgemeinden Ber-nau, St. Blasien und Todtmoos ist etwas
für Natur- und Kunstliebhaber und bietet dabei
Wintersportbedingungen, wie man sie im Schwarzwald nirgends besser
findet. Freunde der Kunst kommen in Bernau voll auf ihre Kosten: Hier
wurde 1839 Hans Thoma geboren, der bedeutendste Maler des
Schwarzwaldes. Überall finden sich hier seine Spuren: Man kann das
Thoma-Geburtshaus besuchen, es gibt ein Thoma-Museum, und Thoma ist
nach wie vor einer der häufig-sten Namen in Bernau. Hans Thoma war
einer der ersten, der Landschaften direkt nach der Natur malte. Auch
mit der Tradition der Holzschnefler ist der Name Thomas verbunden, da
er Stühle für die Bernauer Holzschnitzer entworfen hat, um neue
Verdienstmöglichkeiten für sie zu schaffen. Das-Fahr-mal-hin-Team
besucht eine Holzschneflerfamilie in Bernau, taucht ein in die
faszinierende Geschichte des Doms von St. Blasien und nimmt Teil am
Schulalltag im renommierten jesuitischen Privatgymnasium "Kolleg St.
Blasien". Impressionen vom St. Blasier Weihnachtsmarkt und von einer
Hornschlittenfahrt in Menzenschwand machen Appetit auf eine
kulinarische Spezialität, die man nur in Hildegard Zipflers Gasthof
"Zum Adler" in St. Blasien-Albtal bekommt. Hühnermägen mit Brägele.
Und wer an 'Action' interessiert ist, dem bietet das alljährliche
Schlittenhundrennen in Todtmoos eine echte Attraktion - gute
Schneebedingungen vorausgesetzt.
    
    
    Mittwoch, 8. Januar 2003  (Woche 2)
    
    14.00
                 Planet-Wissen
        
                 Essensfrust oder Essenslust - von Fast und Slow Food
    
    Wer bei Fast Food nur an geschmacksneutrale Hackfleischbrötchen
denkt, die in Null-Komma-Nichts runtergewürgt werden, der kennt nur
einen Teil der Wahrheit. Fast Food hat Tradition und muss nicht
notwendig ungesund sein. Es geht aber auch ganz anders, nämlich
langsam mit Slow Food. Im Zeichen der Schnecke fordert die Slow Food
Bewegung gesunde Nahrungsmittel aus der Region und der jeweiligen
Jahreszeit angepasst. Sorgfältig zubereitete Speisen, die ganz
langsam und genießerisch verzehrt werden.
    
    
    Donnerstag, 9. Januar 2003 (Woche 2)
    
    14.00    Planet-Wissen
        
                 Unter Null - von Eis und Kälte
    
    Es wird eiskalt bei Planet Wissen. Wir berichten über die Reise
eines Eisbrechers im letzten Jahrhundert zum Nordpol. Er machte den
Weg frei. Wir zeigen das sagenumwobene Einhorn bei seinen Streifzügen
durch die kältesten Gegenden der Welt. Ein Eisforscher und eine
Eis-Stylistin erzählen im Studio von ihrer Arbeit.
    
    
    
    
    Donnerstag, 9. Januar 2003 (Woche 2)
    
    22.30
                 Die James-Bond-Story
    
    Deutschland ist wieder im James Bond-Fieber: Seit November 2002
läuft in den deutschen Kinos der neueste 'James Bond'. "Stirb an
einem anderen Tag" befiehlt der Titel des 20. Agentenabenteuers, das
vierte, in dem Pierce Brosnan 007, als Spion mit der Lizenz zum Töten
im Dienst der britischen Krone, die Welt vor dem Untergang rettet. In
seiner Dokumentation, ebenso aufwändig und extravagant gedreht wie
ein Bond-Film, präsentiert Chris Hunt Ausschnitte aus jedem der bis
1999 entstandenen 19 aufregenden, gagreichen und technisch
faszinierenden Abenteuer. Die "Bonds" der Kinogeschichte von Sean
Connery über Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton bis zu
Brosnan äußern sich zu dieser Kultfigur ebenso wie seine Regisseure
Michael Apted, Lewis Gilbert, John Glen oder der 1994 verstorbene
Terence Young, mit dessen Film "James Bond jagt Dr. No" alles begann,
in seinem letzten Interview. Drehbuchautor Tom Mankiewicz - er
schrieb unter anderen "Leben und sterben lassen", den ersten Einsatz
von Roger Moore - äußert sich zu den verschiedenen Interpretationen
und Variationen dieser von Ian Fleming erfundenen Figur, die
"Bond-Girls" Jane Seymour, Maud Adams oder Mariella Frostrup
diskutieren Sexismus und Sexappeal des Frauenkenners und -Liebhabers
- neben seiner britischen Coolness, seiner Vorliebe für luxuriöse
Autos, exquisite Champagnersorten und geschüttelte, nicht gerührte
Martinis - das unverzichtbare Merkmal des anscheinend unsterblichen
Kinohelden.
    
