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Millionen von Tieren müssen für Winteroutfit qualvoll sterben: "Zur Sache Baden-Württemberg"

Daunenjacken und Pelzmäntel sind in diesem Winter im Trend. Tierschützer laufen Sturm. Außerdem: Mit Schneekanonen gegen grüne Pisten. Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Stuttgart (ots) - "Zur Sache Baden-Württemberg", Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Künstlicher Schnee - Wasserverschwendung für den Ski-Spaß?

Angesichts der warmen Winter kommt der Schnee für die Pisten von Schwarzwald und Schwäbischer Alb immer häufiger aus Schneekanonen. Allein am Feldberg wird ein Drittel der Pistenflächen künstlich beschneit. "Wir brauchen aber noch mehr, um das Prädikat "schneesicher" halten zu können", sagen Schwarzwald-Touristiker. Umweltschützer hingegen warnen, der "künstliche Winter" entziehe der Region Wasser und versiegle den Boden. Sollte der Wintertourismus Konsequenzen ziehen? Gast im Studio ist die Hydrologin Carmen de Jong von der Universität Straßburg.

Vor Ort am Feldberg - Schneekanonen sichern das Geschäft

Der Feldberg ohne seine hundert Skikanonen? Für Skiliftbetreiber, Gastwirte und Hoteliers mittlerweile undenkbar, erfährt die SWR Reporterin Alexandra Gondorf. Denn selbst auf dem höchsten Gipfel des Landes ist der Winter nicht mehr das, was er einmal war.

Echtpelz oder Fake - Winterkleidung lässt Tiere leiden

Daunenjacken und Pelzmäntel sind in diesem Winter im Trend. Tierfreunden stehen die Haare zu Berge: Gänse würden oft lebend gerupft und viele Felle kämen aus dem Ausland, wo Marderhunde und Waschbären zu Tausenden in Tierfabriken gehalten und gequält werden.

Kampf dem Elektroschrott - reparieren statt wegschmeißen

Jedes Jahr ein neues Handy, alle fünf Jahre ein neuer Fernseher. Die alten Modelle landen auf dem Wertstoffhof und lassen Elektroschrott-Müllberge in Baden-Württemberg wachsen. Dabei funktionieren viele ausrangierte Geräte noch oder könnten repariert werden.

Flüchtlingsjunge aus Syrien - was wurde aus Najem?

Der 9-jährige Najem lebt mit seinem Vater in einer Flüchtlingsunterkunft in Geradstetten. Sehnsüchtig wartet er auf seine Mutter, während er versucht, gemeinsam mit seinem Vater den Alltag zu meistern. "Zur Sache Baden-Württemberg" berichtete im Juni 2017 über ihn. Wie geht es Najem heute?

Angst vor dem Stromsperren - Hartz-IV-Empfänger in der Schuldenfalle

Im Land wird 30.000 Haushalten pro Jahr der Strom abgedreht, schätzt die Caritas. Auch Klaus Rischka hat Angst davor, denn der Hartz-IV-Empfänger hat alte Geräte, die zu hohe Kosten verursachen. Zudem droht bald die nächste Stromerhöhung in Baden-Württemberg.

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe "Zur Sache Baden-Württemberg" frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, Telefon 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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