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Karl-Sczuka-Preis 2018 für Vive les fantômes Jury würdigt das Hörstück "Vive les fantômes"
Preisverleihung am 21.10.2018

Baden-Baden. Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2018 geht an den Musiker und Komponisten Martin Brandlmayr für sein Hörstück »Vive les fantômes«. 
Die Preisverleihung findet am 21. Oktober als öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2018.
statt. 
Martin Brandlmayr.
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Baden-Baden. Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2018 geht an den Musiker und Komponisten Martin Brandlmayr für sein Hörstück »Vive les fantômes«. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober als öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2018. statt. Martin... mehr

Baden-Baden (ots) - Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2018 geht an den Musiker und Komponisten Martin Brandlmayr für sein Hörstück "Vive les fantômes". Die Auszeichnung wird vom Südwestrundfunk (SWR) vergeben und ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden. Die Produktion des Südwestrundfunks wurde am 5. Juni 2018 urgesendet. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober als öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2018 statt. Der Karl-Sczuka-Förderpreis wurde an Carsten Schneider für seine Hörcollage "Die Gefahren eines Jahres im Deutschlandfunk" vergeben, eine bisher ungesendete freie Autorenproduktion.

Die Jury in ihrer Begründung: "Der Karl-Sczuka-Preis 2018 geht an das Stück 'Vive les fantômes' von Martin Brandlmayr. In seinem Debüt als Radiophoniker führt der Komponist und Schlagzeuger Brandlmayr ein imaginäres Zwiegespräch mit den Phantomen seiner eigenen künstlerischen Biographie. Aus musikalischen und sprachlichen O-Tönen öffnet er uns einen poetischen Assoziationsraum, den er mit seinem Instrumentarium umspielt und kommentiert. Eine faszinierende Einladung zur Wiederbegegnung mit den eigenen Erinnerungen." Brandlmayr, geboren 1971 in Bad Ischl (Österreich), lebt und arbeitet in Steinbach am Attersee.

74 Wettbewerbsbeiträge aus 17 Ländern

Der international renommierte Karl-Sczuka-Preis wird jährlich an die "beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt", verliehen. In diesem Jahr wurden 74 Wettbewerbsbeiträge von 94 Bewerbern aus 17 Ländern eingereicht. Über die Zuerkennung des Preises hat am Donnerstag, 12. Juli, in Baden-Baden eine unabhängige Jury unter Vorsitz der ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss entschieden. Weitere Jurymitglieder waren Marcel Beyer, Michael Grote, Helmut Oehring und Margarete Zander.

Der Karl-Sczuka-Preis ist nach dem Hauskomponisten der SWF-Gründerjahre benannt und wurde erstmals 1955 vergeben. Weitere Informationen im Internet auf www.SWR2.de/sczuka.

Pressekontakt: Bruno Geiler, Telefon 07221 929 23273, bruno.geiler@SWR.de

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