    
    Freitag, 10. Januar 2003  (Woche 2)
    
    14.00    Planet-Wissen
        
                 Müll Ex und Hopp Stop
    
    Umweltminister Jürgen Trittin will mit einem Zwangpfand saubere
Landschaften schaffen und umweltfreundliche Verpackungen fördern.
Weniger Dosen in der Umwelt heißt für den Verbraucher: Mehr
Sortieraufwand und mehr Müll im Haushalt. Jüngste Studien zeigen:
Müllsammeln, Mülltrennen und Wiederverwerten ist gar nicht so
umweltschonend wie immer angenommen. Planet Wissen zeigt, warum der
Glaube an die Wiederverwertung selbst bei Experten bröckelt.
    
    
    
    
    Sonntag, 12. Januar 2003 (Woche 3)
    
    13.15
                 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
        
                 Qufu, China
        
                 Die Stätten des Konfuzius
        
                 Film von Gisela Mahlmann
    
    Konfuzius wurde in China über 2000 Jahre lang verehrt. Mit großen
Zeremonien und Tieropfern wurden sein Geburtstag und sein Todestag
begangen. Jeder chinesische Kaiser huldigte dem Weisen, stiftete
weitere Tempel und beschenkte die Nachfolger von Konfuzius mit Gold,
Ländereien und Ämtern, denn der Konfuzianismus war das
geistig-moralische Fundament für das chinesische Kaisertum. Der
größte Tempel für den Philosophen und Staatslehrer Konfuzius,
chinesisch Kong Zi (Meister Kong) steht in seinem Heimatort Qufu in
der Provinz Shandong, etwa 600 km südlich von Peking. Die weit
ausgedehnte Anlage lässt sich nur mit der Verbotenen Stadt in Peking
messen. Über Jahrtausende wurde die Tempelanlage immer wieder
vergrößert. Neben dem Konfuziustempel in Qufu liegt die Residenz der
Kongs, der direkten Nachfahren von Konfuzius im "Konglin", dem 200
Hektar großen Friedhof im Norden von Qufu bestattet. Viele der Gräber
sind angelegt wie Kaisergräber. Die Familie der K'Ongs war durch
Heirat immer eng mit den Herrschern auf dem Drachenthron verbunden.
An langen Seelenwegen bis zum Grabhügel halten Tiere, Fabelwesen und
steinerne Beamten- und Generalsfiguren Wache. 1993 wurden der
Konfuziustempel, der Konfuziusfriedhof und die Residenz der Familie
Kong in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Diese drei Stätten
gelten als herausragende Beispiele für chinesische Tempelanlagen, für
Wohnhausarchitektur und für die Bestattungstradition. Sie haben seit
mehr als 2000 Jahren eine ununterbrochene Geschichte. Nach
Jahrzehnten der Verfolgung des Konfuzianismus im kommunistischen
China, während der fast alle Konfuziustempel zerstört wurden, erleben
die Ideen des "Großen Weisen" seit 20 Jahren in China und Asien eine
Renaissance.
    
    
    Sonntag, 12. Januar 2003  (Woche 3)
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste
        
                 Curry
    
    Was ist eigentlich Curry? Es gilt als Gewürz, ist aber eine
Gewürzmischung, die im Wesentlichen aus Kreuzkümmel, Chili, Zimt,
Nelken, Kardamom, Koriander und Kurkuma besteht. In Indien hat jede
Familie ihr eigenes Rezept und heißt dort "Garam Masala". Kathrin
Rüegg und Werner O. Feißt bereiten ihre eigene Curry-Mischung und
stellen eine Reihe von Curry-Rezepten vor, die sie in alten Büchern
gefunden haben.
    
    
    
    
    Montag, 13. Januar 2003 (Woche 3)
    
    23.15
                 Horst pass auf (1/5)
                 Horst Schroth und Gerurg Jahnke in der Kabarett-Show mit
Biss
    
    Endlich eine eigene Kabarett-Show. Entertainer Horst ist am Ziel
seiner Karriereträume. Zum Alptraum wird das Projekt durch eine
Assistentin, die das Assistieren beharrlich verweigert und statt
dessen lieber selbst ins Rampenlicht will. Schließlich singt sie
"Chanson" und nimmt auch sonst kein Blatt vor den Mund. Horst muss
ganz schön aufpassen, dass ihm die reizende Kollegin nicht die Show
stiehlt. Horst Schroth als kongenialer Gastgeber wird - mehr oder
weniger - assistiert von Gerburg Jahnke (missfits): Sie liefern
kabarettistische Streitkultur und Beziehungsdiskussion in allen
Facetten. Und nehmen so ganz nebenbei das deutsche Show-Entertainment
ein wenig aufs Korn. Untersützung bekommen sie durch Barkeeper Jochen
Malmsheimer. (ehemals Tresenlesen), ein verschwiegener Fels in der
Brandung, der sich nur dann zu Wort meldet, wenn die Wellen zu hoch
schlagen. Gestritten und lamentiert wird vor, auf sowie hinter Bar
und Bühne des "Limelight" - einem ehemaligen belgischen
Offizierskasino in Köln. Aber trotz aller zwischenmenschlichen
Turbulenzen: "The Show must go on" - schließlich warten die
Kabarettgäste auf liebevolle Betreuung und Ihren großen Auftritt bei
"Horst pass auf!" Am Montag, 13.1.03 empfangen Horst Schroth und
Gerburg Jahnke Dieter Nuhr, Cordula Stratmann (bekannt als Annemie
Hülchrath aus "Zimmer frei"!") und Fritz Eckenga mit Partner Ulrich
Schlitzer. Weitere Folgen am 20.01.03, 03.02.03, 24.02.02 und
10.03.03.
    
