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14.11.2002 – 10:57

SWR - Südwestrundfunk

SWR-Programmhinweis
Samstag, 16. November 2002, 17.30 Uhr / Verkehrsmagazin "Rasthaus"

    Baden-Baden (ots)


    
    Samstag, 16. November 2002 (Woche 47)
    
    
    17.30    Rasthaus
         Das Auto- und Verkehrsmagazin
         Moderation: Thorsten Link
    
    James-Bond-Special
    
    Nach dem legendären Aston Martin aus "Goldfinger" und dem
ferngesteuerten 7er-BMW aus "Der Morgen stirbt nie" zeigt das
Verkehrsmagazin "Rasthaus" jetzt den dritten Teil der Serie über
berühmte Dienstwagen des Geheimagenten 007 James Bond. Pünktlich zum
40-jährigen Dienstjubiläum des Leinwandhelden und wenige Tage vor dem
Kinostart des 20. Bondfilms "Stirb an einem anderen Tag" hat das
"Rasthaus" das vielseitigste aller Bond-Autos ausfindig gemacht: den
Lotus Esprit aus dem Klassiker "Der Spion der mich liebte". Der Lotus
sorgte vor 25 Jahren nicht nur zu Lande für Furore.
    
    Für den Film plante die Filmgesellschaft EON eine aufwendige
Verfolgungsjagd, bei der sich der Wagen in ein U-Boot verwandeln
sollte. Die erste Idee dafür kam von dem New Yorker Comic-Buch-Autor
Cary Bates, der 007-Produzent Broccoli einen Drehbuchentwurf
präsentierte und das Auto Esther Williams taufte - nach der
gleichnamigen Schwimmerin. In Zusammenarbeit mit Lotus ging EON an
die Arbeit. Das Werk lieferte zwei straßentaugliche Serienmodelle für
Verfolgungsjagden an der Costa Smeralda auf Sardinien. Sechs weitere
Karosserien wurden für die spektakulären Unterwasserszenen
präpariert.
    
    Die Verwandlung des Lotus in ein U-Boot gilt nicht nur als
Meilenstein der Bond-Geschichte, sie erwies sich auch als äußerst
kompliziert. Federführend war Produktionsdesigner und
Oscar-Preisträger Ken Adam. Er ließ wasserdichte Modelle herstellen,
die nur ein Viertel der Originalgröße hatten, um die einzelnen Szenen
der Verwandlung zu filmen. Die Tauchaktionen absolvierte der Lotus
allerdings in Originalgröße. Taucher im Fahrzeug bedienten die
batteriegetriebenen Motoren, die eine Höchstgeschwindigkeit von
maximal zehn Knoten ermöglichten. Zur Verteidigung des Lotus gegen
Angriffe wurden Raketen, Farbvernebelungsanlage und Minen eingesetzt.
Die Stars, Barbara Bach und Roger Moore, hatten die Bahamas für die
Aufnahmen nie gesehen. Sie kämpften in einem abgedichteten Auto im
Tauchbecken auf dem Gelände der Pinewood Studios in London gegen
rasende Verbrecher.

    Das "Rasthaus" hat den Original-Amphibien-Lotus sowie den Besitzer und seine Erbauer in Großbritannien und in den USA ausfindig gemacht und lässt ihn noch einmal lebendig werden.               Weitere Themen:

    Autobatterien im Test. Welche Stromspeicher sind ihr Geld     tatsächlich wert?

    Im Autotest: der neue Porsche Geländewagen Cayenne     

ots Originaltext: SWR
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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.:
07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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