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Wie hart war die Arbeit früher?

So hart war die Arbeit vor einigen hundert Jahren: Geregelte Arbeitszeiten oder Mindestlohn? Nichts da! Florian Weber schwitzt in dieser unterhaltsamen Dokureihe u. a. wie die Bergleute im Mittelalter, schuftet wie ein Glockengießer im 18. Jahrhundert und gewährt Einblicke in die Geschichte des Südwestens. Weitere Informationen unter ...

Baden-Baden (ots) - Womit hat eine Abtrittanbieterin ihr Geld verdient? Weshalb mussten Köhler Tag und Nacht um ihr Leben fürchten? Warum war das Gerberhandwerk so verpönt und wieso traute niemand dem Müller? SWR Moderator Florian Weber begibt sich auf eine schweißtreibende Zeitreise durch den Südwesten und stellt sich dabei den beruflichen Herausforderungen der Geschichte. Dabei kann, darf und muss er alles selbst ausprobieren. Unter anderem besucht er dafür den Mittelalterverein Waldläufer in Landstuhl, das Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen, die Eifeler Glockengießerei in Brockscheid, das Bergwerk Grube Wenzel in Oberwolfach und das Freilichtmuseum Neuhaus ob Eck. Zu sehen am Dienstag, 31. Oktober (Reformationstag) und am Mittwoch, 1. November (Allerheiligen) jeweils um 17:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Florian Weber leistet Knochenarbeit - u. a. bei Experten aus Landstuhl und Oberwolfach

In der zweiten Folge (31. Oktober) steht Florian Weber als Köhler in Uhingen bei Wind und Wetter im beißenden Rauch und produziert wie im 18. Jahrhundert das einstige "schwarze Gold". Er lüftet das Geheimnis der Abtrittanbieterinnen - Frauen, die Passanten auf der Straße anboten, unter ihrem weiten Umhang ihr Geschäft zu verrichten. Der Moderator reist ins Mittelalter und muss als Gerber aufpassen, dass ihm "die Felle nicht davonschwimmen". Außerdem lernt er die Strapazen und Annehmlichkeiten des Reisens vor 300 Jahren kennen. In der dritten Folge (1. November) heuert Florian Weber in einer Sägemühle im Südwesten an und erfährt, wie beschwerlich die Arbeit dort vor über 200 Jahren war. Unter Tage arbeitet er wie die Bergleute im Mittelalter. Er geht den Geheimnissen der Glockengießer im 18. Jahrhundert auf den Grund und "ackert" auf einem Bauernhof wie die Knechte vor 300 Jahren. Anschließend geht es noch einmal ins Mittelalter - dort ist Florian Weber von einem Burgherrn zum Essen eingeladen. Regionale Geschichte erlebbar machen - das ist die Idee der dreiteiligen Reihe "Die härtesten Jobs von damals - Florian Weber schuftet sich durch die Geschichte". Teil zwei und drei der Reihe am 31. Oktober und am 1. November jeweils um 17:15 Uhr im SWR Fernsehen. (Teil eins lief am 3. Oktober im SWR Fernsehen).

Vielseitiger Moderator Florian Weber

Florian Weber wurde 1976 in Frankfurt/Main geboren und wuchs in Neckargmünd bei Heidelberg auf. In München studierte er Politikwissenschaften. Er moderierte für den SWR, NDR und BR und spielte in mehr als 20 Fernsehproduktionen mit. Seit Februar 2009 begrüßt er das Publikum im Ersten zur Ratgebersendung "ARD-Buffet". Außerdem moderiert er die SWR Sendungen "Landesschau Baden-Württemberg", "Meister des Alltags" und "mal ehrlich".

Sendungen:
"Die härtesten Jobs von damals - Florian Weber schuftet sich durch 
die Geschichte",
Folge 2, Dienstag, 31. Oktober (Reformationstag), 17:15 Uhr, SWR 
Fernsehen
Folge 3, Mittwoch, 1. November (Allerheiligen), 17:15 Uhr, SWR 
Fernsehen 

Akkreditierte Journalist/innen können die Filme im Vorführraum des SWR Presseportals ansehen. Zugang unter www.presseportal.swr.de Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Grit Krüger, Telefon 07221 929 22285, grit.krueger@swr.de

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