    
    Dienstag, 14. Januar 2003 (Woche 3)
    
    23.00
                 Lebensfragen
        
                 Die Kunst, sich selbst zu lieben
    
    Liebe Deinen Nächsten. Fehlt da nicht was? Genau, der Maßstab: wie
Dich selbst! Was bei manchen Menschen in der Glitzer- und
Erfolgsgesellschaft im Übermaß vorhanden scheint, vermissen andere
oft ein Leben lang: Sich selbst als liebenswerte Person annehmen
können. Wenn die Eltern bei ihren Kindern dieses Fundament nicht
legen, kann später die Beziehung zu anderen Menschen oft nicht
wachsen und gelingen. Das gestörte Selbstbewusstsein kann sich
steigern bis zur Abscheu vor sich selbst und fängt früh an zum
Beispiel mit den kleinen Kränkungen: "Das schaffst Du eh nicht, aus
Dir wird nie was". Solche Sätze brennen sich ein in die Seele. Und
wenn Kinder sich nicht lieben können, nehmen psychische Störungen zu,
wie zum Beispiel Essstörungen, inzwischen die häufigste psychische
Erkrankung bei Frauen zwischen zwölf und vierundzwanzig. Sie jagen
verbissen falschen Schlankheitsidealen nach. Dieses sich selbst nicht
mehr gefallen geht bis zur Selbstzerstörung. "Dick ist böse". Ein
großes Maß an Selbstliebe brauchen Menschen auch nach einem Unfall
oder einer Krankheit, die unübersehbare Spuren hinterließ wie
Brustkrebs. Dem Blick in den Spiegel standhalten können, sich selbst
neu annehmen, ist eine riesige Herausforderung. Sich selbst lieben
und annehmen, wovon hängt das ab und wie kann man diese Kunst lernen?
Über diese Lebensfragen spricht Andreas Malessa mit seinen Gästen.
    
    
    
    
    Samstag, 18. Januar 2003  (Woche 4)
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    08.45    Nachtcafé (WH von FR)
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Liebe im Alltag - Wie gelingen Beziehungen?
    
    
    Montag, 20. Januar 2003 (Woche 4)
    
    23.15
                 Horst pass auf (2/5)
                 Zarte Triebe - Grobe Töne Frühlingserwachen bei "Horst
pass auf!"
    
    Genau genommen ist Frühling einfach furchtbar. Schon die ersten
Sonnenstrahlen werfen tiefe Schatten aufs Zwischenmenschliche: Männer
halten sich plötzlich für unwiderstehlich und gehen fremd. Frauen
gehen statt dessen auf Diät, und quälen sich und andere mit Rohkost
und ansteckend schlechter Laune. Gastgeber Horst Schroth wagt sich
auch in dieser heiklen Jahreszeit zu seiner Assistentin auf die Bühne
und stellt drängende Fragen: Wer darf überhaupt am Frühling
teilnehmen? Wie muss man sich qualifizieren? Und wann ist eine
übergangslose Strafversetzung in den Herbst gerechtfertigt?
Assistentin Gerburg Jahnke findet Männer naturgemäß im Frühling am
unerträglichsten. Sie rätselt mit Wonne und Zynismus über nachgetönte
Herrenhaare und das Plötzliche Aufkommen taillierter bunter
Oberhemden. Nicht mal Barkeeper Jochen Malmsheimer hat das richtige
Rezept für Frühlingsgefühle auf Lager: Er schwankt zwischen Maibowle
und hochpotenten Sellerie-Shakes. Natürlich sind auch Gäste bei
"Horst pass auf!" diesmal extrem hormongesteuert: Krissie Illing
(bekannt als weibliche Hälfte des britischen Duos "Nickelodeon")
wartet nervös auf ihr Rendezvous: Ein Blind Date, dem sie mit
Kassenbrille und Kontenance begegnen will. Susanne Betancor entdeckt
die Erotik des Bahnfahrens und besingt Reiselust und Lustreisen mit
eindeutigen Anschlüssen. Nur Rainer Pause alias Fritz Litzmann nimmt
den Frühling mit rheinischer Gelassenheit als saisonale
Randerscheinung wohlwollend zur Kenntnis.
    
    
    Dienstag, 21. Januar 2003  (Woche 4)
    
    Nachgelieferten Beitrag beachten!
    
    23.00    Der ungläubige Thomas
                 Das Geheimnis des Apostels
                 Regie: Dorit Vaarning
                 (Erstsendung: 19.11.2002, BR)
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.:
07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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